1. Rocket Internet weist Bericht über starken Stellenabbau zurück

    Der Start-up-Entwickler Rocket Internet hat einen Bericht über einen möglichen Strategieschwenk und einen starken Stellenabbau in der Berliner Zentrale zurückgewiesen. Nach Informationen des Manager Magazins arbeiten in der Holding nur noch weniger als 200 Menschen, zum Jahresende solle die Zahl auf 100 sinken. Das sei falsch und entbehre jeder Grundlage, sagte Rocket-Sprecherin Viktoria Solms am Freitag.

  2. Rocket Internet und die Börse: Der kurze Aufstieg und lange Fall der Samwer-Kursrakete

    Der zweite Jahrestag an der Börse steht kurz bevor: Anleger, die Anfang Oktober 2014 hoffnungsvoll 42,50 Euro je Aktie der Rocket Internet bezahlt haben, sind 24 Monate später um fast 60 Prozent ärmer – und das in einem positiven Umfeld für Internet-Unternehmen. Nach einem kurzen Aufstieg und dann beständigen Sinkflug haben immer mehr Anleger ihre Hoffnung verloren, dass Rocket Internet die Trendwende gelingen könnte – nicht zuletzt nach dem happigen Halbjahresverlust von 617 Millionen Euro, der vergangene Woche bekannt wurde.

  3. Zalando: Nach starken Quartalszahlen auf neue Allzeithochs

    Der Glücksschrei ertönt laut und kräftig: Tatsächlich haben Aktionäre von Zalando allen Grund dazu, es dem Werbevorbild nachzumachen. Es läuft einfach beim Berliner Modeversender: Nachdem das acht Jahre alte Internet-Unternehmen im Juli bereits eine weitaus bessere Geschäftsentwicklung in Aussicht gestellt hatte, folgte gestern die Bestätigung in Form der Quartalszahlen. Analysten sehen weiteres Kurspotenzial – und stufen hoch. Die Aktie schießt zum Handelsstart auf neue Allzeithochs.

  4. Rocket Internet-Beteiligung Delivery Hero strebt Börsengang an – im nächsten Jahr

    Der Essenslieferant Delivery Hero (Pizza.de und Lieferheld) hat gegenüber der Welt am Sonntag einen Börsengang in Aussicht gestellt – allerdings erst 2017. CEO Niklas Östberg erklärte gegenüber dem Springer-Blatt, dass ein IPO im kommenden Jahr „gut möglich“ sei, man aber gleichzeitig „keine Eile“ habe. Großaktionär Rocket Internet, der 38,5 Prozent der Anteile hält, müsste demnach noch ein weiteres Jahr auf den lang ersehnten Befreiungsschlag in Form eines Börsengangs einer Beteiligung warten.

  5. Halbjahresbilanz der deutschen Internetaktien: Scout24 gewinnt – mit 1 Prozent Plus

    Fast nichts gewesen außer Spesen: Im Sog der schwachen Vorgaben aus den USA erlebten Besitzer von deutschen Internetaktien rabenschwarze sechs Monate. Lediglich Scout24 und Xing konnten Anlegern bis Ende Juni ein marginales Plus bzw. eine schwarze Null bescheren. Europas führender Internet-Versandhändler Zalando verlor im ersten Halbjahr 2016 mehr als ein Drittel seines Wertes, während die Beteiligungsgesellschaft der Samwers, Rocket Internet, noch dramatischer abstürzte.

  6. Nur noch 16,40 Euro: Rocket Internet stürzt auf neue Allzeittiefs

    Rakete im Tiefflug: Zu Kursen von nur noch 16,40 Euro wurden die Anteilsscheine von Rocket Internet gestern gehandelt. Tiefere Kurse gab es in den 21 Monaten, die die Berliner Internet-Beteiligungsgesellschaft nun schon an der Börse notiert ist, nie. Der neuerliche Absturz, der gestern weitere 8,5 Prozent an Wert vernichtete, ist der schwierigen Lage an den Weltbörsen geschuldet, die nach dem Brexit auch zu Wochenbeginn im Ausverkaufsmodus blieben.

  7. Zalando mit deutlich mehr Umsatz und weniger Betriebsgewinn

    Zalando hat sein Geschäft im ersten Quartal weiter ausgebaut. Der Umsatz legte um 23,7 Prozent auf 796 Millionen Euro zu, wie die Aktiengesellschaft mitteilt. Im Vorjahreszeitraum waren die Erlöse des Online-Modehändlers aber noch um 29 Prozent gewachsen. Der bereinigte Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank von 29,1 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 20,2 Millionen Euro.

  8. Rocket Internet-CEO Oliver Samwer: „In fünf oder zehn Jahren besser verstanden werden“

    Markige Worte vom Rocket Internet-Chef: „Ich dusche solange, bis die Zweifel weg sind“, erklärte Oliver Samwer der Süddeutschen Zeitung. Dass Aktionäre angesichts der miserablen Börsenperformance der Beteiligungsgesellschaft schon länger am Zweifeln sein dürften, wischt der 43-Jährige mit Verweis auf einen langen Zeithorizont weg. „In fünf oder zehn Jahren müssen wir besser verstanden werden“, erklärte Samwer. Ob Anleger solche Geduld mitbringen, erscheint fraglich – die Rocket-Aktie fällt weiter zurück.

  9. Web-Rakete mit Fehlzündung: Rocket Internet mit fast 200 Millionen Euro Verlust 2015 

    Rocket Internet wirbt inmitten von roten Zahlen um die Geduld der Investoren. Die verlustreichen Startups seien auf Kurs, die jahrelange Durststrecke sei nötig, sagt Mitgründer und Chef Oliver Samwer. 2015 machte Rocket fast 200 Mio. Euro Miese. Die Aktie geht auf Talfahrt.

  10. Befreiungsschlag für die Samwers: Alibaba sichert sich Mehrheit an Rocket Internet-Tochter Lazada

    Die Samwers machen wieder einmal Kasse – diesmal allerdings in kleineren Dimensionen. 137 Millionen Dollar erhält die Berliner Internet-Beteiligungsgesellschaft Rocket Internet für einen Verkauf von rund 9 Prozent ihrer Südostasien-Tochter Lazada. Der Käufer hat Weltrang: Niemand Geringeres als der nach Amazon zweitwertvollste E-Commerce-Anbieter der Welt, Alibaba, schlug zu – und sicherte sich nach einer Kapitalerhöhung gleich die Kontrollmehrheit.