1. Meistgelesene Artikel zum Terror in Paris: Was Print-Redaktionen von Blendle lernen können

    Nach der verheerenden Serie von Anschlägen in Paris und bei der andauernden Jagd nach Terroristen sind auch Nachrichten- und Magazinredaktionen im Ausnahmezustand. Täglich wird eine Unmenge an Content produziert. Aber was wollen die Zeitungs- und Zeitschriftenleser von ihren Medien wirklich wissen? Die Verkaufszahlen des Online-Kiosks Blendle gegen dazu interessante Einblicke.

  2. Vom Joke zum Symbol der Trauer: #JeSuisChien und die ergreifende Geschichte von Polizeihund #Diesel

    Beim Einsatz im Pariser Vorort Saint-Denis ist auch ein Polizeihund getötet worden. Im Netz trauern tausende Hundefreunde unter dem Hashtag #JeSuisChien um das Tier namens Diesel. Angesichts der 129 Toten sind die Nutzer im Social Web gespalten. Dabei war der Hashtag zu Beginn nicht wirklich ernsthaft gemeint.

  3. Böhmermanns Bilanz der vergangenen Tage: „Das einzig Positive war der HIV-Test von Charlie Sheen“

    Seit seinem Varoufake und dem perfekt organisierten und orchestrierten Stinkefingergate, weiß ganz Fernsehdeutschland: Jan Böhmermann kann auch politisch. Das ist alleine deshalb wichtig, weil wohlformulierte politische Wut so etwas wie die Königsdisziplin der Late-Night-Unterhaltung ist. Nach den Anschlägen von Paris und der ungewollten Verunsicherung durch Thomas de Maizière beschäftigte sich die gesamte gestrige „Neo Magazin Royale“-Sendung mit den Geschehnissen der vergangenen Tage.

  4. #opISIS: Wie das Hacker-Kollektiv Anonymous gegen den IS kämpft

    Der selbst ernannte Islamische Staat führt seinen Kreuzzug gegen die „Ungläubigen“ und den Rest der Welt auch im Netz. Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat den Terroristen den Krieg erklärt. Erste Erfolge können die Hacker bereits vorweisen, aber der IS zeigt sich auch im Netz widerstandsfähig.

  5. Zwischenruf: Der Terror hat uns schon überholt

    Seit dem trotzigen „Jetzt erst recht“ sind die öffentlich-rechtlichen Sender einig in einer Mittteilung: Wir sagen, wie man mit dem Terror umzugehen hat: Das normale Leben einfach weiter leben. Gleichzeitig liefern die Sender uns pausenlos aufgeregte Moderationen, immer wieder, immer wieder. Das ist ein unerhörter Widerspruch. Den anzumerken, gegen das trotzige „business as usual“ anzuschreiben, wird wenig Sinn haben. Der Terror hat uns auch auf diesem Wege schon überholt.

  6. V – wie Verschwörung, W – wie Weltschmerz: Wer bei “Die Anstalt” im ZDF lachen will, sollte lieber im Keller bleiben

    Die Ausgabe der ZDF-Kabarett-Sendung “Die Anstalt” nach den Anschlägen von Paris konnte man mit einer gewissen Spannung erwarten. Wie würden die Kabarettisten Claus von Wagner und Max Utthoff den islamistischen Terror in Europa kommentieren? Die Anschläge kamen dann aber nur am Rande vor. “Die Anstalt”-Macher entschieden sich, ihre vorbereitete Sendung zur NSU durchzuziehen. Mit viel Moral und wenig Humor.

  7. Spiel gegen Holland als „Statement“: Zeitung Österreich verpennt Länderspiel-Absage

    Der Fluch des frühen Drucktermins: Für eine Zeitung gibt es kaum etwas peinlicheres, als eine Story über ein Ereignis zu bringen, das es gar nicht gab. Man berichtete schon einmal, weil der Event nach dem Drucktermin, zumindest einer Teilausgabe, stattfand. Neuestes Beispiel für diesen Print-Gau: Für das österreichische Boulevard-Blatt Österreich fand die Partie Deutschland gegen die Niederlande statt.

  8. US-Ingenieurin namens Isis beschwert sich: „Facebook denkt, ich bin ein Terrorist“

    Spätestens seit dem großen Engagement vieler US-Techfirmen nach den Anschlägen von Paris kämpfen nun auch die Silicon-Valley-Giganten aktiv gegen den Islamischen Staat. Sonderlich pannenfrei agiert Facebook dabei allerdings noch nicht. So beschwerte sich gerade eine Ingenieurin bitterlich via Twitter, dass das US-Netzwerk ihr Account gesperrt hätte, weil man sie für eine Terroristin halte. Ihr Vorname: Isis.

  9. #ParisAttacks: Spiegel erscheint bereits am Donnerstag

    Wegen der Attentate von Paris am vergangenen Freitag zog bereits Gruner + Jahrs Nachrichtenmagazin stern seinen Erscheinungstag vor. Nun folgt der Spiegel und erscheint zum zweiten Mal in Folge früher als geplant. In dieser Woche erscheint das Magazin sogar bereits am Donnerstag und liegt zwei Tage früher am Kiosk als üblich.

  10. „Antipathie-Welle“: Kalkofe über Kritik an Facebook-Trauerbekundungen zu #ParisAttacks

    Kritik an der Kritik: TV-Satiriker Oliver Kalkofe kann nicht nachvollziehen, warum Facebook-Nutzer Trauerbekundungen nach den Paris-Attentaten kritisieren. „Ich habe das Gefühl, dass bei einem Großteil der Menschen ein großes Potenzial an Hass existiert, das durch Verzweiflung und Unverständnis geschürt wird“, so der 50-Jährige gegenüber der dpa.