1. Schmusekurs an der Weser: ARD-Anstalt Radio Bremen schenkt Weser-Kurier Video-Inhalte

    Überraschende Wende im Streit zwischen dem Weser-Kurier (WK) und Radio Bremen (RB): Statt weiter gegeneinander zu prozessieren, arbeiten die beiden Medienhäuser jetzt lieber eng zusammen. Der WK darf künftig RB-Fernsehbeiträge auf der eigenen Homepage publizieren – kostenlos. Damit dürfte sich der auch bundesweit geführte Streit zwischen Tagespresse und öffentlich-rechtlichem Rundfunk weiter entspannen.

  2. Verleger gegen Radio Bremen: Sender gibt Unterlassungserklärung wegen Internet-Aktivitäten ab

    Der Rechtsstreit zwischen vier nordwestdeutschen Zeitungsverlegern und Radio Bremen um dessen Online-Auftritt ist vorerst beigelegt: Die ARD-Anstalt hat heute vor dem Landgericht Bremen eine Unterlassungserklärung abgegeben. Daher mussten die Richter nicht mehr entscheiden, ob das RB-Internetangebot zu presseähnlich und damit rechtswidrig war. Ein weiteres Kapitel in einem schwelenden Streitthema.

  3. Piraten müssen draußen bleiben: Piratenpartei und ARD streiten mit Berliner Abgeordnetenhaus wegen untersagter Drehgenehmigung

    Zwischen dem Abgeordnetenhaus von Berlin, der ARD und der Piratenpartei besteht Uneinigkeit über eine verweigerte Drehgenehmigung für ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden der Piratenpartei, Patrick Schiffer. Die Aufzeichnung des Gesprächs zwischen Radio Bremen und Schiffer in den Räumen des Berliner Landesparlaments wurde von dessen Präsident Ralf Wieland nicht genehmigt. Die Piratenpartei sieht sich diskriminiert.

  4. 40 Jahre plattdeutsche Nachrichten bei Radio Bremen: „In Hamburg harr dat böös Krawall geven“

    Für Einheimische klingen sie vertraut, für Auswärtige kurios: Nachrichten auf Plattdeutsch gehören seit Jahren zum Programmangebot norddeutscher Sender. Vorreiter war vor 40 Jahren Radio Bremen. Die kleinste ARD-Anstalt wagte sich 1977 als erster Sender an regelmäßige Nachrichten für die plattdeutsche Minderheit.- ein Genuss nicht nur für Eingeborene.

  5. Nach Verwechslung mit Privatsender: „Nordwestradio“ heißt künftig „Bremen Zwei“

    Ende eines Experiments: Radio Bremen (RB) will seine Kultur- und Informationswelle „Nordwestradio“ in „Bremen Zwei“ umtaufen. Damit verschwindet die letzte Erinnerung an ein einstiges Gemeinschaftsprojekt des Bremer Senders mit dem NDR, wie jetzt auf der jüngsten RB-Rundfunkratssitzung bekannt wurde. Das Gremium verabschiedete auch eine Stellungnahme zur Zeitungsverleger-Klage gegen RB Online.

  6. Verleger gegen Radio Bremen: Nach der Abmahnung folgt die Klage wegen „Presseähnlichkeit“

    Jetzt machen sie ernst: Vier nordwestdeutsche Zeitungsverleger, die sich am Online-Auftritt von Radio Bremen stören, haben beim Landgericht Bremen eine Unterlassungsklage gegen den ARD-Sender eingereicht. Kläger sind der Weser-Kurier (Bremen), die Nordsee-Zeitung (Bremerhaven), das Delmenhorster und das Osterholzer Kreisblatt. Auch dem Rundfunk Berlin-Brandenburg droht eine Verlegerklage.

  7. ARD fällt verspätet auf Aprilscherz herein – Facebook soll alle Profile aus dem badischen Sexau gelöscht haben

    Der 1. April fiel in diesem Jahr auf einen Samstag. So mancher Aprilscherz dürfte dadurch nicht die übliche Wirkung entfaltet haben. Manchmal zünden die Scherze aber auch mit Zeitverzögerung. So ist eine ARD-Berlinkorrespondentin von Radio Bremen einige Tage später auf einen doch sehr offensichtlichen Aprilscherz der Badischen Zeitung hereingefallen, bei dem es um die Löschpraktiken von Facebook geht.

  8. Vier gegen einen: Bremer Zeitungsverleger gehen gegen Online-Angebot von Radio Bremen vor

    Nach der erfolgreichen Klage von elf Zeitungsverlagen gegen die Tagesschau-App gehen jetzt vier nordwestdeutsche Verleger gegen Radio Bremen vor: Die kleinste ARD-Anstalt soll eine Unterlassungserklärung abgeben, wonach sie auf ihrem Onlineportal künftig keine „presseähnlichen“ Inhalte mehr präsentiert.

  9. „ARD macht sich unklare rechtliche Grenzen zunutze“: VPRT kritisiert neues Jugendangebot von Radio Bremen

    Am Mittwoch hat Radio Bremen (RB), die kleinste ARD-Anstalt, ihr crossmediales Jugendangebot „Bremen Next“ vorgestellt. Der Verband Privater Rundfunk und Telemedien e.V. (VPRT) hat den Launch nun scharf kritisiert – und fordert, dass die „Programmexpansion und systematische UKW-Aufschaltung zu Lasten privater Radios“ gestoppt wird.

  10. Radio Bremen startet neues Jugendangebot Next: vom Nagel- zum Rundfunkstudio

    Die öffentlich-rechtlichen Sender sind auf der Suche nach der verloren gegangenen Jugend. Während ARD und ZDF noch immer an einem „Jungen Angebot“ im Internet basteln, ist Radio Bremen (RB) jetzt vorgeprescht: Die kleinste ARD-Anstalt startete am Mittwoch ihr neues crossmediales Jugendangebot „Bremen Next“.