1. Polit-PR 2.0: Wie es das SPD-Groko-Selfie von WhatsApp auf die Titelseiten von taz & Co. schaffte

    Die alte Tante SPD hat sich wohl gedacht: Was jeder Sport- und Kegelverein kann, können wir schon lange. Also legten die Genossen eine WhatsApp-Liste an. Statt über die aktuellen Trainingstermine, informierte die Parteispitze über den Fortgang der GroKo-Verhandlungen. Am gestrigen Mittwoch passierte jedoch Erstaunliches: Das Selfie der glücklichen SPD-Verhandler, schaffte es über WhatsApp auf die Titelseiten einiger Tageszeitungen und wurde sogar zum erfolgreichen Web-Meme.

  2. Scharping-Effekt und „Möbel-Gate“: die Medien-Hysterie rund um die PR-Homestory von Heiko Maas und Natalia Wörner

    Die Zeitschrift Bunte veröffentlichte in ihrer jüngsten Ausgabe eine Art „Homestory“ über das „Glamourpaar“ Heiko Maas und Natalia Wörner. Die Bilder zeigten die Inneneinrichtung ihrer Wohnung in Berlin und stammten von der Onlineseite eines Möbelversenders. In sozialen und sonstigen Medien war schnell die Rede von einem „Möbel-Gate“ und dem berühmten Scharping-Effekt. Die Gereiztheit des Medienbetriebs ist nach wie vor hoch.

  3. "Le Pen braucht die klassischen Medien nicht mehr. Sie hat ja die sozialen Medien"

    Am Sonntag treten Emmanuel Macron und Marine Le Pen in der Stichwahl in Frankreich gegeneinander an. Umfragen sagen einen Sieg für Macron voraus. Professor Andreas Kaplan, Rektor der Wirtschaftshochschule ESCP Europe Berlin, spricht im Interview über das große Potenzial von Marine Le Pen durch die sozialen Medien, die hermetische Elitenbildung im französischen Bildungssystem und den „französischen Kennedy“ Emmanuel Macron