1. "Bojen"-Bericht bei Bild: Trash-Promi Maria Hering will für Oben-ohne-Foto 15.000 Euro Entschädigung

    Maria Hering, manchem möglicherweise unter dem Namen Maria Yotta eher ein Begriff, ist eine dieser Prominenten, die für Aufmerksamkeit auf Freizügigkeit setzen. Boulevardmedien spielen dabei gerne mit – auch die Bild. Diese hat Hering im vergangenen Jahr aber etwas zu offenherzig präsentiert. Dafür will sie nun Geld sehen: Vor dem Landgericht in Hamburg fordert sie 15.000 Euro Entschädigung.

  2. „So krank ist er wirklich“: Bunte-Titelstory über Gesundheitszustand von Boris Becker geht vor Gericht

    Boris Becker hat es mal wieder auf die Titelseite der Bunte geschafft – das freut ihn allerdings gar nicht. Denn unter der Zeile „So krank ist er wirklich“ berichtet Deutschlands das Society-Magazin über angebliche Gesundheitsprobleme und zeichnet die Krankenakte der Tennis-Legende nach. Der Bericht ist eine „schwerwiegende Persönlichkeitsverletzung“ finden er und sein Anwalt Oliver Moser. Der Fall dürfte vor Gericht gehen.

  3. „Er ist nicht mehr unter uns“: Funke muss Michael Schumacher 100.000 Euro zahlen

    Funkes Klatschblatt die aktuelle fand in einem französischen Magazin ein für den Boulevard ganz vielversprechendes Zitat eines angeblichen Freundes von Michael Schumacher und druckte die Aussage des „Insiders“ anschließend auf die eigene Titelseite: „Er ist nicht mehr unter uns“, lautete die Überschrift, die sich nun als ziemlich kostspielig entpuppt: Vor dem Landgericht Hamburg setzte Schumachers Anwalt eine Geldentschädigung in Höhe von 100.000 Euro durch.

  4. Urteil im "Weihnachtswunder"-Prozess: Bunte muss Michael Schumacher 50.000 Euro zahlen

    Das Landgericht Hamburg hat ein Urteil im „Weihnachtswunder“-Prozess von Michael Schumacher gegen die Bunte gefällt: Das People-Magazin aus dem Hause Burda muss dem Ex-Formel-1-Fahrer eine Geldentschädigung von 50.000 Euro zahlen. In der Weihnachtsausgabe aus dem Jahr 2015 hatte Bunte-Vize Tanja May „exklusiv“ berichtet: „Er kann wieder gehen…“

  5. Justitia auf nur einem Auge blind? Wieso Der Spiegel den Namen einer Straftäterin nennen darf – Bild aber nicht

    Das Landgericht München I schickt eine Frau viereinhalb Jahre ins Gefängnis, weil sie auf dem Oktoberfest einen Mann mit Messerstichen schwer verletzte. Während ihres Prozesses wurde die Angeklagte selbst zur Klägerin – gegen die Bild-Medien. Springers Boulevardmarke durfte fortan nicht mehr identifizierend über die Straftäterin berichten. Spiegel, Spiegel Online oder Süddeutsche allerdings schon.

  6. Weil seine Frau älter als 28 ist: Grönemeyer erwirkt Gegendarstellungen bei Bunte und Bild

    Musikstar Herbert Grönemeyer macht wieder einmal deutlich, dass er sich von Boulevardmedien nichts gefallen lässt. Für den Sänger hat Medienanwalt Christian Schertz eine Gegendarstellung bei Springers Bild und Burdas Bunte durchgesetzt. Die Blätter hatten bei der Berichterstattung über seine Hochzeit berichtet, Grönemeyers neue Frau sei 28 Jahre alt – sie ist älter, was nun richtiggestellt wird.