1. Gastkommentar: „Viele österreichische Medien werden die nächsten Jahre nicht überleben“

    Die deutschen Medienhäuser sind technisch, inhaltlich und auch strategisch sehr viel besser aufgestellt als die österreichischen, sagt der viele Jahr für österreichischen Medienhäuser tätige Markus G. Posset. Die Folge seiner Ansicht nach: Viele österreichische Printmedien und Medienhäuser würden die nächsten 5 bis 7 Jahre nicht überleben. 

  2. Nach Bilder-Klau: oe24.tv und n-tv einigen sich außergerichtlich

    Nachdem oe24.TV rund um die Wahl von FDP-Politiker Thomas Kemmerich in Thüringen unerlaubt Bilder von n-tv übernommen hatte, haben sich beide Sender nun außergerichtlich geeinigt. Laut der Österreicher sei ein „junger Chef vom Dienst“ für den Vorgang verantwortlich gewesen. Der ist weniger glimpflich davongekommen.

  3. Österreich: Richard Schmitt verlässt krone.at und geht als neuer Chefredakteur zu oe24.at

    Richard Schmitt, der frühere Chefredakteur von krone.at, dem Onlineauftritt der österreichischen „Kronen Zeitung“, wird zum 1. September neuer Chefredakteur von oe24.at und oe24-TV, den Digital-Auftritten des „Krone“-Konkurrenten „Österreich“.

  4. Medien-Woche: Hat Rezo mit seinem Video die CDU „zerstört“ oder ihr vielleicht auf die Sprünge geholfen?

    In der aktuellen Ausgabe unseres wöchentlichen Podcasts“ Die Medien-Woche“ dominieren zwei Videos die Debatte: „Die Zerstörung der CDU“ des YouTubers Rezo und das Strache-Video, das eine massive Regierungskrise in Österreich ausgelöst hat. Weitere Themen: der Spiegel veröffentlicht den Relotius-Report, Kai Gniffke wird SWR-Intendant und „Game of Thrones“ erzürnt die Fans.

  5. „Besoffene G’schicht“: die offene Frage nach der Rolle der Medien beim Ibiza-Video

    Die Story rund um das Ibiza-Video, das eine ausgewachsene Staatskrise in Österreich ausgelöst hat, schillert in vielen Facetten. Was den Medienaspekt betrifft, sind sehr viele Fragen offen. Die drängendste: Wer hat das Video produziert?

  6. ORF droht mit Sammelklage und Volksbegehren gegen Rundfunkgebühren neues Unheil

    Ein Volksbegehren gegen die Rundfunkgebühren in Österreich hat mit 320.000 Unterzeichnern die erste Schwelle auf Anhieb genommen. Ein Prozessfinanzier strengt eine Sammelklage auf Rückzahlung der Umsatzsteuer an. Sowohl der ORF und die österreichische Regierung bestreiten den Anspruch. Gleichzeitig droht ein Volksbegehren gegen die Rundfunkgebühren.

  7. "Einseitige und negative Berichterstattung": Österreichs Innenministerium empfiehlt Polizei "Info-Sperre" gegen Leitmedien

    In einer internen Mail hat das österreichische Bundesministerium für Inneres (BM) die Polizei vor Leitmedien wie Standard, Falter und Kurier gewarnt und empfohlen, die Zusammenarbeit mit diesen Zeitungen auf ein Minimum zu beschränken. Hintergrund sei eine „sehr einseitige und negative Berichterstattung“ über das BMI. Der Pressesprecher des Ministeriums verteidigt das Schreiben.

  8. Österreichische Politikerin macht obszöne Facebook-Nachrichten öffentlich und wird selbst verklagt

    Auch in Österreich werden Themen wie Hatespeech im Web und sexuelle Belästigung kontrovers diskutiert. Größter Aufreger dort ist aktuell der Fall der Grünen-Politikern Sigi Maurer, die obszöne Messages via Facebook erhalten hat. Als sie den Mann, der ihrer Meinung nach der Urheber war, öffentlich machte, verklagte der sie. Der Fall schlägt in Österreich hohe Wellen.

  9. Nach Profil- und Standard-Enthüllungen: Wien fordert Aufklärung über jahrelange BND-Spionage in Österreich

    Die österreichische Staats- und Regierungsspitze verlangt von Deutschland umfassende Aufklärung zu den Enthüllungen, dass der Bundesnachrichtendienst (BND) über viele Jahre systematisch in der Alpenrepublik Behörden und Firmen abgehört haben soll. „Das Ausmaß der Überwachung war ein Enormes“, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Samstag.

  10. „Hysterische Übertreibung“: Springer-Chef Döpfner gibt Political Correctness Mitschuld am Populismus 

    Eine „hysterische Übertreibung“ der politischen Korrektheit hat nach Überzeugung von Axel-Springer-Chef Mathias Döpfner zur Schwächung der Demokratien der Mitte und zum Aufstieg der Populisten beigetragen. Es herrschten bei Politik und Medien inzwischen verbreitet Denk- und Sprechverbote, kritisierte Döpfner auf einer Medien-Tagung am Donnerstag in Wien. Politiker sagten immer öfter nicht mehr das, was sie dächten. Medien beschrieben immer weniger das, was sei, sondern lieber das, was sein sollte.