1. "Krachlederner Starrsinn, der vor Zynismus nur so strotzte": Die Pressestimmen zur Landtagswahl in Bayern

    Die CSU hat in Bayern die absolute Mehrheit verloren und die Grünen werden als Gewinner der Landtagswahlen im Freistaat gefeiert. Gründe für das schlechte Abschneiden der Union erkennen politische Beobachter und Analysten viele – das Hauptproblem aber sitzt nach Ansicht der Kommentatoren weniger in München, sondern in Berlin. Eine Presseschau:

  2. Die "Totenglöckchen bimmeln": Kommentatoren sehen nach Kauder-Sturz Merkels Ende nahen

    Die journalistische Elite des politischen Berlins war gestern wie „erstarrt“. So beschrieb Robin Alexander, Chefreporter der Welt, die Situation, nachdem der CDU-Bundestagsfraktionsvorsitzende Volker Kauder am Dienstag abgewählt worden war. So überraschend die Nachricht kam, so schnell folgten die Analysen: Der Anfang des Endes der Kanzlerin ist (mal wieder) gekommen. Die Pressestimmen:

  3. “ZSMMNbruch” weil “Schland schlicht schlapp”: die Pressestimmen zur Auftakt-Niederlage der DFB-Elf

    Deutschland verliert gegen Mexiko und die Presse scheint geschockt wegen des “katastrophalen” (L`Equipe) und “schlappen” (taz) Leistung. In Anlehnung an den offiziellen DFB-Hashtag sieht Spox den “ZSMMNbruch”.

  4. Screenshot: © CNBC

    "Grillen ohne Hitze" oder "Trommelfeuer harter Fragen" – so unterschiedlich bewerten Medien den Auftritt von Facebook-Chef Zuckerberg

    War der Auftritt von Facebook-CEO Mark Zuckerberg vor dem US-Senat nun ein laues „Grillen ohne Hitze“, wie die WirtschaftsWoche meint, oder ein „Trommelfeuer harter Fragen“, wie bei Bild.de zu lesen ist? Medien beurteilen Zuckerbergs Aussagen durchaus unterschiedlich. Einigkeit besteht darin, dass es dem Facebook-Chef gelungen ist, reumütig zu wirken und in wesentlichen Punkten auszuweichen. MEEDIA gibt einen Überlick über die Medienstimmen zur Zuckerberg-Aussage.

  5. "Merkel schenkt der SPD die Regierung": Die Pressestimmen zum Ende des GroKo-Pokers

    Bereits die Titelseiten der taz und der Bild geben den Ton vor. Die tageszeitung haut der designierten neuen SPD-Chefin ihren Satz um die Ohren, dass es ab Morgen „auf die Fresse gebe“, der auf den jetzt-doch SPD-Partner CDU/CSU gemünzt war, und Bild verkündet gar: „Merkel schenkt der SPD die Regierung“. Nach Einschätzung des SZ-Chefredakteurs Kurt Kister stehe die neue Regierung dagegen unter der Überschrift „dauert nicht mehr lang“. Gefallen an dem neuen Vertragswerk scheint dagegen der ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen gefunden zu haben.

  6. “Merkel bleibt SPD-Chefin”, "Schulz taumelt": die Medienstimmen zum turbulenten "GroKo"-Parteitag

    Die SPD-Delegierten sagen Ja zur GroKo: Abgesehen von der durchaus positiven Nachricht, dass Deutschland so vielleicht doch noch in absehbarer Zeit eine neue Regierung bekommt, ließ kaum ein Beobachter ein gutes Haar an der SPD und ihrem Parteichef Martin Schulz. Die taz titelte “Merkel bleibt SPD-Chefin”. Bild produzierte ein fies-hintersinniges Split-Cover mit “Schröder tutelt! Schulz taumelt!”

  7. "Sender als schnappatmende Schockverstärker": die Medienstimmen zur Bundestagswahl

    In der ersten Einschätzung sind sich die meisten Medien einig: “Angela Merkel hat diese Niederlage verdient, es ist ihre Niederlage, auch in dieser Höhe“ (Spiegel). Das Wall Street Journal sieht gar eine „Merkeldämmerung“, während die Süddeutsche immerhin über eine Mitschuld der Medien am starken AfD-Abschneiden nachdenkt. In der Bild hofft Chefredakteurin Tanit Koch, dass Deutschland kein “Gauland wird.“

  8. Lindner auf "populistischen Abwegen" oder mit "gelungener Provokation"? Das Medien-Echo auf die Krim-Äußerungen des FDP-Chefs

    Sieben Wochen vor der Bundestagswahl bringt sich Christian Lindner mit einem Vorschlag zum Umgang mit Russland ins Gespräch: Um die Basis für einen ergiebigeren Dialog mit Putin zu schaffen, müsse Deutschland die Krim zunächst als „dauerhaftes Provisorium“ anerkennen und Sanktionen lockern. Die Medien reagieren empört. Ist PR-Profi Christian Lindner dieses Mal über das Ziel hinaus geschossen?

  9. „Polizei hat es nicht geschafft, das Volk zu schützen“: Pressestimmen zum Abschluss des G20-Gipfels

    Am Tag nach dem G20-Gipfel wird aufgeräumt und gefragt, wie es überhaupt so weit kommen konnte. Im Zentrum der Überlegungen der Kommentatoren: Die Polizei-Taktik und die Verantwortung der Politik. An Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz lässt kaum ein Meinungsstück ein gutes Haar. Das gilt auch für das Vorgehen der Einsatzkräfte. So zitiert die SZ einen Protestforscher: „Die Strategie der Polizei ist kolossal gescheitert“

  10. Medien über Comey vs. Trump: „Noch nie hat ein Präsident so kurz nach Amtsantritt so tief in den Abgrund geschaut“

    Droht US-Präsident Donald Trump nach den Aussagen seines ehemaligen FBI-Direktors James Comey das Amtsenthebungsverfahren? Wahrscheinlich (noch) nicht, kommentiert ein Großteil der Medienlandschaft nach der Senatsanhörung am Donnerstag. Doch: „Donald Trump ist moralisch angezählt“ (Handelsblatt), seine „Demontage ist eingeleitet“ (Süddeutsche Zeitung). Ein Überblick der deutschen Pressestimmen.