1. Inzwischen geht es bei Scholz & Friends nicht mehr nur um den Plagiatsvorwurf. Auch Sexismus steht im Raum

    Wie aus Plagiatsvorwürfen ein Sexismus-Skandal für die ganze Branche wurde

    Die Scholz & Friends-Kampagne „One Girl, one Cup“ auf Pornhub sollte Tabus brechen und Frauen stärken. Jetzt steht die Agentur ihretwegen am Pranger – es geht um Plagiate, Machtmissbrauch und Sexismus


  2. „Who said anything about plagiarism?!“ Musikerin Anne Clark hört in Rammsteins „Deutschland“ Parallelen zu eigenem Stück

    Als Ende vergangener Woche der Trailer zum neuen Rammstein-Video „Deutschland“ veröffentlicht wurde, gab es eine Debatte um Kunstfreiheit und Marketing mit Holocaust-Themen. Fast 21 Millionen Abrufe hat der Titel mittlerweile bei YouTube. Derweil hat die britische Sängerin Anne Clark auf Parallelen zu einem Song von ihr aus dem Jahr 1984 aufmerksam gemacht, von Plagiatsvorwürfen hat sie sich aber distanziert.

  3. Der falsche Poet: Amazon nimmt Bestseller-Bücher von Deno Licina nach Plagiats-Vorwürfen aus dem Sortiment

    Deno Licina alias „Der Poet“ hat zwei Bücher mit lyrischen Werken herausgebracht. Bei Instagram und Facebook hat er mehrere hunderttausend Follower und rührt dort die Werbetrommel für seine Arbeit. Doch angeblich ist diese gar nicht sein geistiges Eigentum, sondern besteht aus Inhalten, die von anderen Usern zuvor veröffentlicht wurden. Amazon zog nun die Reißleine und warf Licinas Bücher aus dem Sortiment.

  4. Content-Klau: Falscher Kriegsfotograf betrügt internationale Medien mit Plagiaten

    Eduardo Martins gab sich als brasilianischer Kriegsfotograf im Auftrag der UN aus, arbeitete angeblich in Syrien und dem Irak und verkaufte seine Fotos weltweit an Medien wie die BBC, Wall Street Journal oder die Fotoagentur Getty Images. Doch Martins wurde als Betrüger entlarvt, die Aufnahmen aus Kriegsgebieten hatte er von anderen Fotografen geklaut und als seine eigenen Werke ausgegeben.

  5. Nach Telegraph-Plagiat: Weltwoche-Redakteur schrieb auch bei FAZ ab

    Bereits am vergangenen Sonntag wurde bekannt, dass ein Redakteur der Schweizer Zeitung Weltwoche beim britischen Telegraph abgeschrieben und ganze Passagen wortwörtlich übernommen hat. Wie der Tagesanzeiger berichtet, war dies nicht der einzige Fall: Auch bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hat sich der Weltwoche-Mitarbeiter großzügig bedient.

  6. „Ganze Textabschnitte wortwörtlich übernommen“: Weltwoche schreibt bei The Telegraph ab

    Der Historiker Antony Beevor hat ein neues Buch geschrieben und sowohl der britische Telegraph als auch die Schweizer Weltwoche haben darüber berichtet. Das Problem dabei: Ganze Textabschnitte gleichen sich aufs Wort. Wie die Neue Zürcher Zeitung am Sonntag berichtete, hat der Weltwoche-Redakteur bei der britischen Zeitung abgeschrieben.