1. Regeländerung nach Kontroverse um Artikel-Blockade

    Knapp drei Wochen vor der US-Wahl ist eine Kontroverse um den Umgang von Twitter mit einem Zeitungsartikel über Joe Biden entbrannt. Der Kurznachrichtendienst kündigt eine Änderung der Regeln an. Und ein Vertrauter Trumps rückt wieder in den Blick.

  2. Corona-Krise: Axel Springer-Vorstand Jan Bayer an Covid-19 erkrankt

    Das Coronavirus hält Deutschland und die Welt in Atem. Der Berliner Medienkonzern Axel Springer hat inzwischen mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter, die sich mit dem neuartigen Virus infiziert haben. Betroffen ist auch der Springer-Vorstand Jan Bayer, der an Covid-19 erkrankt ist.

  3. Für „Upday“ und Co: Springer gründet internationale Vermarktungseinheit

    Der Konzern vermarktet Marken wie „Upday“ und „Politico Europe“ künftig über eine eigene internationale Vermarktungseinheit. Peter Würtenberger, CEO bei „Upday“, soll zusätzlich zu seinen Tätigkeiten die strategische Führung des Vermarkters übernehmen.

  4. Twitter-Chef Jack Dorsey: "Wir würden selbst Donald Trump sperren, wenn er gegen die Nutzungsbedingung verstößt"

    Twitter-CEO Jack Dorsey bestreitet den Bericht des Wall Street Journals, in dem es hieß, Dorsey habe persönlich die Entscheidung getroffen, den Verschwörungstheoretiker Alex Jones nicht von Twitter zu verbannen. Außerdem erklärt er, dass selbst US-Präsident Donald Trump nicht gegen eine Sperrung immun sei – falls dessen Tweets gegen die Regeln verstoßen sollten.

  5. Volle Konzentration auf Englisch: Springer-Joint-Venture Politico stellt seinen deutschen Newsletter ein

    Seit dem Start des europäischen Politicos schreibt Florian Eder seinen Morgen-Europa-Newsletter. Damit ist ab dem 12. März Schluss. Dann übernimmt der ehemalige Welt-Reporter das Letter-Flaggschiff der Brüsseler, das Playbook. Damit verbunden wechselt Eder auch die Sprache und schreibt künftig auf Englisch. Gleichzeitig bedeutet das auch das Ende der deutschen Newsletter beim Springer-Joint-Venture.

  6. Wolff im Schafspelz: So gerissen nutzte der "Fire and Fury"-Autor Donald Trumps Medien-Allergie für seine Zwecke

    Seit Verkaufsstart des Enthüllungsbuchs „Fire and Fury“ steht das politische Amerika Kopf. Die Reaktionen reichen von Häme bis zur Fassungslosigkeit. Grund für Letztere ist die Frage, die US-Experten vor ein Rätsel stellt: Wie konnte ausgerechnet Donald Trump, der Medien stets mit Argwohn und Misstrauen gegenübertritt, einem Journalisten wie Michael Wolff überhaupt die Tür zum Weißen Haus öffnen?

  7. Raketen zum Dessert: Politico entlarvt das ganze Dilemma der Ära Trump in nur einem Tweet

    Was ist gestern in Schweden passiert? Ist die Nato obsolet? Wen haben die USA mit Raketen beschossen? Seit Donald Trump Präsident ist, wirbelt er den Politikbetrieb durcheinander: Mit Ankündigungen, die er oft selbst einkassiert und einem wilden Mix aus wirren Tweets und verdrehten Fakten. Das daraus resultierende Dilemma hat Politico-Journalist Kenneth P. Vogel via Twitter auf den Punkt gebracht.

  8. „Große Gefahr für das Land“: Donald Trump watscht die New York Times für „Fake News“ und Werbekampagne ab

    Die Vorwürfe werden immer schriller: Keine 24 Stunden nachdem Donald Trump US-Medien bei einer konservativen Aktivistenkonferenz attackiert und belehrt hatte, legte der neue US-Präsident am Wochenende mit seiner Medienschelte nach. Die Lügenmedien wären eine „große Gefahr für das Volk“ twitterte Trump und ließ dabei keinen Zweifel aufkommen, an wen er dabei dachte – an seinen Lieblingsfeind New York Times natürlich, die Trump auch noch einmal gesondert via Twitter abwatschte.

  9. Alte Medien wie New York Times und Washington Post ziehen vorbei: die Reichweiten-Schwäche von BuzzFeed und HuffPost

    Bei den neuen Comscore-Reichweiten-Rankings aus den USA ergibt sich ein ungewohntes Bild: Nach Jahren der Durststrecke haben die beiden Traditions-Medienmarken New York Times und Washington Post die digitalen Hotshots BuzzFeed und Huffington Post bei der Reichweite wieder überholt. Aber das ist nur die halbe Wahrheit.

  10. Alpha-Medien senden Notsignale: Auch Financial Times und New York Times müssen sparen

    Wenn selbst die globalen Vorzeige-Medienmarken Notsignale senden, ist das ein Alarmzeichen für die gesamte Branche. Laut aktuellen Medienberichten stehen sowohl die britische Financial Times als auch die New York Times vor Spar-Runden. Problem sind vor allem rückläufige Anzeigen-Erlöse.