1. "Werden Anpassungen vornehmen": Spiegel reagiert auf Pro-Quote-Kritik an Personalpolitik bei Spiegel Daily

    Als lang erwartetes Verlagsprojekt wird Spiegel Daily von vielen Seiten begutachtet – und nicht nur handwerklich beurteilt. Die digitale Abendzeitung aus dem Spiegel Verlag polarisiert auch mit ihrer Personalpolitik. Der Verein Pro Quote hat die ersten beiden Wochen von Daily analysiert und festgestellt: Das Projekt wird von Männern dominiert.

  2. Nach Vorbild Pro Quote: Regisseurinnen kämpfen für mehr Aufträge

    Im Juni dieses Jahres zog Pro Quote Halbzeit-Bilanz und feierte eine bisher positive Bilanz. Die Initiative verlangt bis 2017 30 Prozent der Führungspositionen in der Medienbranche mit Frauen zu besetzen. Eine Sonderinitiative nach diesem Vorbild soll nun Frauen beim Film unterstützen, berichtet der Spiegel. Denn Regisseurinnen bekämen weniger als 15 Prozent der Filmaufträge aus TV-Sendern.

  3. Medienfrauen protestieren gegen Männer-Dominanz bei den Medientagen München

    Gleich vier Verbände von Frauen in Medienberufen haben mit einem offenen Brief gegen die Dominanz von Männern bei den anstehenden Medientagen München protestiert. Bei der Eröffnungsveranstaltung, der so genannten „Elefantenrunde“ diskutieren wieder mal nur Herren unter sichUnd auch ansonsten bleibt der Frauen-Anteil auf den Podien seit Jahren bei unter 20 Prozent, rechnen die Medienfrauen vor. MEEDIA dokumentiert den offenen Brief der Verbände Chancengleichheit – BJFrau, Journalistinnenbund, ProQuote und webgrrls.de e.V..

  4. ProQuote-Bilanz: „Machtanteil“ von Frauen in Redaktionen steigt

    Im Februar 2012 fassten 350 Journalistinnen den Entschluss, die Landschaft deutscher Medienunternehmen nachhaltig zu verändern. Als Initiative ProQuote setzten sie einen Brandbrief an Chefredakteure, Intendanten und Verleger auf. Die Forderung: bis 2017 sollen 30 Prozent der Führungspositionen in Redaktionen mit Frauen besetzt sein. Nun, zur Halbzeit, zieht die Organisation ein positives Fazit, betont aber auch, dass das Ziel ohne eine verpflichtende Quote wohl kaum zu erreichen ist.