1. Anzeigenmarkt der Zeitschriften kippt deutlich ins Minus

    Für die deutschen Publikumszeitschriften hat sich die Corona-Krise im Mai erstmals sehr deutlich ausgewirkt. 22,2 Prozent weniger Brutto-Umsatz verzeichnete Nielsen, 31 der 50 Top-Titel liegen nach fünf Monaten nun unter dem Vorjahr

  2. Werbeumsatzbilanz: Kino, Out of Home, Radio und Magazine leiden am meisten

    Die deutschen Medien litten im Mai weiter massiv unter der Corona-Krise. Alle Gattungen landeten in Sachen Brutto-Werbeumsatz laut Nielsen klar unter ihren Vorjahreszahlen. Insgesamt setzten sie fast 20 Prozent weniger mit Reklame um als im Mai 2019

  3. Sky bricht durch Bundesliga-Pause ein, Sat.1 rutscht tiefer ins Minus

    Das deutsche Fernsehen hat im März durch die Corona-Krise weniger Geld mit Werbung eingenommen wie vor einem Jahr. Zwar liegt die Branche laut Nielsen brutto nach Ablauf des März noch 2,1% im Plus, doch nach dem Februar betrug dieses Plus noch 4,0%. Zu den Verlierern gehören nun vor allem Sky und Sat.1, glimpflich davon gekommen sind bislang u.a. RTL und Vox.

  4. Werbeumsatz der Publikumszeitschriften bis Ende März noch nicht tief im Minus

    Bis Ende März waren laut Nielsen noch keine Auswirkungen der Corona-Krise auf die Werbeumsätze der deutschen Publikumszeitschriften zu beobachten. Sie standen mit einem zarten Minus von 0,4% sogar besser da als nach dem Februar (-0,9%).

  5. Letzter Stand vor dem Start der Corona-Krise: Top-50-Publikumszeitschriften mehrheitlich mit Werbeumsatz-Plus

    Diese Werbeumsatz-Statistik könnte die letzte positive für eine lange Zeit sein: 32 der 50 stärksten deutschen Publikumszeitschriften setzten in den ersten beiden Monaten des Jahres brutto mehr Geld mit Reklame um als ein Jahr zuvor. Bevor der März mit der Corona-Krise die Zahlen drücken wird, findet sich die „Bunte“ beispielsweise 23,5% im Plus, „TV Movie“ 42,9% und „Geo“ 26,8%.

  6. Brutto-Werbeumsätze der TV-Sender: ProSieben und Sat.1 verlieren gegen den Trend, RTL und Vox legen deutlich zu

    Bersorgnis erregender Start ins neue TV-Jahr für ProSieben und Sat.1: Obwohl die TV-Branche laut Berechnungen von Nielsen im Januar und Februar brutto 4% mehr als ein Jahr zuvor mit Werbung umsetzte, verloren die beiden Sender 5,0% und 1,5% ihrer 2019er-Umsätze. Klar im Plus befinden sich hingegen RTL, Vox, Sky, sport1 und andere.

  7. Brutto-Werbeumsätze in Deutschland: Bis Ende Februar noch keine Corona-Auswirkungen – plus 2,7% gegenüber 2019

    Die vermutlich massiven Werbeumsatz-Einbrüche der Medien haben sich in der Nielsen-Statistik des Februars noch nicht gezeigt: Mit 5,23 Mrd. Euro lagen die Brutto-Zahlen der bisherigen zwei Monate 2,7% über denen des Jahres 2019. Überdurchschnittlich stark gewachsen sind die Gattungen Fernsehen, Radio und vor allem Mobile: Dort ging es um 31,6% nach oben.

  8. Plus 1,5% und nur 15 Verlierer in der Top 50: guter Start ins Werbejahr für die Publikumszeitschriftenbranche

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben im Januar mehr Geld mit Anzeigen eingenommen als ein Jahr zuvor. Laut Nielsen wuchs der Brutto-Werbeumsatz um immerhin 1,5%. Innerhalb der Top-50-Titel gibt es gar nur 15 Verlierer. Besonders deutlich zugelegt haben hier die „Bunte“, „TV Movie“, „Schöner Wohnen“, „Geo“ und die „Auto Zeitung“, gegen den Trend deutlich verloren hat u.a. der „Focus“.

  9. Plus 3,1%: Bis auf die Zeitungen und das Kino starten alle Mediengattungen mit Werbeumsatz-Plus ins neue Jahr

    Die deutschen Medien sind viel versprechend ins Jahr 2020 gestartet. Laut Auswertungen von Nielsen verzeichnen alle Gattungen bis auf die Zeitungen und das Kino ein Plus beim Brutto-Werbeumsatz. Am deutlichsten wuchs prozentual gesehen die Out-of-Home-Reklame mit einem Plus von 12,3%, das Radio wuchs um 6,2%. Für die Zeitungen ging es hingegen um 3,0% nach unten.

  10. Zeitschriften-Anzeigenbilanz 2019: „prisma“ und „stern“ laut Nielsen größte Gewinner, „BamS“ und „Focus“ größte Verlierer

    Die deutschen Publikumszeitschriften haben im Jahr 2019 etwa 2,2% ihres Brutto-Werbeumsatz des Vorjahres verloren. An der Spitze der Titel findet sich dennoch ein großer Gewinner: Das TV-Supplement „prisma“, das auch seine verbreitete Auflage durch neue Kooperationen steigern konnte, steigerte sich massiv. Deutliche Umsatz-Verluste von mehr als 13 Mio. Euro gab es 2019 hingegen für die „Bild am Sonntag“ und den „Focus“.