1. „Germany’s next Topmodel“ holt beste Zuschauerzahlen seit über zwei Jahren

    Zwar werden Nachrichten und Sondersendungen zur Corona-Krise weiterhin sehr oft eingeschaltet, doch auch unterhaltende Formate profitieren zunehmend davon, dass die Menschen zu Hause blieben: „Germany’s next Topmodel“ erzielte am Donnerstagabend sowohl im Gesamtpublikum, als auch bei den 14- bis 49-Jährigen die besten Zuschauerzahlen seit dem 1. März 2018.

  2. Neues Format „STRG_F“: Funk und „Panorama“ machen Reportagen für junge Erwachsene

    Funk, das gemeinsame Online-Angebot von ARD und ZDF, versucht sich im investigativen Journalismus. Am 27. Februar startet „STRG_F“ auf dem Funk-YouTube-Kanal, teilte der NDR mit. Das Format soll Themen behandeln, die sich mit dem Alltag junger Menschen zwischen 20 und 29 Jahren auseinandersetzen. Unterstützung erhält „STRG_F“ durch die „Panorama“-Redaktion des NDR.

  3. Wende im Prozess um Zitat-Streit: Spiegel TV erwirkt einstweilige Verfügung gegen "Panorama"

    Spiegel TV hat sich im Zitate-Streit mit „Panorama“ durchgesetzt und eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dem ARD-Magazin wird verboten, eine Szene zu zeigen, die exklusiv in einer G20-Dokumentation des „Spiegel TV Magazin“ ausgestrahlt worden war. Das Urteil des Hamburger Landgerichts überrascht: Während der mündlichen Verhandlung am Vortag hatte die Kammer noch angedeutet, die Klage abzuweisen.

  4. Die Bekenntnisse des Drückerkönig-"Rufmörders": Schabirosky und die willigen Rudeljournalisten

    Seit heute ist das viel diskutierte Buch „Mein Auftrag: Rufmord“ im Handel. Autor Stefan Schabirosky schildert darin seine Kampagne gegen den AWD und dessen Ex-Chef Carsten Maschmeyer. Bereits die ersten Auszüge legten nahe, dass sich einige Journalisten zu unfreiwilligen Handlangern Schabiroskys gemacht haben könnten. Nach der Lektüre des gesamten Buches fällt die Diagnose deutlicher aus: „Mein Auftrag: Rufmord“ dokumentiert ein beinahe flächendeckendes journalistisches Versagen.

  5. Also doch: Die Titanic steckte hinter Breitbart-Telefonstreich mit Matussek, falscher Headhunter rief auch „Tagesschau“-Chef Gniffke an

    Was für eine Breitbart-Posse: Vor rund drei Wochen erregte der ehemalige Spiegel- und Welt-Autor Matthias Matussek mit einem Facebook-Posting Aufsehen, in dem er behauptete, er sei von der Titanic mit einem Telefonstreich reingelegt worden. Die Satiriker hätten ihn spaßeshalber für den deutschen Ableger des rechten US-Mediums Breitbart rekrutieren wollen. Titanic dementierte damals. In der aktuellen Ausgabe findet sich die Telefonstreich-Story nun aber doch. Inklusive Anrufen bei „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke und einem „Panorama“-Mitarbeiter.

  6. Bei allzu breiten Bärten ist stets gesunde Skepsis angebracht

    Bevor die us-amerikanische Hetzseite Breitbart nach Deutschland kommt, vertreiben wir uns hier die Zeit mit allerlei falschen Breitbärten im Internetz und am Telefon. Der SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat es mittlerweile zur Internet-Kultfigur gebracht – aber ist das jetzt gut oder schlecht für ihn? Und was zur Hölle macht eigentlich so ein Daily Briefer den ganzen langen Tag? Der MEEDIA-Wochenrückblick.

  7. Nach Mattuseks Headhunter-Outing: Auch „Panorama“-Mitarbeiter erhielt Anruf mit Breitbart-Jobangebot

    Es war der Branchen-Schnack des Tages: der angebliche Headhunter-Anruf von Breitbart.com bei Ex-Spiegel-Autor Matthias Matussek. Der hatte die Offerte via Facebook selbst publik gemacht – und fälschlich verbreitet, dass das Satiremagazin Titanic dahinter stecke. Erstaunlich: Auch bei einem „Panorama“-Redakteur meldete sich offenbar ein Personalagent mit einem Angebot, zu Breitbart zu wechseln.

  8. Er baute beim stern das Investigativ-Team auf: Enthüllungsreporter Schröm wechselt zu „Panorama“

    Oliver Schröm, Leiter des Investigativ-Teams des stern, wechselt zum 1. Juli zum Norddeutschen Rundfunk (NDR), um dort für das ARD-Politmagazin „Panorama“ zu arbeiten. In der Fernsehredaktion wird Schröm unter Leitung von Innenpolitik-Chefin Anja Reschke offenbar keine Führungsposition einnehmen. Der NDR macht deutlich, dass man sich von der Anstellung des profilierten Journalisten eine engere Zusammenarbeit mit Printmedien erhofft.

  9. Nach sechstem Wahlgang: Patricia Schlesinger wird neue rbb-Intendantin

    Patricia Schlesinger wird Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB). Die 54-jährige NDR-Fernsehjournalistin setzte sich am Donnerstagabend in einem fast fünfstündigen Abstimmungsmarathon in Potsdam am Schluss gegen den ZDF-Journalisten Theo Koll (58) durch. Der Rundfunkrat der Zwei-Länder-Anstalt brauchte allerdings sechs Wahlgänge, bis die erforderliche Zweidrittelmehrheit zustande kam.

  10. Anja-Reschke-Video angeblich gelöscht: Verwirrung um Fake-Facebook-Seite der ARD-Journalistin

    Der „Tagesthemen“-Kommentar der NDR-Journalistin Anja Reschke zur Flüchtlingsproblematik stieß im Internet auf massive Resonanz. Für Verwirrung ssorgte am Montag ein Facebook-Beitrag, der vorgeblich von der Journalistin stammte und in dem kritisiert wurde, dass Facebook das Video des Kommentars gelöscht habe. Die entsprechende Facebook-Seite war aber eine Fälschung.