1. Gastkommentar: „Viele österreichische Medien werden die nächsten Jahre nicht überleben“

    Die deutschen Medienhäuser sind technisch, inhaltlich und auch strategisch sehr viel besser aufgestellt als die österreichischen, sagt der viele Jahr für österreichischen Medienhäuser tätige Markus G. Posset. Die Folge seiner Ansicht nach: Viele österreichische Printmedien und Medienhäuser würden die nächsten 5 bis 7 Jahre nicht überleben. 

  2. Mütter, Small Talk, Homöopathie, Relotius: Für diese Medien-Texte gaben Leser im Dezember online Geld aus

    Doppelsieg für die Süddeutsche Zeitung in den Blendle-Verkaufs-Charts des Monats: Mit den Artikeln „Mütter“ über Gewalt von Frauen, sowie „Na, auch hier?“ mit Small-Talk-Tipps belegt das Blatt die Ränge 1 und 2 des Dezember-Rankings. Auf Rang 3: das österreichische Magazin profil mit dem Thema Homöopathie. Beim Thema Medien dominierte der Fall Claas Relotius.

  3. Die Blendle-Bestseller: Interviews dominieren im Dezember, die "Schulz-Story" des Spiegels gewinnt das Jahr

    Blendle-Nutzer haben im Dezember vor allem Interviews gekauft. Ganz vorn in den Verkaufs-Charts des Monats findet sich ein Gespräch des österreichischen Magazins profil mit einer Ernährungsexpertin, dahinter folgt ein FAS-Interview mit einem Psychiater, Headline „Rennt nicht sofort zum Therapeuten!“. Der meistverkaufte Text des gesamten Jahres war erwartungsgemäß die „Schulz-Story“ aus dem Spiegel.

  4. Instagram löscht 25 Jahre altes Profil-Cover wegen Brüsten: “Social-Media-Wertewelt geeignet der Welt nachhaltig Schaden zuzufügen”

    Facebook und das europäische Verständnis von Kunst- und Pressefreiheit, dass passt noch immer – vor allem in visuellen Fragen – nicht recht zusammen. Sobald Brüste ins Spiel kommen, setzten die US-Amerikaner noch immer gerne ihre prüden „Gemeinschaftsrichtlinien“ rabiat durch. Neuestes Beispiel: Instagram löschte eine 25 Jahre alte Titelseite des österreichischen Nachrichtenmagazins Profil.

  5. Harald Schmidt im profil-Interview zum Thema Freiheit der Satire: „Es geht heute deutlich weniger als noch vor zehn, 15 Jahren.“

    Harald Schmidt hat sich in einem Interview mit dem österreichischen Magazin profil zum Thema Satire-Freiheit im Zusammenhang mit dem Fall Böhmermann geäußert. Vom türkischen Staatspräsidenten verklagt zu werden, sei „ja wohl der größte Karriereschub, der ihm passieren konnte.“ Allgemein ist Schmidt der Meinung, dass heute in der Satire „deutlich weniger“ geht als noch vor einigen Jahren.

  6. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung mit Reportage über kriminelle Clans in Berlin auf Platz 1 der Blendle-Bestseller

    „Berlin gehört den Clans“. Mit dieser Headline beginnt eine kontroverse, spannende Reportage in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung über arabischstämmige Großfamilien, die in der Hauptstadt für viele Straftaten verantwortlich sein sollen. Dominique Bergson gelang damit der Bestseller der Woche im Journalismus-Shop Blendle. Dahinter: Der Spiegel und das österreichische Magazin profil.

  7. "Im Vatikan werden täglich Witze über Schwule gerissen": Ein Priester rechnet mit der Kirche ab und sichert Profil die Spitzenposition der Blendle-Charts

    Ein Gespräch mit dem polnischen Priester Krzysztof Charams, der vom Vatikan geschasst wurde, hat die Spitzenposition der Blendle-Charts nach Österreich geholt – im Profil-Interview plaudert der Gottesmann brisante Details aus dem Vatikan aus. Focus ist mit drei Texten am häufigsten in der Top-Ten des Journalismus-Shops vertreten. Die Mediencharts führen die „340 Sekunden Ruhm“ (SZ) von Jan Böhmermann im US-Fernsehen an.

  8. Sido, Sonneborn & Co: Interviews dominieren die Spitze der Blendle-Verkaufs-Charts

    Blendle-Nutzer haben sich in den vergangenen Tagen vor allem für Interviews interessiert: Auf vier der ersten fünf Plätze der Blendle-Verkaufs-Charts finden sich in dieser Woche Gespräche. Rang 1 geht dabei an den stern und Sido, dahinter folgen noch ein Sexualforscher, ein Jugendpsychiater und Martin Sonneborn. Zudem in der Top 5: Til Schweigers WamS-Porträt.

  9. Gina-Lisa-Porträt des SZ-Magazins und Russia-Today-Scoop von Neon auf 1 und 3 in den Blendle-Charts

    Ein halbes Jahr lang hat das SZ-Magazin Gina-Lisa Lohfink begleitet. Das Ergebnis erschien in der vergangenen Woche – und fand auch bei Blendle viele Leser bzw. Käufer. Belohnung: Platz 1 in den Verkaufs-Charts des Journalismus-Shops. Ebenfalls erfolgreich: der Neon-Autor, der sich als Praktikant bei Russia Today eingeschmuggelt hat.

  10. „Wir lügen nicht – wir sind schlampig und denkfaul“: Hans-Ulrich Jörges über Meinungsmache, Hass und AfD

    Medienverschwörung, Gleichschaltung, Lügenpresse: Die Vorwürfe an den Journalismus sind oft populistisch-zugespitzt. Und doch müssen sich Redaktionen Gedanken darüber machen, wie sie mit Kritik von den extremen Rändern der Gesellschaft umgehen wollen. Denn insgesamt habe sich „das Klima und der Blick auf die Medien verändert“, warnt stern-Reporter Hans-Ulrich Jörges beim Google-Talk in Berlin.