1. Die gefährliche Geisteshaltung in der Startup-Szene

    Ein Positionspapier des Beirats Junge Digitale Wirtschaft sorgte für Aufsehen. Das Gremium, das die Regierung berät, forderte darin eine staatliche Kontrolle von Berichterstattung über Börsengänge. Das mittlerweile zurückgezogene Papier offenbart eine gefährliche Geisteshaltung in der Startup-Szene.

  2. Medien sollten nicht mehr unabhängig über Börsengänge berichten dürfen, das forderte der Beirat Junge Digitale Wirtschaft, in einem Positionspapier. Namentlich genannte Autoren sind Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, Investor Christoph Gerlinger von der German Startups Group und Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer (v.l.)

    Gründer-Beirat forderte Beschneidung der Pressefreiheit

    Der Beirat Junge Digitale Wirtschaft hatte Forderungen aufgestellt, dass Medien über Börsengänge nicht mehr unabhängig berichten dürfen. Der Beirat, der die Regierung berät und in dem Vertreter der Gründerszene sitzen, forderte in einem Positionspapier eine „Disziplinierung der Presse“. Die Gründer geben Medien eine Mitschuld am angeblich schlechten Umfeld für Börsengänge in Deutschland. Mittlerweile wurde das Papier zurückgezogen, das Wirtschaftsministerium distanziert sich.

  3. Die Medien sind Teil des Schlamassels, in dem wir stecken

    Medien sollen aufklären und für Überblick sorgen. Doch sie sind zunehmend selbst überfordert – von der Pandemie, vom Chaos der aktuellen Realität, von der Stimmenvielfalt im Netz. Damit werden sie selbst zum Teil des Chaos. Was ist zu tun? Ein Gastbeitrag von „Hohe Luft“-Chefredakteur Thomas Vašek.

  4. Journalist Can Dündar in Türkei zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt

    Der im deutschen Exil lebende Journalist Can Dündar ist in der Türkei zu mehr als 27 Jahren Haft verurteilt worden. Dündar erhielt am Mittwoch eine Strafe von 18 Jahren und neun Monaten, weil er nach Ansicht der Richter Staatsgeheimnisse mit dem Ziel der militärischen oder politischen Spionage beschafft hatte.

  5. Zeitungen

    Pressefreiheit: Was darf der Journalist?

    Schwere Zeiten für Pressevertreter. Denn ständig ist irgendwer wegen eines kritischen Beitrags gleich beleidigt, gekränkt oder empört. Eine gefährliche Entwicklung.

  6. Reporter ohne Grenzen beklagt Angriffe auf Journalisten in USA

    Wegen der aggressiven Grundstimmung und Übergriffe gegenüber Journalisten und Medienschaffenden, sieht Reporter ohne Grenzen die Pressefreiheit in den USA in Gefahr.

  7. Warum der Bund mit der Presse-Förderung einen gewaltigen Fehler begeht

    Mit der 220 Millionen Euro schweren Förderung der GroKo für die Presse geraten gedruckte Publikationen ins Hintertreffen. Das darf nicht sein, wenn der Bund die Meinungsvielfalt erhalten will.

  8. „Unsäglich“ ist die Reaktion von Bundesinnenminister Seehofer

    Horst Seehofer will Strafanzeige gegen „Taz“-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah stellen – und offenbart damit ein autokratisches Verständnis von Pressefreiheit

  9. ROG-Bilanz: Mindestens 49 Journalisten seit Januar 2019 getötet, 389 derzeit im Gefängnis

    Journalisten leben weltweit weiterhin gefährlich. Zwar war die Zahl der getöteten Medienleute dieses Jahr rückläufig. Doch manche vermeintlich friedlichen Länder sind so gefährlich wie Kriegsgebiete.

  10. Journalisten bei Assange-Besuch überwacht? NDR erstattet Anzeige

    NDR-Journalisten sollen laut Sender bei Besuchen von Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London ausgespäht worden sein. Dies gehe aus Dokumenten und Videoaufnahmen hervor, die dem NDR vorliegen. Die Anzeige richtet sich gegen ein spanisches Unternehmen.