1. Uni-Studie stellt Zukunftsmodell in Frage: „Digitalkioske kannibalisieren Verlagsangebote“

    Wissenschaftler der Universität Hamburg haben schlechte Nachrichten für viele Medienhäuser und ihrer Suche nach funktionierenden Online-Bezahlmodellen. Eine neue Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Digitale Kioske wie Blendle oder Pocketstory, kaum neue Leser überzeugen, sondern eher für einen Abonnentenschwund bei den kostenpflichtigen Verlagsangeboten im Netz sorgen.

  2. Nutzerzahlen im „kleineren fünfstelligen Bereich“: Pocketstory-Gründer Höge hat viele Visionen

    Vor einem Jahr ist der Hamburger Online-Kiosk Pocketstory gestartet – wenige Monate vor dem niederländischen Konkurrenten Blendle. Noch sind die Nutzerzahlen der Norddeutschen verhalten. Firmenchef Thorsten Höge hofft jedoch, durch ein Flatrate-Modell schnell einen größeren Abostamm aufzubauen. Zudem hat er weitere Zukunftsfantasien, um das Wachstum voranzutreiben.

  3. Kooperation mit Mediapreneure: Pocketstory verkauft jetzt auch einzelne Artikel freier Journalisten

    Jetzt können freie Journalisten in direkte Konkurrenz mit Spiegel- oder Zeit-Texten treten. In Kooperation mit Mediapreneure können Autoren ihre Text jetzt einzeln über den Online-Kiosk Pocketstory anbieten. Damit sich der Deal auch lohnt, sollen die Journalisten 70 Prozent von allen Netto-Erlösen bekommen, die ihre Storys bei Pocketstory einbringen.

  4. Beta-Start von Springers Artikel-Kiosk Blendle mit stern und Spiegel und einer Geld zurück Garantie

    Der nächste Artikel-Kiosk startet in Deutschland. Nach Pocketstory steht nun auch das niederländische Startup Blendle in den Startlöchern. Der Artikel-Dealer, zu dessen Investoren Springer und die New York Times gehören, hat zu Beginn seiner Beta-Phase erst einmal die Inhalte von 37 Zeitungen und Zeitschriften, darunter Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Der Spiegel, Die Zeit und den stern, in seinem Sortiment.

  5. Mit Pocketstory geht der erste deutsche Web-Kiosk für einzelne Artikel online. Die Konkurrenz soll bald folgen

    Es war nur noch eine Frage von Wochen, bis der holländische Online-Kiosk Blendle auch hierzulande starten wollte. Jetzt kommt dem Springer-Investment das Hamburger Startup Pocketstory zuvor. Nach dem iTunes-Prinzip verkaufen die Neulinge einzelne Artikel, statt ganze Magazin-Ausgaben.