1. "Der hätte ja aufhören können, wenn der Druck zu groß gewesen wäre": der holprige Umgang der Medien mit der Mertesacker-Beichte

    Die Fußball-Geschichte, die von diesem Bundesliga-Wochenende noch lange in den Köpfen hängen bleibt, wird nicht der x-te Bayern-Dreier oder das späte Siegtor des BVB gegen Frankfurt sein, sondern das Spiegel-Interview mit Per Mertesacker. In schonungsloser Offenheit erzählt der Arsenal-Profi, wie sehr er körperlich unter dem Druck gelitten hat, stets Leistung liefern zu müssen. Die Aussagen sind so derart ungewöhnlich und ehrlich, dass viele Medien Probleme hatten, damit umzugehen.

  2. „Sogar gut, dass Merte explodierte“: Pressestimmen zu Mertesacker und Büchler

    “Wat woll’n se? Es ist lange her, dass ein Post-Spiel-Interview einen solchen medialen Widerhall fand, wie das knappe Wut-Gespräch zwischen Per Mertesacker und Boris Büchler. Besorgt fragt die Bild auf ihrer Titelseite „Motzen wir zuviel?“. Auch die FAZ und die Zeit arbeiten das Gespräch und die Leistung des ZDF-Reporters noch einmal auf. Nicht zu unrecht sieht die taz einen gefährlichen Trend, dass immer mehr National-Kicker einen Brass auf die Medien haben. Dabei sperrt der DFB diese längst systematisch aus.

  3. „Waren Sie schon mal im Supermarkt?“ – Oliver Pocher parodiert Mertesacker-Interview

    Jetzt spielt auch schon Oliver Pocher das Mertesacker-Interview nach: Der Comedian kann den „bösen Ausrater“ des DFB-Kickers total verstehen. Auch er wird im Supermarkt von Reportern angesprochen und muss nervige Fragen zu seinen Einkäufen über sich ergehen lassen.

  4. „Wat woll’n se?“: Per Mertesacker faltet ZDF-Reporter zusammen 


    Es gibt diese Art von Zusammentreffen immer wieder: Ein Sportler stellt sich einem Reporter nach dem Spiel, hat aber eigentlich keine Lust auf das Interview. Eine Neuauflage des Klassikers lieferte nach dem Schlusspfiff in Porto Alegre DFB-Verteidiger Per Mertesacker, der ZDF-Reporter Boris Büchler nach dem mühsamen 2:1 gegen Algerien förmlich abbügelte.