1. Avantgarde bringt Semperoper auf die Couch

    Die Semperoper geht einen neuen Weg, um auch während der Corona-Pandemie Operngenuss zu ermöglichen. Gemeinsam mit der Brand-Experience-Agentur Avantgarde hat „Semperoper Erleben“ eine neunteilige „Sofa-Tour“ umgesetzt, die in Social Media und im Sachsen-TV ausgestrahlt wird.

  2. Geschäftsmodell Reichweite: Wie das Regionalportal „Nordbuzz“ 20 Millionen Visits im Monat knacken will

    Eine Regionalseite für den Norden, die auf Reichweite und Werbeeinnahmen setzt. „Nordbuzz“ hat diesen Ansatz gewählt und erreichte im Juni laut IVW bereits über fünf Millionen Visits. Geschäftsführer Peter Tänzer spricht im MEEDIA-Interview über das Reichweitenmodell und verteidigt sich gegen Clickbaiting-Vorwürfe. Außerdem erzählt er, wie das Portal seine Reichweite bis 2020 vervierfachen möchte.

  3. Best4Planning-Studie: Radio im Glaubwürdigkeits-Ranking auf Platz eins, Social Networks auf Rang 16

    Deutsche vertrauen klassischen Medien deutlich mehr als sozialen: Zu diesem Ergebnis kommt, wohl nicht ganz uneigennützig, eine Studie der Verlagsinitiative Best4Planning. Dabei rangieren Social Networks nur auf dem 16. Platz – und dass, obwohl ein Drittel der Unter-30-Jährigen YouTube und Co. als Nachrichtenquelle nutzen.

  4. Nur geringe Zahlungsbereitschaft: Deutsche gehören zu Europas Paid-Content-Muffeln

    Mit dem Digital News Report liefert das Reuters Institut gemeinsam mit der Universität Oxford seit 2012 eine der umfassendsten Bestandsaufnahmen zur Mediennutzung. Ein zentraler Teil der Online-Befragung ist der Blick auf das Zahlverhalten der Nutzer. Für die deutsche Branche lässt sich festhalten: Stagnation auf niedrigem Niveau.

  5. Bild-Reporter twitterte „sexy Tanzvideo“ von Polizeischülerinnen: Behörde droht mit rechtlichen Schritten

    Ein zweiminütiges Video von Polizeischülerinnen aus Sachsen machte am Wochenende in den sozialen Netzwerken die Runde, Bild Online griff den Clip auf. Bei Twitter sorgte dabei eine Formulierung im Artikel für Diskussionen. Die Polizei Sachsen wies daraufhin mehrfach auf den privaten Charakter des Inhalts hin und möchte nun rechtliche Schritte prüfen.

  6. "Beherzter Sprung ins Ungewisse": Popkultur-Magazin Spex macht nach Print-Aus ab Februar 2019 online weiter

    Nach 38 Jahren und 384 Ausgaben ist Schluss: Spex wird zum Jahresende eingestellt, dies wurde Mitte Oktober bekannt gegeben. Nun ist klar: Das Popkultur-Magazin wird online weitergeführt. Ab dem 1. Februar 2019 sollen „die besten Seiten“ des Heftes plus zahlreiche neue Formate im digitalen Raum erscheinen. Das dahinterstehende Geschäftsmodell wurde von den Machern ebenfalls in Ansätzen offenbart.

  7. The Disconnect: Ein neues Online-Magazin, das man allerdings nur offline lesen kann

    Durch Push-Mitteilungen und Nachrichten von Freunden werden Leser immer wieder von Texten abgelenkt. Das neue Online-Magazin The Disconnect macht seinen Namen alle Ehre und gibt – dank eines einfachen technischen Kniffs – den Zugang zu seinen Inhalten erst dann frei, nachdem die Internetverbindung gekappt wurde. Was steckt dahinter und was für Folgen hat dieses Experiment?

  8. Silvester-Kult „Dinner for One“ mit Miss Sophie und Butler James: Hier können Sie das Original von 1963 online in voller Länge sehen

    „Same procedure as every year“ – dieser Satz aus „Der 90. Geburtstag oder Dinner for One“ ist Kult und gehört (nicht nur) in Deutschland zum formvollendeten Silvester-Abend. Wer den 18-minütigen Klassiker, der erstmals 1963 im NDR gezeigt wurde, schon jetzt sehen will, findet im Web viele Möglichkeiten.

  9. Funke holt Tech-News-Portal futurezone nach Deutschland und baut Redaktion in Berlin auf

    Mit Nachrichten aus der digitalen Welt will die Funke Mediengruppe Anfang 2017 auffahren: In Kooperation mit der österreichischen Zeitung Kurier startet das Medienhaus das Tech-News-Portal futurezone. In Berlin soll eine eigene Redaktion aufgebaut werden, die sich um Themen wie Multimedia-News sowie Nutzertests kümmern soll.

  10. Von Youtube ins Zeitschriftenregal: Burda bringt Foodboom als Koch-Magazin an den Kiosk

    Lässig, aber nicht nachlässig – das sei das Motto von Foodboom. Am 11. November bringt Hubert Burda Media das Food-Magazin für junge, anspruchsvolle (Amateur-)Küchenhelden zwischen 20 und 39 Jahren erstmals an den Kiosk. Die Erwartungen sind hoch: Der Youtube-Kanal geht schon durch die Decke, die Auflage wurde vom Münchner Verlagshaus bereits erhöht.