1. Journalisten sollen Medien anschwärzen: AfD startet Meldeportal „für Mainstream-Aussteiger“

    Ausgehend von ihrer „Konferenz freier Medien“ hat die AfD eine Art Meldeportal für Medien-Fehltritte und -Manipulationen online gestellt. Sie bezeichnet dies selbst als „Aussteiger-Programm für Mainstream-Journalisten“ und fordert dazu auf, „die schlimmsten Lügen und Manipulationen der Haltungsredaktionen“ zu schicken. Das Vorgehen erinnert an die umstrittenen Lehrer-Meldeportale der Partei. Der DJV kritisiert das Vorgehen.

  2. Wochenrückblick: Getarnte SMS-Spende an Sea Watch – heiligt der gute Zweck die Fake-News-Mittel?

    Eine Satire-Aktion sorgte dafür, dass Gegner der privaten Rettungsorganisation Sea Watch versehentlich an diese spendeten. Auf dem Twitter-Profil des AfD-Politikers Petr Bystron gab es Porno-Alarm. Der „Spiegel“ will nicht mehr „Online“ heißen, und bei der „Welt“ gab es Aufregung um eine „Bestandsgarantie“. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. Verdeckte AfD-Propaganda bei deutscher Huffington Post

    Ein Teil des Konzepts der weltweiten Medienmarke Huffington Post ist, dass dort alle möglichen Leute publizieren können. Manchmal führt das freilich zu Interessenskonflikten. Zum Beispiel wenn ein Kommunikationsberater bei der HuffPost bevorzugt Artikel über die AfD schreibt, Leser aber nicht erfahren, dass er gleichzeitig Mitglied und Funktionär bei der AfD ist.