1. Unabhängig, vielfältig, aber oberflächlich und unkritisch: Studie zeigt, wie es um den Lokaljournalismus steht

    Ein Team der Universität Trier um Medienwissenschaftlerin Anna-Lena Wagner hat in einer groß angelegten Studie den Lokaljournalismus in Deutschland analysiert. Dazu wurden 103 Lokalzeitungen und viele tausend Artikel untersucht. Ergebnis: Die Blätter machen einen guten Job, bei Hintergrundstücken und Kritik am lokalen Geschehen gibt es jedoch Verbesserungsbedarf.

  2. "Zeigen Medien wirklich eine ausgewogene Berichterstattung?": Edelman-Chefin Marell über die Vertrauenskrise der Medien

    Manch eine Zahl sorgt im jüngst veröffentlichten Edelman Trust Barometer für Sorgenfalten bei Journalisten. Es wird ein tristes Bild ihres Publikums gezeichnet: Medienmuffel, die sich immer weniger für Nachrichten interessieren und den journalistischen Anbietern vorwerfen, sich nur um eine möglichst große Reichweite zu kümmern. Im Gespräch mit MEEDIA erklärt Susanne Marell, Geschäftsführerin von Edelman.ergo, welche Konsequenzen aus der Umfrage gezogen werden sollten.

  3. Gegen das Vorurteil von der „Lügenpresse“: Stiftungen wollen sich für Qualitätsjournalismus einsetzen

    26 Stiftungen und Vereine haben einen Aufruf zum Engagement von Stiftungen für Qualitätsjournalismus verabschiedet. Damit wollen sie die Debatte um Qualitätsjournalismus und Meinungsvielfalt voranbringen und „Lügenpresse“-Vorwürfe entkräften helfen.

  4. Wenn Uli Hoeneß die Abendzeitung München gekauft hätte

    Was macht der Staat mit den vielen Millionen Euro, die er nachträglich von Uli Hoeneß und Co. kassiert? Schon aus Dank für die Hilfe von Stern und Co. sollte er mit dem Geld den investigativen Journalismus fördern – oder Investitionen in den Qualitätsjournalismus steuerlich begünstigen. Ein Plädoyer aus aktuellem Anlass von Peter Littger