1. „Zeitschriften 2018 hoch einstellig im Minus“: Wie Großverlage und Agenturen die Werbeaussichten einschätzen

    Die Zeichen für einen konjunkturellen Abschwung in Deutschland mehren sich. Eigentlich ein Signal, wonach Unternehmen mehr Geld in Werbung stecken müssten, um den Verkauf ihrer Produkte anzukurbeln. Doch um gedruckte Medien machen die Werbetreibende offenbar einen großen Bogen. Vermarktungschefs führender Verlage sowie Media-Agenturen erwarten 2018 und 2019 für Zeitschriften und Zeitungen ein deutliches Minus. Aber auch bei TV-Werbung schauen die Sender in die Röhre.

  2. "Es geht darum, den Login-Giganten etwas entgegenzusetzen": VDZ-Chef sagt Facebook den Kampf an

    Facebook greift immer stärker die Werbeerlöse der Zeitschriftenhäuser ab. VDZ-Präsident Rudolf Thiemann will das nicht tatenlos hinnehmen. Im MEEDIA-Interview setzt er sich für fairen Wettbewerb ein. Der Verleger misst den Daten-Allianzen hierbei eine Schlüsselrolle zu, um dem Tech-Giganten aus dem Silicon Valley Paroli zu bieten. Wichtig sei, dass die deutsche und europäische Politik mitspiele.

  3. "Gefahr, dass Zuschauer zu Netflix und Amazon abwandern": Mediacom-Einkaufschefin zur neuen Werbefreiheit der TV-Sender

    Von Pro Sieben bis RTL – die TV-Sender können ab 2019 mehr Werbung in der Primetime schalten. Im Interview mit MEEDIA rechnet die Mediacom-Einkaufschefin Sandra Woerdehoff, dass die Sender mehr Werbung von der Day- in die Primetime verschieben – allerdings nur in einem kleinen Rahmen. Denn die Fernsehunternehmen wollen nicht riskieren, dass sie durch zu lange Werbeblöcke Zuschauer an Streamingdienste wie Netflix oder Amazon verlieren.

  4. Aus DIPP wird Verimi: Lufthansa und Telekom neue Partner bei Springers Datenallianz mit Deutscher Bank

    Die geplante Datenallianz um Axel Springer, Deutsche Bank, Daimler, Allianz nimmt konkrete Formen an: die Lufthansa sowie die Telekom treten der übergreifenden Tech-Plattform bei, die künftig den Namen Verimi bekommt. Mit dem Vorhaben wollen die Partner einen einheitlichen Zugang zu Online-Diensten schaffen, um die Dominanz von US-Schwergewichten wie Google und Facebook in Europa zu knacken.

  5. Krisenjahre bei Studio Hamburg sind vorbei: NDR-Tochter entdeckt das Kinogeschäft neu

    Studio Hamburg, neben Ufa, Constantin Film sowie Bavaria einer der größten TV-Produktionsfirmen Deutschlands, will wieder stärker im risikoreichen Kinogeschäft Fuß fassen. Noch im Laufe des Jahres sollen zwei Produktionen anlaufen. Zudem sieht die NDR-Tochter, die vor allem für ARD, ZDF und private Anbieter wie RTL sowie ProSiebenSat.1 aktiv ist, durch Streamingdienste wie Netflix oder Amazon neues Kundenpotenzial, so Studio-Hamburg-Chef Johannes Züll im MEEDIA-Interview.

  6. „Wir wollen die breite Masse erreichen“: Indischer TV-Konzern Zee bringt Bollywood-Sender nach Deutschland

    Hat das Bollywood-Genre genügend Potential, um sich im umkämpften deutschen Fernsehmarkt bei einer breiten Masse durchzusetzen? TV-Managerin Friederike Behrends gibt sich im MEEDIA-Interview überzeugt davon, dass ein Sender mit Programm aus Indien kein Nischenprodukt sein wird – und will es ab dem 28. Juli mit Zee One beweisen. Hinter dem Kanal steht der indische Medienkonzern Zee Entertainment, der nach und nach den europäischen Markt ins Visier nimmt.

  7. Mehr TV-Werbung in der Primetime: Wie Sender und Mediaagenturen die Pläne der EU-Kommission sehen

    Die TV-Sender bekommen nach den Vorstellungen der EU-Kommission mehr Freiheit, ihre Werbeblöcke in der Primetime zu zeigen und flexibler zu platzieren. Dies birgt für die Stationen und die Werbetreibenden nicht nur Chancen, sondern auch große Risiken. MEEDIA sprach hierüber mit Verantwortlichen von Sendern und Mediaagenturen. Fazit: Die Sender werden versuchen, die Werbeblöcke zu verlängern. Doch die zusätzlichen Werbeflächen könnten den Preisdruck verstärken. Begehrte Sonderplatzierungen hingegen dürften teurer werden.