1. „Unsäglich“ ist die Reaktion von Bundesinnenminister Seehofer

    Horst Seehofer will Strafanzeige gegen „Taz“-Kolumnistin Hengameh Yaghoobifarah stellen – und offenbart damit ein autokratisches Verständnis von Pressefreiheit

  2. ROG-Bilanz: Mindestens 49 Journalisten seit Januar 2019 getötet, 389 derzeit im Gefängnis

    Journalisten leben weltweit weiterhin gefährlich. Zwar war die Zahl der getöteten Medienleute dieses Jahr rückläufig. Doch manche vermeintlich friedlichen Länder sind so gefährlich wie Kriegsgebiete.

  3. Journalisten bei Assange-Besuch überwacht? NDR erstattet Anzeige

    NDR-Journalisten sollen laut Sender bei Besuchen von Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London ausgespäht worden sein. Dies gehe aus Dokumenten und Videoaufnahmen hervor, die dem NDR vorliegen. Die Anzeige richtet sich gegen ein spanisches Unternehmen.

  4. „Your Right to Know“: Australiens Zeitungen protestieren mit geschwärzten Titelseiten 

    Aus Protest gegen eine zunehmende Einschränkung der Pressefreiheit sind Australiens Tageszeitungen am Montag mit geschwärzten Titelseiten erschienen. Auf Blättern wie dem „Sydney Morning Herald“ oder dem „Australian“ verdeckten schwarze Balken Text und Fotos. Der Protest richtet sich gegen eine Reihe von Gesetzesverschärfungen, die Journalisten die Arbeit erschweren, und gegen die Durchsuchung von Redaktionsräumen durch die Polizei.

  5. Mehr Angriffe auf deutsche Journalisten: Pressefreiheit hat sich laut ROG in Europa verschlechtert

    Die Zahl der tätlichen Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten ist in Deutschland 2018 gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt Reporter ohne Grenzen in seiner Rangliste für die Pressefreiheit 2019. Zu Gewalt sei es insbesondere am Rande rechtspopulistischer Veranstaltungen und Kundgebungen gekommen.

  6. „Durchsuchung war nicht beabsichtigt“: Staatsanwaltschaft erklärt, warum Polizisten in die Bild-Redaktion wollten

    Am Montag hatte die Bild berichtet, dass Polizeibeamte die Redaktionsräume in Berlin durchsuchen wollten. Die Redaktion verweigerte die Durchsuchung. Über die Gründe für die Ermittlungen gab es bislang nur Spekulationen. Nun hat sich die zuständige Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main dazu geäußert.

  7. „Werden Rechtsmittel einlegen“: Bild verhindert polizeiliche Durchsuchung von Redaktionsräumen

    Am Samstagnachmittag haben mehrere Polizeibeamte versucht, Zugang bei der Bild zu bekommen. Dies berichtet das Nachrichtenportal am Montag in eigener Sache. Angeblicher Grund soll ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen Verdachts auf Volksverhetzung sein. Die Ermittler, heißt es im Bericht, „wollten Internet-Zugriffsdaten von Bild-Lesern beschlagnahmen“.

  8. Akkreditierung nicht verlängert: Korrespondenten von ZDF und Tagesspiegel verlassen die Türkei

    Die türkische Regierung hat erneut Akkreditierungen langjähriger Korrespondenten deutscher Medien nicht verlängert. Dieses Mal zwang der Staat Journalisten von ZDF und Tagesspiegel zur Ausreise. Die betroffenen Redaktionen protestieren genauso wie die deutsche Bundesregierung, deren Beziehung zur Türkei erneut auf die Probe gestellt wird.

  9. Günther Jauch kritisiert ARD und ZDF: „Sie sind nicht so frei und unabhängig, wie man es sich vorstellen könnte“

    Günther Jauch hat es vom Sportjournalisten zu einem der bekanntesten TV-Gesichter in der deutschen Medienlandschaft gebracht. In einem Beitrag für die Reporterfabrik spricht er über seinen Weg, äußerte sich über den Spagat zwischen den öffentlich-rechtlichen und privaten TV-Welten und hält auch mit Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht zurück.

  10. Menschenrechtsorganisation Article 19: US-Präsident Donald Trump macht Feindseligkeit gegenüber der Presse salonfähig

    Die weltweite Meinungsfreiheit erlebt seit 2014 einen starken Rückgang. Zu diesem Ergebnis kommt die Menschenrechtsorganisation Article 19 in ihrem nun veröffentlichten Jahresbericht. Gründe sehen die Autoren in der Einschränkung der Pressefreiheit und der steigenden Einschüchterung von Journalisten in autokratischen Staaten. Auch das Verhalten von US-Präsident Donald Trump wird kritisiert.