1. #metoo-Konsequenzen: ARD und Produzentenallianz überarbeiten Leitlinien zur Prävention sexueller Übergriffe

    Die ARD-Landesrundfunkanstalten und die deutsche Produzentenallianz erweitern ihre gemeinsamen Leitlinien, um sexuellen Übergriffen und Missbrauch entgegenzuwirken. Bereits seit 2013 haben beide einen gemeinsamen Leitlinienkatalog. Die neuen Leitlinien sind auch Konsequenzen aus der #metoo-Debatte.

  2. Insgesamt 3,2 Millionen Euro: ARD schüttet erstmals Programmprämien an Produzenten aus

    „Wir wollen die ganze Breite der Genres fördern“, sagte Karola Wille vor rund einem Jahr. Nun löst die ARD-Vorsitzende ihr Versprechen ein: Die ARD übergibt in Düsseldorf erstmals Programmprämien an Produzentinnen und Produzenten, die im Rahmen des ARD-Leistungsmodells für „besonders erfolgreiche Produktionen“ ausgezeichnet werden. Insgesamt werden 3,2 Millionen Euro an die Fernsehmacher ausgeschüttet.

  3. ZDF verpflichtet sich zu verbesserten „Rahmenbedingungen einer fairen Zusammenarbeit“ mit TV-Produzenten

    Bereits Anfang des Jahres hat sich die Produzentenallianz auf neue „Eckpunkten der Zusammenarbeit“ mit der ARD geeinigt. Nun zieht das ZDF nach. Und verpflichtet sich zu verbesserten „Rahmenbedingungen einer fairen Zusammenarbeit“ mit den Fernsehproduzenten. Dazu gehören etwa eine Erhöhung der Erlösbeteiligung und ein erhöhter Gewinnaufschlag bei längerer Online-Nutzung.

  4. „Unüberlegt“ und „kurzsichtig“: ZDF-Verwaltungsrat Kurt Beck kritisiert Seehofers Fusions-Pläne für ARD und ZDF

    Der ZDF-Verwaltungsratsvorsitzende Kurt Beck hat CSU-Chef Horst Seehofer für dessen Vorschlag einer Zusammenlegung von ARD und ZDF gerüffelt. „Ich halte das für eine völlig unüberlegte und kurzsichtige Forderung“, so der frühere SPD-Vorsitzende und rheinland-pfälzische Ministerpräsident gegenüber Bild. Es sei ein Irrglaube, zu meinen, mit einer Zusammenlegung der Sender ließe sich viel Geld sparen.

  5. Neues Eckpunktepapier: ARD will Produzenten künftig besser stellen

    Die ARD und die Produzentenallianz nähern sich an. Am Donnerstag haben beide Parteien in Berlin neue Konditionen zugunsten der Produzenten vorgestellt. So will ARD-Vorsitzende Karola Wille künftig innovative Fernsehproduktionen prämieren. Darüber hinaus können die Fernsehmacher künftig höhere Kosten kalkulieren und erhalten Zugeständnisse bei den Verwertungsrechten.

  6. ARD, ZDF und Produzentenallianz: Neue Regelungen für Video-on-Demand-Rechte und Kinofilme

    Die ARD und das ZDF auf der einen und die Produzentenallianz auf der anderen Seite haben nach dreijährigen Verhandlungen die „Eckpunktevereinbarung über die vertragliche Zusammenarbeit zu Film-/Fernseh-Gemeinschaftsproduktionen und vergleichbare Kino-Koproduktionen“ abgeschlossen.

  7. Nach Vorbild Pro Quote: Regisseurinnen kämpfen für mehr Aufträge

    Im Juni dieses Jahres zog Pro Quote Halbzeit-Bilanz und feierte eine bisher positive Bilanz. Die Initiative verlangt bis 2017 30 Prozent der Führungspositionen in der Medienbranche mit Frauen zu besetzen. Eine Sonderinitiative nach diesem Vorbild soll nun Frauen beim Film unterstützen, berichtet der Spiegel. Denn Regisseurinnen bekämen weniger als 15 Prozent der Filmaufträge aus TV-Sendern.

  8. Rundfunkgebühr: Kreativ-Verbände wollen 25 Cent pro Haushalt

    Der öffentlich-rechtliche Rundfunk erwartet einen Milliardenüberschuss an Rundfunkeinnahmen. Kurz vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag, wo über eine eventuelle Senkung der Beiträge entschieden wird, melden sich Produzenten und Kreativ-Verbände zu Wort. Sie wollen Geld für eine Programmoffensive.