1. Nach erfundener Terror-Meldung: Gericht verurteilt Rheinneckarblog wegen Fake News zu 9.000 Euro Strafe

    Das Rheinneckarblog berichtete im März über einen angeblichen „massiven Terroranschlag“ in Mannheim mit mehr als 130 Toten. Doch der Text war reine Fiktion. Der Betreiber des Lokalblogs, Hardy Prothmann, soll nun 9.000 Euro Geldstrafe zahlen, urteilt das Amtsgericht Mannheim. Er will die Strafe anfechten.

  2. Presserat rügt Rheinneckarblog wegen erfundenem Terror-Anschlag und Bild wegen Degowski-Foto

    Mit seinem erfundenen Terror-Anschlag sorgte das regionale Rheinneckarblog aus Mannheim bundesweit für eine Empörungswelle. Jetzt nahm sich der Presserat des Falls an – und spricht eine Rüge aus. Insgesamt kritisierten die Medienwächter zehn Veröffentlichungen, davon alleine drei von Bild. Vor allem die Veröffentlichung eines aktuellen Fotos von Gladbeck-Täter Degowski missfiel dem Presserat.

  3. Erfundener Terroranschlag: Staatsanwaltschaft leitet Ermittlungsverfahren gegen Herausgeber des Rheinneckarblogs ein

    Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen den Rheinneckarblog-Herausgeber ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Grund ist der Verdacht der Störung des öffentlichen Friedens durch Vortäuschung der Verwirklichung von schweren Straftaten. Am Wochenende war auf dem Rheinneckarblog eine erfundene Meldung über einen Terroranschlag veröffentlicht worden.

  4. Verwarnung nach Fake News: Paywall-Anbieter Steady setzt Zusammenarbeit mit Rheinneckarblog fort

    Mit der durch das Rheinneckarblog verbreiteten Fake News über einen Terror-Anschlag in Mannheim geriet auch Paywall-Dienstleister Steady in die Kritik. Das Startup ist Partner der Website von Hardy Prothmann, der die Auflösung seines „Gonzo-Stück“, wie er es nennt, hinter der Bezahlschranke versteckte. Trotz des umstrittenen Verhaltens will Steady die Zusammenarbeit fortsetzen – man habe das Rheinneckarblog verwarnt.

  5. Auflösung des Terror-Fakes erst hinter der Bezahlschranke: Steady prüft Zusammenarbeit mit Rheinneckarblog

    Werden Fake News hinter einer Bezahlschranke veröffentlicht, bekommt das ohnehin verantwortungslose Verhalten eine weitere Dimension – es wird der Eindruck erweckt, Nutzer mit falschen Nachrichten direkt ausnehmen zu wollen. Paywall-Dienstleister stellt das vor eine besondere Herausforderung, wie der aktuelle Fall des Rheinneckarblog von Hardy Prothmann mit seiner Berichterstattung über einen fiktiven Terror-Anschlag in Mannheim zeigt.

  6. Nach erfundenem Terroranschlag: Staatsanwaltschaft prüft Verdacht auf Straftat beim Rheinneckarblog

    Das Rheinneckarblog berichtet über einen angeblichen „massiven Terroranschlag“ in Mannheim mit mehr als 130 Toten. Doch der Text ist reine Fiktion. Beim Deutschen Presserat gehen daraufhin vier Beschwerden ein – und jetzt prüft die Staatsanwaltschaft Mannheim, ob es einen Anfangsverdacht für eine Straftat gibt.

  7. Nach erfundener Terroranschlags-Meldung: Presserat liegen vier Beschwerden gegen Rheinneckarblog vor

    Der Deutsche Presserat hat mittlerweile vier Beschwerden gegen das Rheinneckarblog vorliegen: Nun prüft das Gremium, ob das lokale Portal gegen Ziffer 1 des Pressekodex‘ und das Wahrhaftigkeitsgebot verstoßen hat. Das Blog hatte in der Nacht zum Sonntag eine Meldung über einen erfundenen Terroranschlag veröffentlicht. Dafür wurde es massiv kritisiert.