1. Pulitzer-Preise für „Washington Post“ und Getty

    Die Zeitung „Washington Post“ („WP“) hat für ihre Berichterstattung über den Angriff auf das US-Kapitol im Januar 2021 den Pulitzer-Preis gewonnen. Das Blatt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ für seine „überzeugend erzählten und anschaulich präsentierten Berichte über den Angriff auf Washington“. Für ihre Foto-Berichterstattung zum Kapitol-Sturm wurden auch mehrere Journalisten von Getty Images ausgezeichnet.

  2. „New York Times“ macht Joe Kahn zum Chefredakteur

    Die „New York Times“ ernennt einen früheren China-Korrespondenten und Pulitzer-Preisträger mit einem Vierteljahrhundert Erfahrung im Unternehmen zum neuen Chefredakteur. Der 57-jährige Joe Kahn soll von Juni an auf den 65 Jahre alten Dean Baquet folgen, dessen achtjährige Amtszeit endet. Das teilte die „New York Times“ am Dienstag in New York mit.

  3. Pulitzer-Preis: New York Times erhält Auszeichnung für Russland-Berichte

    Ein Schicksal in Guantanamo, Erderwärmung und Ausbeutung von Taxifahrern: Einige der aufsehenerregendsten Geschichten des letzten Jahres wurden mit den Pulitzer-Preis geehrt. Einer ging auch an eine amerikanische Lokalzeitung.

  4. Wegen Corona-Krise: Verkündung der Pulitzer-Preisträger verschoben

    Die Verkündung der diesjährigen Gewinner der renommierten Pulitzer-Preise ist verschoben worden. Grund dafür sind die Auswirkungen der Corona-Krise, teilten die Veranstalter mit. Die Veranstaltung zur Verleihung soll nun im Herbst stattfinden.

  5. Pulitzer-Preis: US-Lokalzeitung für Parkland-Berichte geehrt, New York Times räumt mit Trump-Recherche ab

    Bei der 103. Verleihung des Pulitzer hat eine Zeitung aus Florida die begehrteste Auszeichnung bekommen. Sie wurde für ihre Berichterstattung zum Schulmassaker von Parkland geehrt. Aber auch große US-Blätter räumten ab – unter anderem mit Recherchen zu US-Präsident Donald Trump.

  6. Die Rolle als "politische Symbolfigur": Mit Kendrick Lamar gewinnt erstmalig ein Rapper den Pulitzer-Preis

    Kendrick Lamar war die größte Überraschung in einer der nicht-journalistischen Kategorien bei der diesjährigen Verleihung des Pulitzer-Preises. Er ist der erste Rapper, der den Preis erhält, und der erste Musiker, der nicht aus dem Jazz oder der Klassik kommt. Mit seinem Album „DAMN.“ fange er, so die Begründung der Jury, „die Komplexität des modernen afroamerikanischen Lebens“ ein.

  7. Pulitzer-Preise für New York Times und New Yorker: Journalisten hinter #MeToo-Enthüllungen ausgezeichnet

    Vor einem halben Jahr traten Berichte der New York Times und des New Yorker über sexuelle Belästigungen durch Hollywood-Mogul Harvey Weinstein die #MeToo-Debatte los. Jetzt haben die Journalisten dahinter den Pulitzer-Preis bekommen. In er Kategorie Musik wurde außerdem mit Kendrick Lamar erstmalig ein Rapper ausgezeichnet.

  8. Pulitzer-Preise für Panama Papers-Kollektiv und „beharrliche“ Trump-Berichte der Washington Post

    Im April 2016 sorgte die Enthüllung der Panama Papers weltweit für Schlagzeilen, ein Jahr später gibt es dafür jetzt den Pulitzer-Preis – die höchste Auszeichnung im amerikanischen Journalismus. Indirekt ist damit auch ein deutsches Medium, die Süddeutsche Zeitung, ausgezeichnet worden. Die Washington Post wurde für ihre „beharrliche Berichterstattung“ über Donald Trump prämiert.

  9. „I’m a poet and I know it“: Warum Bob Dylan keine Freude über den Literatur-Nobelpreis zeigt

    Als erster Songwriter wurde Bob Dylan mit der höchsten literarischen Auszeichnung bedacht. Nur: Über den Litaratur-Nobelpreis will sich die 75-Jährige Musik-Legende (noch) nicht freuen – zumindest nicht offiziell. Und das ist eigentlich kein Wunder. Denn der Umstand, mit hochkarätigen Trophäen bedacht zu werden, ist für Bob Dylan kaum noch etwas Besonderes.

  10. Von New York Times bis ProPublica: Das sind die Gewinner des Pulitzer-Preises

    ald 3000 Arbeiten mussten Juroren durchsieben, den ganzen Winter brüteten sie über den Finalisten. Nun stehen die Gewinner der 100. Pulitzer-Preise fest. Die großen US-Medienhäuser wie New York Times, Washington Post, Los Angeles Times und ProPublica räumen ab.