1. Die Pegida-Falle

    Der mediale Umgang mit den „Hygiene-Demos“ und „Widerstand2020“ erinnert an die Berichterstattung über die Pegida-Anfänge. Journalisten müssen nun aufpassen, dass sie nicht unnötig pauschalisieren – und es den Extremen allzu leicht machen

  2. Nach Pöbel-Attacke auf “Frontal 21”-Team: Pegida-naher “Hutbürger” verlässt Polizeidienst in Sachsen

    Der “Hutbürger” nimmt seinen Hut: Wie die Polizeiführung in Sachsen heute mitteilte, wird der umstrittene Mitarbeiter seinen Job beim Landeskriminalamt nicht weiter ausüben. Bei einer Pegida-Demonstration in Dresden hatte der Mitarbeiter ein ZDF-Team von “Frontal 21” massiv angepöbelt. Statt des Demonstranten hatte die Polizei die Journalisten umfangreich überprüft. Erst später stellte sich heraus, dass der Pöbler beim LKA beschäftigt ist.

  3. DJV-Vorsitzender Frank Überall über rechte Demonstrationen: „Ich sehe auch Fortbildungsbedarf bei der Polizei“

    Demonstranten wehren sich immer wieder dagegen, fotografiert oder gefilmt zu werden. Oft mit der Behauptung, das sei nicht legal. Zum Teil wenden sie sich dann an die Polizei. „Das scheint wirklich eine neue Masche zu sein“, sagte der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Frank Überall, der Deutschen Presse-Agentur. „Daneben ist verbale Gewalt für die Kolleginnen und Kollegen vor allem bei Rechtsaußen-Demonstrationen mittlerweile Alltag.“

  4. Zoff mit ZDF-Team von „Frontal 21“: Pegida-Demonstrant ist LKA-Mann

    Das umstrittene Vorgehen der Polizei gegen ZDF-Reporter in Dresden ist von einem Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Sachsen ausgelöst worden. Der Mann hatte sich am vergangenen Donnerstag beim Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Dresden an einer Demonstration der AfD und der islam- und ausländerfeindlichen Pegida-Bewegung beteiligt und sich verbal heftig gegen Filmaufnahmen für das ZDF-Politikmagazin „Frontal 21“ gewehrt.

  5. Schikane bei Pegida-Demo? ZDF verlangt Aufklärung über Polizeieinsatz während Angela Merkels Besuch in Dresden

    Die sächsische Polizei steht wegen ihres Vorgehens gegen Journalisten am Rande des Dresden-Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in der Kritik. Nach Angaben von ZDF-Chefredakteur Peter Frey wurde ein Kamerateam, das bei Merkels Visite am Donnerstag im Auftrag des Senders unterwegs war, von Pegida-Demonstranten verbal angegriffen und danach etwa eine Dreiviertelstunde von der Polizei festgehalten.

  6. TV-Briefing für Medienmacher: „German Angst“ und ein Themenabend über die „Gefährdete Demokratie“ durch Pegida und AfD

    Sind die Deutschen ein Volk von Angsthasen und muss man Angst vor Pegida und AfD haben? In einem spannenden Themenabend behandelt Phoenix genau diese Fragen. Höhepunkt ist eine Diskussion mit Hans-Ulrich Jörges und Roland Tichy. Zudem startet eine neue Staffel von „Kuttner plus Zwei“.

  7. Neurechtewelt: Web-Projekt listet News-Artikel, die bei AfD- und Pegida-Anhängern „steil“ gehen

    Eine Facette der Debatte um Lügenpresse, „alternative Fakten“ und dem Erstarken der neuen Rechte, ist die Annahme, dass immer mehr Nutzer in ihren Facebook-Filterblasen gefangen sind und nur noch die Inhalte der ihnen nahestehenden Medien wahrnehmen. Aber, ist das wirklich so? Eine interessanten Beitrag zur Beantwortung dieser Frage, liefert das Web-Projekt Neurechtewelt. Die Initiative sammelte jede Wochen die Nachrichtenartikel aus den beliebtesten Posts der Facebook-Seiten von AfD und Pegida.

  8. Nach „Gutmensch“ und „Lügenpresse“: „Volksverräter“ ist das Unwort des Jahres 2016

    Die Jury habe lange überlegt, ob das „Unwort des Jahres 2016“ aus dem „plakativen und polemischen Sprachgebrauch, den Angehörige und Anhängerinnen von Pegida, AfD oder ähnlichen Initiativen verwenden“ stammen sollte. Die Wahl soll der Kritik am Sprachgebrauch mit faschistischem und fremdenfeindlichem Hintergrund mehr Gewicht verleihen.

  9. „Maischberger“ und die verflixte „Lügenpresse“: So leicht kommt man in einer deutschen Talkshow von der Angel

    Nach dem unterirdischen Journalisten-Dramolett „Die Vierte Gewalt“ durfte gestern im Ersten Sandra Maischberger früher als gewöhnlich ran, um über die „Lügenpresse“ zu diskutieren. Geladen waren neben Sascha Lobo und Uli Wickert ein Medienforscher sowie der Pegida-Anhänger Joachim Radke und die CDU-Politikerin und Publizistin Vera Lengsfeld. Kein einfach zu packendes Thema, wie sich zeigte.

  10. Böse „extra3“-Satire macht Pegida-Demonstranten zu Flüchtlingen

    Es sind traurige Bilder, die die NDR-Satire-Sendung „extra3“ aus Desden mitgebracht hat. Die Fernsehleute haben das ganze Elend der jungen Männer gefilmt, die mit Smartphones, Turnschuhen und Markenklamotten in der sächsischen Metropole gestrandet sind. Mit viel Ironie und kübelweise Häme gelingt den TV-Witzbolden mit einem wunderbaren Verwirrspiel ein echter Viral-Hit, indem sie einfach so tun, als ob die gemeinen Pegida-Demonstranten Flüchtlinge wären.