1. Medienverband der freien Presse fürchtet um Existenz vieler Magazintitel

    Zeitschriftenverleger sorgen sich wegen steigender Energie- und Papierpreise sowie höherer Portokosten um den Fortbestand eines großen Teils der Magazine in Deutschland. „Bei Fortschreibung der aktuellen Entwicklungen sind bis 2024 30 Prozent der Zeitschriftentitel in ihrer Existenz stark gefährdet“, teilte der Medienverband der freien Presse (MVFP) am Dienstag in Berlin mit. Das seien mehr als 2000 von insgesamt mehr als 7000 Zeitschriftentiteln.

  2. Zeitschriftenverleger gründen den Medienverband der freien Presse

    Mehr als 400 deutsche Zeitschriftenverlage sind jetzt im neuen Medienverband der freien Presse (MVFP) organisiert. Er vertritt künftig ihre medienpolitischen Interessen und übernimmt die Funktion des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), wie der Medienverband in Berlin mitteilte.

  3. VDZ vergibt Auszeichnungen an Birthler, Jahn und Gauck

    Die Zeitschriftenverleger im VDZ haben am Donnerstag die drei Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes Marianne Birthler, Bundespräsident a.D. Joachim Gauck und Roland Jahn mit der „Victoria für Freiheit“ ausgezeichnet.

  4. Zeitschriftenverleger fordern Nachbesserung beim Datenschutzrecht

    Rufen Nutzer eine Webseite auf, müssen sie entscheiden, wie viele Daten sie von sich preisgeben. Für Verlage ist Datenverarbeitung wirtschaftlich sehr relevant. Beim VDZ Publisher’s Summit hatten die Verlage Forderungen an die Politik.

  5. Staatliche Förderung für die Verlage steht vorerst vor dem Aus

    Die geplante staatliche Förderung des Bundes für die Verlagswirtschaft kommt vorerst nicht zustande. Scharfe Kritik äußert der Branchenverband VDZ auch an der Preispolitik der Post. Sie verschärft die Zustellprobleme bei den Abo-Titeln.

  6. Corona-Krise: VDZ-Präsident Rolf Thiemann schließt Pleiten von Magazinverlagen nicht aus

    Die Corona-Krise trifft den deutschen Zeitschriftenmarkt mit voller Wucht. Der Einbruch des Anzeigengeschäfts, magere Umsatzzuwächse im Vertrieb, ein fehlendes Veranstaltungsgeschäft und steigende Zustellkosten zwingen immer mehr Verlage, Kurzarbeit anzumelden. Mittelfristig könnte die Pandemie dazu führen, Pleiten und Übernahmen bei Printhäusern – besonders Fachverlagen – zu beschleunigen.

  7. VDZ-Präsident Thiemann: kämpferisch für die Freiheit und gegen Monopolisten wie Google, Post & Co.

    Traditionell eröffnete VDZ-Präsident Rudolf Thiemann den zweitätigen Publishers‘ Summit mit einer Grundsatzrede. Darin betonte er die Bedeutung der Zeitschriftenbranche für Freiheit und Vielfalt – und wetterte gegen Google und die Deutsche Post. Einen politischen Erfolg konnte Thiemann auch vermelden: Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für digitale publizistische Produkte kommt wohl.

  8. Strukturreform des VDZ: Präsident Rudolf Thiemann steht vor schwieriger Aufgabe

    Präsident Rudolf Thiemann will beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) eine neue Beitragsstruktur durchsetzen. Dazu plant er, den Verband radikal umzustrukturieren. Die Delegiertenversammlung soll hierfür am kommenden Sonntag die erforderlichen Weichen stellen. Fraglich ist bislang, wie sich Gruner + Jahr, Spiegel & Co. positionieren.

  9. Wochenrückblick: die große Facebook-Medien-Politik-Kuschelei

    VDZ-Präsident Rudolf Thiemann schimpfte beim bayerischen Mediengipfel in München auf die „Hasenfüßigkeit der Politiker“. In und um Berlin kuschelten namhafte Vertreter aus Politik und Medien heftig mit Facebook-CEO Mark Zuckerberg. Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  10. Wahl des VDZ-Präsidenten: Delegierte bestätigen Rudolf Thiemann an der Spitze des Verbands

    Rudolf Thiemann bleibt weiterhin Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ). Die Delegierten haben heute den Chef des katholischen Fachverlags Liborius erneut an der Spitze ihres Branchenverbands bestätigt. Damit bleibt der Medienunternehmer bis 2022 Chef des VDZ.