1. „Fälschlicherweise“ dem rechten Spektrum zugeordnet: Alice Schwarzers giftige Replik auf einen Übermedien-Artikel

    Die Feministin Alice Schwarzer wehrt sich in einem Artikel bei Emma.de gegen eine Veröffentlichung des Medienmagazins Übermedien mit der Überschrift „Emma und der Beifall von rechts“. In dem Übermedien-Stück wird eine Untersuchung des Datenanalysten Luca Hammer vorgestellt, die sich vor allem mit den Followern des Emma-Twitter-Accounts befasst. Auf dieser Basis kommt der Text zum Schluss, dass Emma rechten Strömen „in die Hände spielt“. Schwarzer weist dies von sich.

  2. "Le Pen braucht die klassischen Medien nicht mehr. Sie hat ja die sozialen Medien"

    Am Sonntag treten Emmanuel Macron und Marine Le Pen in der Stichwahl in Frankreich gegeneinander an. Umfragen sagen einen Sieg für Macron voraus. Professor Andreas Kaplan, Rektor der Wirtschaftshochschule ESCP Europe Berlin, spricht im Interview über das große Potenzial von Marine Le Pen durch die sozialen Medien, die hermetische Elitenbildung im französischen Bildungssystem und den „französischen Kennedy“ Emmanuel Macron

  3. „Medien-Kommissar“ Siebenhaar: „Ansehensverlust des ORF ist Lehrbeispiel für ARD und ZDF“

    Die FPÖ ist mit ihrer Social-Web-Strategie zum Vorbild rechter Parteien geworden, meint Hans-Peter Siebenhaar. Im Interview mit MEEDIA erklärt der Wiener Handelsblatt-Korrespondent und Autor des neuen Buchs „Österreich – Die zerrissene Republik“, dass die Rechtspopulisten die Klaviatur des digitalen Medienzeitalters „nahezu perfekt“ beherrschen und so unabhängig von klassischen Medien werden.

  4. ENF-Treffen: AfD verweigert Spiegel, Handelsblatt, ARD und sogar dem Compact die Akkreditierung

    Beim bevorstehenden Treffen der rechtspopulistischen ENF-Fraktion des Europaparlaments in Koblenz wollen die Veranstalter ihnen nicht genehme Medien und Journalisten ausschließen. Alle öffentlich-rechtlichen Medien, das Handelsblatt, das Compact-Magazin sowie zwei Journalisten von Spiegel und Frankfurter Allgemeiner Zeitung erhalten keine Akkreditierung. Die Chefredakteure der ARD und der Deutsche Journalisten-Verband protestierten gegen den Ausschluss.