1. Falschmeldungen in Serie zu angeblichem NPD-Verbot: Qualitätsmedien versagen bei Verfassungsgerichts-Verkündung

    Der heutige Dienstag, 17. Januar 2017, ist ein schwarzer Tag für die deutschen Medien im Allgemeinen und den Online-Journalismus im Besonderen. Zahlreiche Medien meldeten am Vormittag online, das Bundesverfassungsgericht habe die rechtsextreme Partei NPD verboten. Das war eine Falschmeldung. Wenige Minuten später trudelten die Korrekturen ein und stifteten Verwirrung. Grund war offenbar ein Missverständnis, weil der Verbotsantrag vom Präsidenten des Verfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, zu Beginn nochmals verlesen wurde.

  2. Regelung für Online-Medien: Presserats-Rügen sollen künftig 30 Tage lang im Netz stehen

    Medien, die gegen den Pressekodex verstoßen haben, sollen Leser künftig 30 Tage lang im Netz über eine Rüge informieren. Die Sanktion solle sichtbar sein, sobald Nutzer den Beitrag online anschauten, teilte der Deutsche Presserat am Freitag in Berlin mit. Für die bereits vorher geltende Regelung, Rügen im Netz zu publizieren, gab es bislang noch kein konkretes Muster.

  3. Anstoß im Web: die WM-Specials der Online-Medien

    Nur noch wenige Stunden bis zum Anstoß zur Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Nicht nur die Gastgeber und die Nationalmannschaften bereiten sich auf das Sportspektakel vor. Auch die Medien laufen mit zahlreichen WM-Specials auf. MEEDIA stellt einige interessante und nützliche Projekte vor.