1. Presserat

    Presserat: Mehr Rügen und Beschwerden als im Vorjahr

    Im letzten Jahr beschwerten sich mehr Leser beim Deutschen Presserat als 2018. Das hat das Gremium heute bei der Veröffentlichung seines Jahresberichts 2019 in Berlin konstatiert. Demnach seien 2.175 Beschwerden eingegangen – 137 mehr als im Vorjahr.

  2. Presserat

    Presserat rügt „Bild“ für Veröffentlichung von Ausschnitten aus dem Video des Täters von Halle

    Der Presserat hat die „Bild“ wegen der Veröffentlichung von Ausschnitten aus dem Video des Attentäters von Halle gerügt. Die Redaktion habe die Dramaturgie des Täters übernommen und damit gegen Richtlinie 11.2 des Pressekodex verstoßen, wonach die Presse sich nicht zum Werkzeug von Verbrechern machen darf.

  3. Presserat

    Presserat rügt „Bild“ wegen „Schwertmord“-Bericht – Herkunft des Frankfurter Täters durfte genannt werden

    Die Herkunft des Täters vom Frankfurter Hauptbahnhof durfte genannt werden, hat der Deutsche Presserat nun entschieden. Zugleich sprach er 13 Rügen aus – u.a. gegen die „Bild“-Zeitung wegen ihrer Berichterstattung zum Stuttgarter Schwertmord.

  4. Presserat

    „Zum Werkzeug des Täters gemacht“: Presserat rügt „Bild“ wegen Veröffentlichung des Christchurch-Videos

    Nach dem Anschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch hatte Bild.de das Live-Videos des Täters ausschnittweise in kommentierter Fassung veröffentlicht. Dies hatte eine breite Debatte unter Medienmachern ausgelöst und der „Bild“ einiges an Kritik eingebracht. Nun hat der Presserat die Veröffentlichung des Videos gerügt. Die Redaktion habe sich „zum Werkzeug des Täters gemacht“.  

  5. Medien-Woche: Was hat der Finanzinvestor KKR eigentlich auf dem deutschen Medienmarkt vor?

    In der aktuellen Ausgabe unseres Podcasts „Die Medien-Woche“ debattieren Stefan Winterbauer (MEEDIA) und Christian Meier (WELT) die Pläne des Finanzinvestors KKR für den deutschen Medienmarkt. Außerdem geht es um die Bilanz des Presserats für 2018 – die Zahl der Beschwerden hat drastisch zugenommen!

  6. Zweithöchster Stand der Geschichte: Presserat erhielt 2018 über 2000 Beschwerden

    Die Zahl der Beschwerden beim Presserat ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen: 2038 Leserinnen und Leser wandten sich 2018 an die Freiwillige Selbstkontrolle der Presse. Dies ist der zweithöchste Stand in der Geschichte des Presserats. Das hatte auch deutlich mehr Rügen als im Vorjahr zur Folge. Hauptgründe waren Verletzungen des Persönlichkeits- und Opferschutzes.

  7. Presserat rügt Bild wegen erneuter Veröffentlichung von G20-Bildern und Opfer-Fotos

    Weil die Bild trotz Gerichtsurteil wiederholt ein Foto einer G20-Plünderin veröffentlichte, erhielt die Redaktion eine Rüge des Presserats. Auch wegen drei weiterer Verletzungen des Opferschutzes nimmt der Rat die Zeitung ins Visier. Auf seiner Sitzung sprach er insgesamt neun öffentliche Rügen aus.

  8. „Unfassbar“: Kritik an Bild-Chef Julian Reichelt wegen Veröffentlichung von Szenen aus Live-Video des Attentäters

    Der Umgang mit der auf Facebook live übertragenen Terror-Attacke auf Moscheen in Neuseeland durch die Medien wird weltweit diskutiert, auch MEEDIA berichtete am Freitag darüber. Das Boulevardblatt Bild zeigt Teile aus dem Video des Attentäters auf seiner Homepage und wird dafür im Netz scharf kritisiert. Der Spiegel warnt in einem Kommentar davor, „Komplizen in einem Krieg“ zu werden, in dem die „Bilder wichtiger geworden sind als die Opfer“. Die Hamburger Morgenpost indes verzichtet im Gedruckten komplett auf Bilder von der Tat.

  9. „Darf man sich freuen, dass Assads Frau Krebs hat?“ Bild stößt mit pietätlosem Gedankenspiel auf Irritation und Kritik

    Asma al-Assad, 42, Ehefrau des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad, ist an Brustkrebs erkrankt. Die Bild-Zeitung nimmt dies zum Anlass, um einen – für die Chefredaktion – „ehrlichen“ Gedanken zu diskutieren: „Darf man sich freuen, dass Syriens mörderische Mutter Krebs hat?“, titelt das Boulevard-Blatt auf seiner Webseite. Im Social Web hagelt es dafür heftige Kritik, beim Presserat Beschwerden.

  10. Presserat missbilligt Bild für “GroKo-Hund Lima” und rügt die angebliche “Schmutzkampagne bei der SPD”

    Am gestrigen Donnerstag kam die Titanic mit ihrer neuesten Ausgabe, in der die Satiriker noch einmal genau erklären, wie sie beim #Miomiogate die Bild-Redaktion narrten. Einen Tag später legt der Presserat nach und rügt deshalb die Boulevard-Zeitung. Insgesamt sprachen die Medienwächter zehn Rügen aus, von denen allein Bild vier kassierte. Die Wedel-Berichterstattung der Zeit beanstandete der Presserat aber nicht.