1. Urteil statt Mediation: Freitag-Verleger Jakob Augstein darf Petra Reskis Arbeit weiter "mangelhaft" nennen

    Die Kammer wollte sie zum Mediator schicken, doch Petra Reski und Jakob Augstein fanden nicht zusammen. Nun hat das Landgericht Hamburg ein Urteil im Streit um einen im Freitag erschienenen Mafia-Artikel gefällt. Die Entscheidung ist durchwachsen, fällt insgesamt aber für den Verleger aus. Augstein darf die Arbeit der Autorin zwar nicht mehr als „Fake News“ bezeichnen, Reski wohl aber „mangelhafte Recherche“ unterstellen.

  2. „Diffamierung meiner Arbeit“: Journalistin Petra Reski verklagt Freitag-Verleger Jakob Augstein

    Wegen der Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte im Zusammenhang mit einem von ihr verfassten Artikel in der Wochenzeitung der Freitag verklagt die Journalistin Petra Reski den Verleger des Blattes, Jakob Augstein, wie das Medienmagazin „Zapp“ des NDR Fernsehens erfahren hat. Reski bezieht sich dabei auf Äußerungen Augsteins, sie habe der Redaktion Inhalte „untergejubelt“.

  3. Spiegel-Erbe Jakob Augstein ist Verleger des Meinungsmediums Der Freitag

    „Mafia“-Streit mit DJV: Wie Verleger Jakob Augstein dem Freitag und sich selbst schadet

    Zwischen dem DJV und Freitag-Verleger Jakob Augstein ist ein Streit um den Umgang mit externen Autoren entbrannt. Hintergrund ist ein Gerichtsurteil zu einem Mafia-Artikel, für dessen Kosten die Verfasserin selbst aufkommen muss. Die Gewerkschaft spricht von einer „Ohrfeige für alle Freien“, Augstein hält dem entgegen, Redaktionen seien keine „Rechtsschutzversicherung für mangelhafte Recherche“ – eine höchst problematische Aussage.

  4. „Ohrfeige für alle Freien“ – Freitag-Verleger Augstein wehrt sich gegen DJV-Vorwürfe, eine Autorin im Stich gelassen zu haben

    Die freie Autorin Petra Reski, Expertin für Mafia-Themen, fühlt sich von der Wochenzeitung Der Freitag im Stich gelassen. Als sie wegen eines dort erschienen Artikels von einem Geschäftsmann auf Unterlassung verklagt wurde, ließ die Zeitung sie auf den Kosten sitzen. Der DJV bezeichnet dies als „Ohrfeige für alle Freien“. Freitag-Verleger Jakob Augstein widerspricht. Er hält es für richtig, dass die Autorin ihre Rechtskosten selbst trägt, da sie „ihre Vorwürfe nicht belegen konnte“.