1. Nach Relotius-Affäre: „Spiegel“-Chefredakteur Steffen Klusmann baut Gesellschaftsressort um

    Nach der Affäre um den Skandal-Reporter Claas Relotius baut „Spiegel“-Chefredakteur Steffen Klusmann das Gesellschaftsressort um: So benennt er das Ressort in „Reporter“ um und macht Özlem Gezer zur Leiterin.

  2. „Arrogant und unjournalistisch“ – Jürgen Todenhöfer gewinnt Rechtsstreit mit dem Spiegel, sein Sohn rechnet ab

    Im Januar veröffentlichte der Spiegel unter dem Titel „Der Märchenonkel“ einen Artikel über den Publizisten Jürgen Todenhöfer und seine Reise zum so genannten Islamischen Staat. In dem Artikel kam ein Mitreisender ausführlich zu Wort, der sich mit Todenhöfer und seinem Sohn Frederic zerstritten hat und scharfe Kritik an deren Methoden übte. Todenhöfer ging juristisch gegen den Text vorund hat nun vor dem Hamburger Landgericht gewonnen. In einem Gastbeitrag rechnet Frederic Todenhöfer nun mit den Methoden des Magazins ab.

  3. Gehen der Bild-Chef und der AfD-Chef gemeinsam auf eine Anti-Judenhass-Demo …

    Die Twitter-Nickeligkeiten zwischen Bild-Chef Kai Diekmann und der Afd diese Woche gipfelten darin, dass Diekmann AfD-Chef Lucke zur Anti-Judenhass-Demo einlud. stern-Investigativ-Mann Hans-Martin Tillack hat schon früher von geheimen Spiegel-Enthüllungen gewusst. Und Spiegel-Reporterin Özlem Gezer „enthüllt“ im medium magazin die Arbeits-Methoden der stern-Redaktion.

  4. Die kurze, tragische Medienkarriere des Cornelius Gurlitt

    Bis vor etwa einem halben Jahr kannte kaum jemand Cornelius Gurlitt. Dann gingen Gurlitts Name und Foto um die Welt, weil in seiner Wohnung ein riesiger Kunstschatz gefunden worden war. Innerhalb kürzester Zeit wurde der Sohn eines Kunsthändlers zu einer von den Medien belagerten Figur. Doch Gurlitt wollte nur alleine sein. Am Dienstag starb er mit 81 Jahren in München.