1. Sozialplan für Ostsee-Zeitung: Madsack-Tochter will deutlich weniger Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen

    Ursprünglich sollten bei der Ostsee-Zeitung (OZ) und den Lübecker Nachrichten mehr als 50 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Jetzt trifft der geplante Umbau der zur Madsack Mediengruppe gehörenden OZ weitaus weniger Arbeitnehmer. Offenbar will die Geschäftsführung bei der OZ nur fünf Mitarbeitern betriebsbedingt kündigen, weitere 25 Beschäftigte sollen in andere Gesellschaften des niedersächsischen Medienhauses wechseln.

  2. Die große Auflagen-Analyse der Regionalzeitungen: die 78 größten Titel auf einen Blick

    Die deutschen Lokal- und Regionalzeitungen haben auch im vierten Quartal 2016 viele Käufer verloren. Ausnahme: Der Tagesspiegel aus Berlin, der dank steigender ePaper-Abos im Plus liegt. Zu den größten Verlierern gehören deutschlandweit die Berliner Zeitung, der Berliner Kurier und der Express aus Köln. MEEDIA zeigt die Verkaufszahlen aus allen Bundesländern.

  3. Die IVW-Analyse der 78 größten deutschen Regionalzeitungen – mit dramatischen Zahlen aus Berlin

    Die Verkaufszahlen der lokalen Tageszeitungen schrumpfen weiterhin flächendeckend. Besonders schlimm sieht es in Berlin aus, wo vier der fünf Titel in nur einem Jahr mehr als 10% ihrer Abos und Einzelverkäufe eingebüßt haben. Vor allem die Boulevardzeitungen verlieren auch in den anderen Regionen. Am wenigsten schlecht sieht es in ländlichen Gebieten im Norden und Süden aus.

  4. Erneuter Stellenabbau bei Madsack-Blättern: Vor allem die Ostsee-Zeitung trifft es hart

    Erst war es die Redaktion, jetzt sind die Verlagsbereiche an der Reihe. Geschäftsführerin Stefanie Hauer will offenbar bei der Ostsee-Zeitung und den Lübecker Nachrichten weiter massiv Einsparungen durchsetzen. Vor allem die Ostsee-Zeitung trifft es hart. Hier sollen knapp 50 Arbeitsplätze abgebaut oder verlagert werden.

  5. Zeitungsmarkt Hamburg: Mopo bricht ein, auch Bild, Welt und F.A.Z. dick im Minus, Abendblatt klar vorn

    Das Hamburger Abendblatt bleibt die unangefochtene Zeitung Nummer 1 in Hamburg. Mit 108.090 werktäglich verkauften Exemplaren führt das Funke-Blatt klar vor der Bild, die die Hamburger Morgenpost weiter abhängt. Die Mopo liegt 23,8% unter den Zahlen aus 2014. Zulegen konnten in der Norddeutschen Metropole u.a. das Handelsblatt und die Kieler Nachrichten.

  6. Die große IVW-Analyse der Regionalzeitungen: die Auflagen der größten 79 Blätter

    Die Verkaufszahlen der meisten Regionalzeitungen rauschen weiter nach unten. Insbesondere in den östlichen Bundesländern und Metropolen wie Berlin und Hamburg sieht es dramatisch aus. Gewinner gibt es unter den 70 Top-Titeln abseits von Sondereffekten durch Übernahmen keine. Zufrieden können Zeitungen inzwischen schon sein, wenn sie innerhalb von 12 Monaten weniger als 3% ihrer Käufer verlieren.

  7. Zeit-Verlagsleiterin Stefanie Hauer übernimmt Lübecker Nachrichten und die Ostsee-Zeitung

    Ein Wechsel mit Ansage: Anfang März gab es die ersten Gerüchte, dass Madsack im Norden seine Geschäftsführung neu ordnen würde. Jetzt ist es offiziell. Thomas Ehlers verlässt die Lübecker Nachrichten. Für den langjährigen Geschäftsführer übernimmt Stefanie Hauer. Die 42-Jährige kommt von der Zeit.

  8. „Das ‚Nordopfer‘ reicht nicht“: Verleger in Norddeutschland verhandeln Sondertarif

    Nach den Tarifverhandlungen für Redakteure an Tageszeitungen sitzen derzeit Verleger aus dem Norden erneut mit den Gewerkschaften an einem Tisch. Die Ostsee Zeitung, Lübecker Nachrichten, die Kieler Nachrichten sowie das Verlagshaus Boyens wollen ein eigenes Tarifwerk. Die Folge: die Tarifstruktur wird regional weiter aufgebrochen. Zeitungsmanager Thomas Ehlers sagt im Gespräch mit MEEDIA, warum Nachverhandlungen nötig sind.