1. Werbeumsatzbilanz: Kino, Out of Home, Radio und Magazine leiden am meisten

    Die deutschen Medien litten im Mai weiter massiv unter der Corona-Krise. Alle Gattungen landeten in Sachen Brutto-Werbeumsatz laut Nielsen klar unter ihren Vorjahreszahlen. Insgesamt setzten sie fast 20 Prozent weniger mit Reklame um als im Mai 2019

  2. Brutto-Werbeumsätze in Deutschland: Bis Ende Februar noch keine Corona-Auswirkungen – plus 2,7% gegenüber 2019

    Die vermutlich massiven Werbeumsatz-Einbrüche der Medien haben sich in der Nielsen-Statistik des Februars noch nicht gezeigt: Mit 5,23 Mrd. Euro lagen die Brutto-Zahlen der bisherigen zwei Monate 2,7% über denen des Jahres 2019. Überdurchschnittlich stark gewachsen sind die Gattungen Fernsehen, Radio und vor allem Mobile: Dort ging es um 31,6% nach oben.

  3. Plus 3,1%: Bis auf die Zeitungen und das Kino starten alle Mediengattungen mit Werbeumsatz-Plus ins neue Jahr

    Die deutschen Medien sind viel versprechend ins Jahr 2020 gestartet. Laut Auswertungen von Nielsen verzeichnen alle Gattungen bis auf die Zeitungen und das Kino ein Plus beim Brutto-Werbeumsatz. Am deutlichsten wuchs prozentual gesehen die Out-of-Home-Reklame mit einem Plus von 12,3%, das Radio wuchs um 6,2%. Für die Zeitungen ging es hingegen um 3,0% nach unten.

  4. Nielsen-Bilanz 2019: Mobile baut seinen Marktanteil am Werbemarkt aus, Printmedien verlieren, Procter & Gamble größter Werber

    Die von Nielsen erfassten deutschen Medien setzten im Jahr 2019 brutto 32,59 Mrd. Euro mit Werbung um. Das entspricht einem Plus von immerhin 1,9%. Zwar bleibt das Fernsehen das stärkste Reklamemedium, doch mit einem Plus von 0,6% wuchs es unterdurchschnittlich stark. Rasante Zuwächse verzeichnet hingegen die Mobile-Werbung. Der größte Werbungtreibende der Republik bleibt Procter & Gamble – mit brutto mehr als einer Milliarde Euro.

  5. Nielsen-Werbetrend: Fernsehen inzwischen wieder minimal über Vorjahr, Mobile und Out of Home boomen

    Die von Nielsen ausgewerteten deutschen Medien haben in den ersten acht Monaten des Jahres 19,2 Mrd. Euro brutto mit Werbung umgesetzt. Die stärkste Gattung bleibt dabei natürlich das Fernsehen, das inzwischen auch nicht mehr unter dem Vorjahr liegt. Die größten Brutto-Zuwächse verzeichnen aber die Online- und hier vor allem die Mobile-Werbung, sowie Out-of-Home-Reklame.

  6. Werbemarkt im ersten Halbjahr minimal über 2018, doch Print, TV und Kino verlieren Umsatz

    Die deutschen Medien haben laut Nielsen im ersten Halbjahr 14,88 Mrd. Euro mit Werbung umgesetzt. Im Vergleich zu 2018 sind das 0,1% mehr – eine Stagnation also. Dafür, dass es im Werbemarkt nicht besser läuft, waren in den ersten sechs Monaten des Jahres die Print-Medien, sowie das Fernsehen und das Kino verantwortlich. Sie liegen unter dem Vorjahr. Aufwärts ging es für Online-Werbung (Desktop und Mobile), Out of Home und Radio.

  7. Nach den Zuschauerverlusten im jungen Publikum: Das Fernsehen wird zum Verlierer im Werbemarkt

    Die Entwicklung der beiden jüngsten Monate im Werbemarkt sind eigentlich eine logische Konsequenz, dürften aber dennoch bei einigen deutschen TV-Sendern die Alarmglocken schrillen lassen. Nachdem die Zuschauerzahlen in jungen Zielgruppen seit geraumer Zeit rückläufig sind, landet nun offenbar auch weniger Werbegeld in den Kassen der Sender. Nielsen verzeichnet für die ersten vier Monate 2019 ein TV-Minus von 2,3% bei den Brutto-Werbeumsätzen.

  8. Nielsen: TV-Werbemarkt erstmals seit Ewigkeiten im Minus, Spiegel fällt bei den Zeitschriften hinter BamS und Focus zurück

    Der deutsche Werbemarkt stagnierte im Jahr 2018 auf Vorjahresniveau. Laut Nielsen setzten die analysierten Medien brutto 31,86 Mrd. Euro mit Anzeigen, Spots und anderer Reklame um, 0,03% mehr als 2017. Im Minus befindet sich diesmal auch seit vielen Jahren Wachstum das Fernsehen, wenn auch nur um minimale 0,01%. Die Publikumszeitschriften-Branche verlor fast 4%, am deutlichsten büßten Der Spiegel, auto motor und sport, Gala und Auto Bild.

  9. Werbemarkt-Jahresbilanz: Brutto-Umsätze steigen um 5%, mobile Werbung wächst um 72%

    Die deutschen Medien haben im Jahr 2016 rund 5% mehr mit Werbung umgesetzt als im Vorjahr. Das berichtet Nielsen in seiner Brutto-Werbeumsatz-Statistik. Besonders deutlich nach oben ging es prozentual gesehen für die Werbung auf Smartphones: Um 72,4% auf inzwischen 517,8 Mio. Euro. Ebenfalls deutlich im Plus: Radio, TV und Out of Home. Umsatzverluste gab es für Internet-Werbung, Publikumszeitschriften und das Kino.

  10. Anzeigenmarkt: TV Movie und TV Spielfilm dick im Minus, stern bleibt knapp vor Spiegel die Nummer 1

    Die beiden großen Verlierer des bisherigen Werbejahres heißen in der Zeitschriftenbranche TV Movie und TV Spielfilm. 18,5% und 17,0% ihres Brutto-Werbeumsatzes büßten sie laut Nielsen in den ersten acht Monaten 2016 ein. Das Duo fiel aus der Top 25, findet sich nur noch auf 29 und 30. Ganz vorn bleibt der stern, der mit einem 2,7%-Minus aber Vorsprung auf den Spiegel eingebüßt hat.