1. Analyse zu Paywalls: So viel zahlen deutsche Nutzer im Durchschnitt für digitale News-Inhalte

    Sinkende Werbeeinnahmen sorgen für wirtschaftlichen Druck im Journalismus. Neue Erlösquellen sind für Nachrichtenorganisationen daher unerlässlich. Ein Mittel: Paid Content. Wie es mit der Verbreitung aussieht und welche Unterschiede in Europa aber auch den USA zu finden sind, haben sich Medienwissenschaftler in einer Studie angesehen. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick.

  2. The Guardian vermeldet erstmalig seit 1998 schwarze Zahlen – und hat nicht mal eine Paywall

    21 Jahre ist es her, dass der britische Guardian schwarze Zahlen geschrieben hat. Nun hat der Medienkonzern, zu dem auch der Observer gehört, einen Gewinn von 800.000 Pfund vermeldet. Noch vor drei Jahren war es ein dickes Minus im zweistelligen Millionenbereich. Bemerkenswert ist der geschäftliche Umschwung auch deshalb, weil das britische Qualitätsmedium auf eine Paywall verzichtet.

  3. An der Paywall gescheitert: „Wer wird Millionär?“-Kandidatin fällt bei Medienfrage für 32.000 Euro durch

    „Eine sogenannte Paywall findet man im Internet immer häufiger auf den Seiten von A) Universitäten, B) Supermärkten, C) Kreditinstituten oder D) Zeitungen?“. Diese Frage war am Montagabend bei „Wer wird Millionär?“ 32.000 Euro wert. Viel Geld für eine derart einfache Frage, werden Medienmenschen jetzt denken – doch eine junge Kandidatin biss sich daran die Zähne aus.

  4. OMG! Die heftig-virale Facebook-Bezahl-Kampagne der taz

    Gute Ideen haben sie bei der taz! Die Berliner tageszeitung hat eine originelle Facebook-Kampagne gestartet, um für ihr freiwillige Bezahlmodell, die „Paywahl“ zu werben. Dabei nutzt die taz geschickt die Mechanismen viraler Verbreitung von Inhalten und persifliert diese gleichzeitig.

  5. Abo statt Anzeige: Youtube führt werbefreien Bezahldienst ein

    Youtube will eine anzeigenfreie Zone auf der Videoplattform schaffen und plant hierfür die Einführung eines Abo-Modells. Das kündigte die Google-Tochter in einer Email an ihre Videopartner an. Umgesetz werden soll das Vorhaben laut Bloomberg noch in diesem Jahr.

  6. Süddeutsche Zeitung: Am Dienstag soll die Paywall kommen

    Die Webseite der Süddeutschen Zeitung ändert sich noch in dieser Woche grundlegend – unter anderem wird ein neues, digitales Abomodell eingeführt. Stefan Plöchinger erklärt in einem Blogbeitrag, dass dabei die Flexibilität des Modells im Vordergrund stünde. Er könne den Erfolg noch nicht absehen, will aber bei Fehlern schnell reagieren können.

  7. Ein paar zahlende Leser mehr: die durchwachsene erste Paywall-Bilanz der Rhein-Zeitung

    Die Rhein-Zeitung aus Koblenz hat Ende Januar ihr bisheriges Online-Bezahlmodell von einem Metered Model auf eine harte Paywall umgestellt. D.h. bisher gab es einige wenige Texte pro Monat gratis, nach der Umstellung nur noch Inhalte für zahlende Leser. Ende Februar zog die Redaktion eine erste Bilanz, die gemischt ausfällt.

  8. Paywall, neuer Leserdialog und „Langstrecke“: die Digitalstrategie der Süddeutschen Zeitung

    Ende März führt die Süddeutsche Zeitung eine Bezahlschranke ein: Wie der Spiegel berichtet, muss der Leser dabei nach 10 kostenfreien Artikeln ein Online-Abo abschließen. Die Paywall ist nicht die einzige Änderung in der SZ-Digialstrategie für 2015, MEEDIA gibt einen Überblick über die Neuerungen.

  9. Paid Content: Nordwest-Zeitung ist 100. News-Site mit Bezahlinhalten

    Bezahl-Inhalte etablieren sich allmählich auf dem deutschen Medienmarkt. Von 351 Online-Auftritten deutscher Tageszeitungen listet der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) aktuell 100 mit Paid Content. Allerdings ist das noch nicht mal ein Drittel aller Auftritte, nur vier Prozent davon haben zudem harte Bezahlschranken eingeführt.

  10. Paywall-Debatte: die Legende von der Qualität, die etwas kosten muss

    Die Rhein-Zeitung aus Koblenz verschärft also ihre Paywall. Künftig sollen Gelegenheits-Leser nur noch zwei Artikel pro Monat gratis lesen können. Wer mehr will, muss ein Abo abschließen. Chefredakteur Christian Lindner begründet dies in einem Leitartikel mit der Binsenweisheit von der Qualität, die es “nirgends gratis geben” kann. Stimmt das wirklich? Ein Kommentar.