1. „Wir haben den Champagner“: das makabere Cover von Charlie Hebdo zu den Anschlägen von Paris

    Diese Titelseite macht erst einmal sprachlos: Das französische Satire-Magazin Charlie Hebdo, dessen Redaktion vor zehn Monaten selbst Opfer eines brutalen Islamistischen Anschlags wurde, kommentiert auf der Titelseite der am Mittwoch erscheinenden Ausgabe die jüngsten Terrorattacken in Paris.

  2. Tagesschau-Chef Kai Gniffke: „Berichterstattung über Terroranschläge sind kein Rattenrennen und kein Schönheitswettbewerb“

    Trotz der massiven Kritik ist der Chef zufrieden. Nach rund 15 Stunden Sonderprogramm zu den Terror-Anschlägen von Paris, allein am vergangenen Wochenende, zieht der ARD-aktuell-Chef Kai Gniffke eine positive Bilanz der Leistung seiner „Tagesschau“-Redaktion.

  3. „Handballspiel so traurig wie Pariser Terroranschlag“: der geschmacklose Sportbericht der Westfalenpost

    Die Lokalzeitung Westfalenpost Menden, berichtete am Montag über ein Handballspiel des TV Menden-Schwitten – und vergriff sich dabei gehörig im Ton. Tatsächlich verglich der Autor die Niederlage des Heimatvereins mit den tragischen Terrorangriffen von Paris. Diese sei „mindestens ebenso traurig“.

  4. „Halte die Entscheidung für falsch“: Til Schweiger kritisiert ARD für „Tatort“-Verschiebung

    Am Montag gab die ARD bekannt, den Doppel-„Tatort“ mit Til Schweiger aus Respekt vor den Opfern des Terroranschlags in Paris nicht mehr in diesem Jahr zu zeigen. Schweiger selber ist mit dieser Entscheidung nicht zufrieden. Gegenüber der Bild betont er: „Wir sollten uns nicht von Terroristen diktieren lassen, was wir im Fernsehen zeigen sollten.“

  5. News-Dauerschleife als erster Schritt zur Abstumpfung: der mediale Overkill nach dem Terror in Paris

    Mehr Zurückhaltung – mehr Thementiefe. Das sind die Stichworte zu den Terror-Anschlägen in Frankreich und zu den Reaktionen in den Medien. Auch Tage danach hat sich der Eindruck noch nicht verflüchtigt. Wieder ein medialer Overkill. Die Medien müssen sich auf ihre Kernkompetenz konzentrieren: nur der Wahrheit verpflichtet die Zusammenhänge und Ursachen der Geschehnisse aufzuzeigen.

  6. Die große Mobilmachung: die Medien und der gefährliche Kriegszustand in den Köpfen

    Nach dem Massaker in Paris sind Leitmedien und Alpha-Journalisten als Welterklärer gefordert. Im Kontext einer seit Monaten schwelenden Auseinandersetzung um Willkommenskultur und den Umgang mit der Flüchtlingskrise wird die Debatte ungewohnt erhitzt geführt. Krieg ist eine oft verwendete Vokabel. Mit militärischen Mitteln allein ist der Konflikt nicht zu lösen. Ein Plädoyer gegen vorschnellen Aktionismus – auch in den Medien.

  7. #ParisAttacks: Constantin Schreiber über die Reaktionen der arabischen Welt

    Die Attentate von Paris erschüttern nicht nur die westliche Welt, sondern auch Menschen im arabischen Raum und sind nicht zuletzt auch deshalb Thema in den Medien des Nahen Ostens. RTL-Journalist und Nahost-Experte Constantin Schreiber hat die Berichterstattung verfolgt und für MEEDIA die mediale Stimmung in der arabischen Welt analysiert.

  8. „Fuck those assholes“: John Olivers wütender Rant über #ParisAttacks

    Die furchtbaren Terroranschläge in Paris rufen bei den Menschen weltweit unterschiedlichste Reaktionen hervor: von Trauer über Angst bis zur Wut. Der Der US-Talker John Olivier ist wütend. In seiner Late-Night-Show wetterte er am Sonntagabend: „Dieses Attentat wurde von gigantischen verdammten Arschlöchern verübt.“