1. Quartalszahlen: Microsoft verdient 12 Prozent weniger, aber Wall Street feiert die Cloud

    Microsoft hat einen neuen Wachstumstreiber: Das Geschäft mit Cloud Computing explodiert förmlich und lässt den erwarteten Einbruch der Windows-Unit verkraftbarer erscheinen. Obwohl die Gewinne wegen der Restruktierungskosten für die Smartphone-Sparte zweistellig zurückgehen, jubelt die Wall Street – die Microsoft-Aktie springt auf den höchsten Stand seit drei Monaten.

  2. Quartalszahlen: eBay gelingt vor Aufspaltung Achtungserfolg

    Überraschendes Lebenszeichen vom Internet-Dino: eBay meldete sich gestern mit Vorlage eines unerwartet starken Zahlenwerks für das abgelaufene erste Quartal zurück. Noch-eBay-Chef John Donahoe konnte eine Umsatzsteigerung von rund vier Prozent und einen unerwartet hohen Nettogewinn verkünden. Treiber der positiven Geschäftsentwicklung war die Bezahltochter PayPal, die erstmals mehr erlöste als das Auktionsgeschäft und im dritten Quartal abgespalten wird.

  3. Quartalsbilanz: Netflix mit fünf Millionen neuen Abonnenten auf neue Allzeithochs

    Der Wahnsinn geht weiter: Nach einer Kursexplosion von 16 Prozent nach den letzten Quartalszahlen schießt die Netflix-Aktie nun nochmals um 13 Prozent in die Höhe – und bei 530 Dollar damit auf neue Allzeithochs. Der Grund: Getragen von der neuen Staffel von „House of Cards“ konnte CEO Reed Hastings fast fünf Millionen neue Abonnenten binnen nur drei Monaten verkünden. Weil Stars wie Kevin Spacey und Robin Wright aber auch entsprechend kosten, bleiben unterm Strich nur 24 Millionen Dollar im abgelaufenen Quartal hängen.

  4. LinkedIn legt gute Zahlen vor und wächst im DACH-Raum schneller als Xing

    Großes Spektakel nach Handelsschluss: Nicht nur Twitter erfreute Anleger mit seinem neusten Zahlenwerk, auch ein anderer Internet-Überflieger konnte mit seiner Quartalsbilanz punkten. Das weltgrößte Online-Business-Netzwerk LinkedIn vermeldete im Weihnachtsgeschäft deutlich anziehende Umsätze, die über den Wall Street-Erwartungen lagen. In der DACH-Region wächst LinkedIn unterdessen schneller als der Platzhirsch Xing.

  5. Twitter großes Problem: Der Dienst schafft es nicht, genügend neue Nutzer zu finden

    Der 140-Zeichen-Dienst Twitter hat weiter ein Wachstumsproblem: Ganze vier Millionen neue Nutzer konnte CEO Dick Costolo zwischen Oktober und Dezember verbuchen. Aber die Umsätze im Weihnachtsquartal ziehen stärker an als von der Wall Street erwartet. Ergebnis: Die Aktie steigt nach Handelsschluss deutlich, obwohl Twitter weiter viel Geld verliert.

  6. Apple-Rekord: Fast 75 Mio. verkaufte iPhones und 18 Mrd. Dollar Gewinn

    Rekordzahlen in Cupertino: Apple konnte seinen Gewinn im abgelaufenen Dreimonatszeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2014 um mehr als 48 Prozent steigern und damit tatsächlich den größten Gewinn der Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte vermelden. Dank enormer Nachfrage nach dem iPhone 6 und 6 Plus verdiente der IT-Pionier im Weihnachtsquartal 18 Milliarden Dollar. 74,5 Millionen iPhones setzte Apple in 91 Tagen um. 


  7. Quartalszahlen: LinkedIn verliert weiter Geld, übertrifft aber die Erwartungen

    Das Online-Business-Netzwerk LinkedIn wächst weiter kräftig. Um 45 Prozent legten die Umsätze im abgelaufenen Quartal auf bereits 568 Millionen Dollar zu – das ist mehr, als die Wall Street erwartet hatte. Dass LinkedIn dabei unterm Strich erneut leicht Geld verlor, ist der Wachstumsstrategie geschuldet. Die Anleger waren zufrieden.

  8. Facebook: Schwacher Ausblick und hohe Ausgaben verschrecken Wall Street

    Obwohl Facebook eine blitzsaubere Bilanz für das abgelaufene Quartal präsentieren konnte, kollabierte die Aktie doch noch in der anschließenden Analystenkonferenz. Der Grund: Finanzchef David Wehner ließ durchblicken, dass die Umsätze im so wichtigen Weihnachtsquartal nicht so stark zulegen werden wie erwartet. Zudem will Facebook im nächsten Jahr kräftig investieren und dafür keine Kosten scheuen.

  9. 39 Millionen verkaufte iPhones: Apple mit starkem September-Quartal

    Das iPhone bleibt Apples Lebensversicherung: 39,3 Millionen Einheiten konnte der Kultkonzern aus Cupertino zwischen Juli und September absetzen – und damit die Analystenschätzungen leicht schlagen. Auch die Mac-Absätze entwickelten sich deutlich besser als erwartet. Der Schwachposten der Bilanz war erwartungsgemäß die iPad-Sparte. Obwohl der Ausblick auf das laufende Quartal besser ausfällt als erwartet, reagiert die Wall Street weitgehend unbeeindruckt.

  10. Apple-Quartalszahlen: Wie groß wird der iPhone 6-Erfolg?

    Wieder einmal richten sich alle Augen auf Apple. Heute nach Handelsschluss berichtet der wertvollste Konzern der Welt über sein abgelaufenes September-Quartal, in das erstmals die Verkäufe des neuen Kassenschlagers iPhone 6 einfließen – Macs, iPads und die Software-Sparte stehen weiter im Schatten.