1. Warum der Bund mit der Presse-Förderung einen gewaltigen Fehler begeht

    Mit der 220 Millionen Euro schweren Förderung der GroKo für die Presse geraten gedruckte Publikationen ins Hintertreffen. Das darf nicht sein, wenn der Bund die Meinungsvielfalt erhalten will.

  2. „Eine Art Merkelismus in der Presse“: Medienprofessor Norbert Bolz zieht bei Gabor Steingart über Journalisten her

    Der Publizist Gabor Steingart hat sich am Donnerstag in seinem „Morning Briefing“ mit der von ihm ausgemachten Beziehungskrise zwischen Medien und ihrem Publikum beschäftigt. Zu Gast im Podcast war der Medienwissenschaftler Norbert Bolz. Der ließ kein gutes Haar an der „Mainstream“-Presse in Deutschland. Die arbeite schließlich nur noch dafür, „die Welt vor dem Bösen zu retten“.

  3. New-York-Times-Herausgeber warnt: Donald Trumps Verbal-Angriffe gefährden Journalisten

    Mit seinen verbalen Angriffen auf Medienvertreter gefährdet US-Präsident Donald Trump nach Einschätzung des Herausgebers der New York Times die Sicherheit von Journalisten. Er habe Trump gewarnt, dass diese aufrührerische Rhetorik „zu einem Anstieg von Drohungen gegen Journalisten beiträgt und zur Gewalt führen wird“, teilte Herausgeber A. G. Sulzberger am Sonntag mit.

  4. „Außer Kontrolle“: So titeln die Tageszeitungen nach der Terror-Nacht im Hamburger Schanzenviertel

    Das Hamburger Schanzenviertel wurde in der Nacht zum Samstag das Hamburger Schandenviertel. Mehr als 1.000 Militante haben den linksautonomen Stadtteil in Schutt und Asche gelegt. Wie die Zeitungen am Tag nach der Terror-Nacht berichten, sehen Sie in unserer Galerie (wird fortlaufend aktualisiert).

  5. Löwen-Streit mit der Presse: 1860 München sperrt Bild-Journalistin aus, DFL reagiert entsetzt

    Der Streit zwischen 1860 München und den Medien geht in die nächste Runde: Der Verein hat auf seiner Pressekonferenz am Freitag versucht, eine Bild-Reporterin mundtot zu machen, die zuvor kritisch über 1860 berichtete. Ihr wurde zudem auch die Tagesakkreditierung für das Heimspiel gegen den FC St. Pauli entzogen. Die Folge: Proteste von Journalisten-Kollegen und Fußball-Funktionäre. Zudem hat das Verhalten der Löwen den Bayerischer Journalisten-Verband und auch die DFL auf den Plan gerufen.

  6. „Nachrichtenbranche braucht mehr Unterstützung“: Zuckerbergs Manifest zu Facebooks sozialer Verantwortung

    Facebook-Gründer Mark Zuckerberg strebt für das weltgrößte Online-Netzwerk eine größere Rolle in der Gesellschaft an. „In den vergangenen zehn Jahren war Facebook darauf ausgerichtet, Freunde und Familien zu verbinden. Auf dieser Basis wird unser nächster Fokus sein, eine soziale Infrastruktur für die Gemeinschaft zu entwickeln“, schrieb Zuckerberg am Donnerstag in einem ausführlichen politischen Beitrag. Dabei gehe es unter anderem um Sicherheit, Informationen und Bürgerbeteiligung

  7. „Werden die Leute auswählen, die reinkommen“: Trump will Zugang zu Pressekonferenz beschränken

    Der designierte US-Präsident Donald Trump will den Zugang zu den regelmäßigen Pressekonferenzen im Weißen Haus beschränken. Sein Stab habe das Briefing aus Platzgründen in einen anderen Raum verlegen wollen, die Presse sei jedoch dagegen gewesen, sagte Trump in einem am Mittwoch ausgestrahlten Interview des Senders Fox News.

  8. Petry, Trump & Co.: die Angst der Populisten vor der Presse

    Donald Trump hat vor gut zwei Wochen die US-Wahl gewonnen und beherrscht seitdem die weltweiten Nachrichten. Faszinierend dabei: Der künftige US-Präsident hat bislang nicht eine einzige klassische Pressekonferenz gegeben. Ausgesuchte TV-Interviews gibt er, YouTube- und Twitter-Statements sowieso. Aber vor Gesprächen mit kritischen Berichterstattern scheint er zurückzuschrecken. Ein ähnliches Bild gibt hierzulande gerade die AfD ab. Auch die Alternative für Deutschland sperrte am Wochenende die Presse aus.

  9. „Tod einer Demokratie“: Was der Ausnahmezustand in der Türkei für die Medien bedeutet

    Nach dem gescheiterten Militärputsch hat Staatpräsident Erdogan den Ausnahmezustand in der Türkei verhängt. Damit fällt noch mehr Macht in die Hände seines Regierungsapparats – während den bereits stark eingeschränkten Medien noch mehr die Hände gebunden werden. Doch was bedeutet dieser Schritt im Detail für die Fernsehsender und Verlagshäuser? MEEDIA beantwortet die wichtigsten Fragen.

  10. „Selbstmord aus Angst vor dem Tod“: Ziesemer über Verschmelzung von Anzeigen und Redaktion

    Zahlreiche Dax-Konzerne haben einen Kodex aufgesetzt, der vor allem die Einflussnahme auf die Medien reglementieren soll. Kann sich die Presse nicht mehr selbst kontrollieren? Offenbar nicht wirklich und nicht alle, meint der ehemalige Handelsblatt-Chef Bernd Ziesemer im Interview mit MEEDIA. „Einige haben den Kampf schon längst aufgegeben“. Allerdings sieht er auch die Werbungtreibenden in der Pflicht, für eine bessere Trennung von Anzeigenabteilung und Redaktion zu sorgen.