1. Revision zugelassen: Grosso-Streit zwischen Verband und Bauer Vertrieb geht vor Bundesgerichtshof

    Der Kartellsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat die Revision gegen das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf im Verfahren der Bauer Vertriebs KG gegen den Bundesverband Pressegrosso zuzulassen. Das OLG hatte dem Grosso-Verband in zweiter Instanz verboten, Konditionen mit Verlagen zentral auszuverhandeln.

  2. Absatz schrumpft: Kioske verkaufen weniger Zeitungen und Zeitschriften

    Das deutsche Presse-Grosso hat in den ersten drei Quartalen dieses Jahres weniger Umsatz mit Zeitungen und Zeitschriften gemacht. Um 7,6 Prozent ging der absolute Absatz von Exemplaren zurück, vemeldet der Bundesverband Presse-Grosso laut Branchenblatt der neue vertrieb (dnv).

  3. Kleine Titel in Gefahr? Verlags-Mittelständler gegen Presse-Grosso

    Der Mittelstand wird gerne als Rückgrat der deutschen Wirtschaft bezeichnet. In der Verlagsbranche fühlt sich der Mittelstand allerdings gerade eher wie ein fußlahmes Bein. Der Grund: Neue Regeln des „Sortimentsmanagements“, die das Presse-Grosso beschlossen hat. Unterm Strich, fürchtet ein Arbeitskreis von Mittelständlern, würden kleine Titel wirtschaftlich geschädigt. Grosso-Chef Frank Nolte bestreitet das.

  4. Bauer-Urteil: Grosso-Verband will bis zum Bundesgerichtshof

    Der Bundesverband Presse-Grosso will sein zentrales Verhandlungsmandat vor dem Bundesgerichtshof erstreiten. Das Landgericht Köln hatte dieses Verhandlungs-Instrument bereits 2012 aberkannt, am Mittwoch hatte das OLG Düsseldorf die Entscheidung bestätigt. Der Verband will dennoch nicht klein beigeben.

  5. Nach Bauer-Sieg: Grosso-System vor Umbruch

    Das deutsche Presse-Grosso steht womöglich vor einem sich schon länger abzeichnenden Umbruch. Das OLG Düsseldorf bestätigte am Mittwoch eine Entscheidung des Landgericht Köln. Demnach sei das „zentrale Verhandlungsmandat“ des Grosso-Verbandes rechtswidrig.