1. Fragdenstaat.de druckt nach Niederlage vor Gericht erstmals Printausgabe

    Das Online-Portal fragdenstaat.de, das sich als Anfrage-Plattform unter anderem für „Mitmach-Kampagnen, strategische Klagen“ versteht, bringt seine Inhalte erstmals zu Papier. Der Druck der Zeitung ist eine Protestaktion gegen eine Entscheidung des Berliner Verwaltungsgerichts.

  2. Ippen Media baut China-Berichterstattung auf

    Das Ippen-Media-Redaktionsnetzwerk bekommt eine übergreifende China-Berichterstattung. Die Journalistin Christiane Kühl wird den Aufbau und die Koordination im Netzwerk übernehmen.

  3. Warum das „RosaMag“ auf Community statt Wachstum setzt

    Ciani-Sophia Hoeder hat das erste Online-Lifestylemagazin für afrodeutsche Frauen gegründet. Es geht um Tiefe, nicht um Breite. Wie läuft’s beim „RosaMag“? Wir haben nachgefragt.

  4. Ideen und Input vom „Wirtschaftsrat“ der Leser: So nutzen Die Zeit und andere Medien die Expertise ihrer Zielgruppen

    Wer sein journalistisches Produkt verbessern möchte, sollte wissen, was die Zielgruppe will. Getreu diesem Motto hat das Wirtschaftsressort der Zeit vor sechs Monaten einen zwölfköpfigen Wirtschaftsrat gestartet, der die Redaktion unterstützen soll. Auch digitale Medien versuchen verstärkt, mit ihren Nutzern zu kooperieren und eine Art offenen Journalismus zu liefern.

  5. Frank Thelen über die Digitalisierung der Medien: „Verlage müssen die Business-Modelle anders aufziehen“

    Werbeeinnahmen gehen zurück und Verlage stellen ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand: Die Medienbranche ist im Umbruch. Ein wichtige Rolle spielt dabei die Digitalisierung. Startup-Gründer und Investor Frank Thelen, bekannt aus dem Vox-Erfolgsformat „Die Höhle der Löwen“, blickt im Interview auf die Branche, die Macht der großen US-Digitalkonzerne und Blaupausen aus Osteuropa.

  6. Zeit Online verlängert #D17 zu #D18: Wie sich Lokal-Journalismus zur "Fundgrube für Reichweite” entwickelte

    Die SPD-Mitglieder haben sich für die GroKo entschieden und Deutschland bekommt wieder eine Regierung. Für die Macher von Zeit Online ist dies Grund genug, ihr viel beachtetes #D17-Projekt, mit Heimat-Geschichten aus der deutschen Provinz, unter dem neuen Schlagwort #D18 fortzuführen und auszubauen. Zudem internationalisieren die Berliner ihr Debatten-Format “Deutschland spricht” jetzt unter dem globalen Label “My Country Talks”.

  7. 2020-Report: Schneller, digitaler, visueller – wie die New York Times an ihrer Zukunft feilt

    Faszinierender Blick in die Zukunft des Journalismus: Die New York Times hat ihren mit Spannung erwarteten Ausblick über die nötigen Veränderungen bei der vielleicht besten Zeitung der Welt veröffentlicht. Der Report, der den Titel „Journalism that stands apart“ trägt, wirft ein Licht auf die kommenden Anstrengungen, die die „Gray Lady“ bis Ende des Jahrzehnts anstrebt: digitaleren Journalismus, kreativere Mobil-Formate, eine größere Zusammenarbeit mit Freelancern – und Kündigungen.

  8. „Hören, wie Leute sterben“: The Outline, das neue Newsportal für die Snapchat-Generation

    Vorhang auf für die Zukunft des Journalismus? Das neue Newsportal The Outline sieht sich so: Als „neue Publikation für eine neue Art Mensch“ beschreibt CEO und Chefredakteur Joshua Topolsky sein neues Produkt. Topolsky hat sich als selbstbewusster Tausendsassa in der amerikanischen Medienbranche einen Namen gemacht – erst als Chefredakteur von Engadget, dann von The Verge. The Outline wirkt auf den ersten Blick wie ein News-Angebot für die Snapchat-Generation, das sich zwischen Effekthascherei und ernstzunehmenden Journalismus nicht entscheiden kann.

  9. „Schuldlos schuldig im Sinne der Anklage“: Jochen Wegner über das Echtzeit-Journalismus-Paradoxon

    In Nachrichtenlagen wie dem Attentat von München gilt für Journalisten, das öffentliche Interesse zu bedienen, ohne dabei an den Fakten vorbei oder sensationsheischend zu berichten. Online-Medien und TV haben zudem den Anspruch, „in Echtzeit“ zu berichten. In einem Werkstattbericht reflektiert Zeit-Online-Chef Jochen Wegner, in welchen Fällen Medien „schuldlos schuldig im Sinne der Anklage“ sind.

  10. Von wegen Listicles und Katzenbilder: Online-Leser wollen angeblich lange, gut recherchierte Geschichten

    „7 Dinge, die man über Donald Trumps Frisur wissen sollte“ – eine Überschrift, an der alles „Klick-Garant“ schreit. Doch tatsächlich kommen Listicles und Promi-Klatsch weniger gut an, als man vermuten könnte. Das will jedenfalls eine neue Untersuchung herausgefunden haben. Online-Leser schätzen demnach angeblich vor allem längere, tiefgründig recherchierte Beiträge, die neue Perspektiven bieten.