1. Filterblasen bei der Arbeit: Warum sich viele darüber beschweren, dass die Unruhen von Paris totgeschwiegen würden

    In den sozialen Medien beschweren sich zahlreiche Nutzer, die traditionellen Medien würden bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen in Vororten von Paris totschweigen. Dies ist aber nicht der Fall, es wurde und wird durchaus über die Vorgänge in Paris berichtet. Das Phänomen zeigt vielmehr die Macht von Filterblasen.

  2. KJM entscheidet: Bild-Foto aus Bataclan-Innenraum verstößt nicht gegen Menschenwürde

    Meistens beschäftigt sich der Presserat mit der Frage, ob bestimmte Bild-Stories oder -Bilder gerügt werden müssen. Jetzt wurde auch die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) einmal aktiv und nahm sich ein umstrittenes Foto aus dem Innenraum der Konzerthalle Bataclan vor, das Bild.de nach den Anschlägen in Paris veröffentlicht hatte. Die Bewertung der Prüfer: „Nach Einschätzung der KJM liegt kein Verstoß gegen die Menschenwürde vor“.

  3. Haben die einen Knall? Aldi Süd verkauft Feuerwerkskörper-Sortiment „Paris“

    Neben dem Sektkorkenknallen und Bleigießen darf in vielen deutschen Haushalten eines nicht fehlen: ein buntes, lautes Feuerwerk. Alle Jahre wieder verkauft auch der Discounter Aldi Süd Feuerwerkskörper. Dieses Jahr u.a. ein Sortiment mit „Brilliant-Bomben-Raketen“ unter dem unpassenden Namen „Paris“. Der Marketing-Fauxpas zu Silvester.

  4. 50 Seiten über #ParisAttacks: Der stern erscheint bereits am Mittwoch

    Wegen der Attentate in Paris wirft Gruner + Jahr die Druckermaschinen für den stern in dieser Woche einen Tag früher an. Um möglichst zeitnah über die Geschehnisse von vergangenem Freitag zu berichten, haben die stern-Macher das Heft am Montagnachmittag geschlossen. Statt am Donnerstag wird das Heft also bereits am Mittwoch erscheinen.

  5. Cyber-Kriegserklärung per Video: Hacker-Kollektiv Anonymous will IS attackieren

    Anonymous will gegen den sogenannten „Islamischen Staat“ vorgehen. In einem Video verurteilt das Hacker-Kollektiv die Attentate von Paris und erklärt, dass diese „nicht ungestraft bleiben“ dürften. Anonymous wolle gegen das „Gesindel“ den „größten Einsatz aller Zeiten“ starten. Die Ankündigung ist eine Erklärung zum Cyber-Krieg gegen die Terroristen.

  6. #ParisAttacks: Constantin Schreiber über die Reaktionen der arabischen Welt

    Die Attentate von Paris erschüttern nicht nur die westliche Welt, sondern auch Menschen im arabischen Raum und sind nicht zuletzt auch deshalb Thema in den Medien des Nahen Ostens. RTL-Journalist und Nahost-Experte Constantin Schreiber hat die Berichterstattung verfolgt und für MEEDIA die mediale Stimmung in der arabischen Welt analysiert.

  7. „Fuck those assholes“: John Olivers wütender Rant über #ParisAttacks

    Die furchtbaren Terroranschläge in Paris rufen bei den Menschen weltweit unterschiedlichste Reaktionen hervor: von Trauer über Angst bis zur Wut. Der Der US-Talker John Olivier ist wütend. In seiner Late-Night-Show wetterte er am Sonntagabend: „Dieses Attentat wurde von gigantischen verdammten Arschlöchern verübt.“

  8. Mitgefühl oder Nationalismus? Die falsche Kritik an Facebooks Safety Check und Flaggenbildchen nach Paris

    Bei Katastrophen – natürlichen und von Menschen gemachten – erweist sich Facebook immer mehr als Kristallisationspunkt für Informationen und Emotionen. Funktionen wie Safety Check oder das temporäre Ändern des Profilbilds auf Knopfdruck nach den Anschlägen von Paris sind nützlich und machen es leicht, Anteilnahme zu zeigen. Es gibt aber auch Kritik.

  9. Die Stunde der Leitmedien: Was Kommentatoren im Kampf gegen den Terror fordern

    Der selbst ernannte Islamische Staat hat nicht nur Frankreich den Krieg erklärt. In ganz Europa werden Stimmen laut, die den Terror als Angriff „auf die Art, wie wir leben“ (BamS) sehen. Viele Kommentatoren warnen vor unüberlegten Schlüssen auf Flüchtlingspolitik und Willkommenskultur, andere fordern Härte oder sogar eine „Radikalisierung“ der bürgerlichen Mitte. MEEDIA bringt einen Überblick der wichtigsten Leitartikel nach den Massakern in Paris.

  10. „In Sicherheit“: Facebook will Feature öfter verwenden

    Im Zuge der Terroranschläge von Paris hat Facebook ein neues Features zum Einsatz gebracht: die „In Sicherheit“-Funktion. Nutzer, die sich in einem Gefahrengebiet aufhalten, können durch das Feature zu erkennen geben, dass sie sich nicht in Gefahr befinden. Bislang war die Funktion nur bei Naturkatastrophen zum Einsatz gekommen. Das Social Network wurde jedoch umgehend dafür kritisiert, das Feature nicht auch bei den Anschlägen von Beirut aktiviert zu haben. Mark Zuckerberg erklärt sich.