1. Mark Zuckerberg im Interview: Facebook unterstützt Journalismus, wird den Verlagen jedoch keine Honorare zahlen

    Nach dem Daten-Skandal um Cambridge Analytica geht Mark Zuckerberg nun in die Offensive und verkündet einige Änderungen für sein soziales Netzwerk. So sollen beispielsweise Nachrichten-Postings verstärkt danach gerankt werden, wie vertrauenswürdig sie sind. Medienhäusern ein reguläres Honorar beziehungsweise eine Gebühr zahlen, will Zuckerberg jedoch nach wie vor nicht und sagt: News stehen bei Facebook nicht im Vordergrund.

  2. „Isch abbe gar keine Schlusssatz“: So reagiert das Netz auf Ingo Zamperonis „Tagesthemen“-Debüt

    Wenn die „Tagesthemen“ zum Trending-Topic auf Twitter werden, dann hat das schon etwas zu bedeuten: Am Montag hat Ingo Zamperoni seinen Einstand als Hauptmoderator der Nachrichtensendung gefeiert. Dabei beschäftigte die Zuschauer vor allem eine Frage: Welchen schmissigen Schlusssatz präsentiert der bisherige ARD-Korrespondent? Die Antwort: Einen ungewöhnlichen Einzeiler – zu dem die Netzgemeinde eine klare Meinung hat.

  3. News-App xMinutes startet u.a. mit Tagesschau und SpOn: das richtige Format zur richtigen Zeit

    Die richtigen Inhalte zur passenden Situation – diesen Service will zukünftig die neue Smartphone-News-App xMinutes schaffen. Die lernende Software soll Nutzerinteressen erkennen und nicht nur dementsprechend Themen auswerfen, sondern auch noch in der gerade nützlichen Darstellungsform. Hinter dem Projekt steckt ein Berliner Startup, das sich derzeit aus der Digital News Initiative von Google finanziert – und zum Start in die Beta-Phase schon namhafte Medienpartner nennen kann.

  4. Umfrage von ARD und ZDF: Frauen haben nach Nachrichtenkonsum meistens schlechte Laune

    Frauen haben nach Nachrichtenkonsum häufig schlechte Laune. Das ergab eine Umfrage der ARD.ZDF medienakademie zusammen mit dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung. Demnach entpuppen sich Männer als regelrechte News-Junkies, während sich nur knapp die Hälfte der Frauen den täglichen Nachrichten widmen – aus gutem Grund.

  5. Serien, Satire und ein wenig Sex: Mit diesen Funk-Formaten startet das junge Web-Angebot von ARD und ZDF

    Über ein Jahr haben die öffentlich-rechtlichen Sender unter dem Arbeitstitel „Junges Angebot von ARD und ZDF“ ihre Plattform für 14- bis 29-Jährige entwickelt. Nun fährt die neue Dachmarke Funk seit dem 1. Oktober mit über 40 Web-Formaten – und klassischen Lizenzserien – aus den Bereichen „Unterhalten“, „Informieren“ und „Orientieren“ auf. Per Website, App und auf sämtlichen Social-Media-Kanälen. MEEDIA gibt einen Überblick des jungen Programms.

  6. Erstmals bei MEEDIA: die Auflagen-Analyse für Zeitungen und Magazine in Österreich

    Zweimal pro Jahr veröffentlicht das österreichische IVW-Pendant ÖAK (Österreichische Auflagenkontrolle) die Verkaufszahlen der Zeitungen und Magazine. MEEDIA wird die Daten ab sofort aufgreifen und analysieren. Spannend bei den Tageszeitungen: Im ersten Halbjahr verloren Kurier und WirtschaftsBlatt deutlich, die Krone bleibt erstaunlich stabil und mehrere Zeitungen legten sogar zu.

  7. Forsa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen kann auf öffentlich-rechtlichen Newssender verzichten

    Ein TV-Nachrichtensender aus öffentlich-rechtlicher Hand? Darauf können 58 Prozent der Deutschen verzichten – das ergibt eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des stern. Und von denen, die sich einen Nachrichtensender wünschen, wollen die meisten dafür keinen höheren Rundfunkbeitrag zahlen. Fernsehen bleibt dennoch die beliebteste Informationsquelle.

  8. Facebook integriert Instant Articles in seinen Messenger

    Nun kann auch der Facebook-Messenger Instant Articles anzeigen. Das heißt: Wird ein Instant Article über den Messenger geteilt, öffnet sich der Artikel direkt, anstatt, dass der Nutzer erst einmal auf eine mobile Website umgeleitet wird. Diese Neuerung greift allerdings vorerst nur auf Android-Geräten (Google), in den kommenden Wochen soll es auch bei iOS (Apple) soweit sein. Das teilte Facebook in einem Blogeintrag mit.

  9. Warum Gruner + Jahr bei der österreichischen Verlagsgruppe News aussteigt

    Die Nachricht kam am gestrigen Montag scheinbar völlig überraschend: Gruner + Jahr steigt bei der österreichischen Verlagsgruppe News aus und verkauft seinen Anteil von 56 Prozent an den bisherigen Geschäftsführer Horst Pirker. Für die Hamburger ist der Verzicht auf die österreichische Tochter ein logischer strategischer Schritt.

  10. Ausstieg bei Verlagsgruppe News: Gruner + Jahr gibt Österreich-Geschäft auf

    Die Auslandsschrumpfkur von Gruner + Jahr setzt sich fort: Jetzt hat sich das Medienhaus von seiner Mehrheitsbeteiligung an der österreichischen Verlagsgruppe News (u.a. News, Profil, Woman) getrennt. Die Anteile in Höhe von 56 Prozent gehen an den bisherigen VGN-Geschäftsführer Horst Pirker, der damit mit 75 Prozent Mehrheitsgesellschafter wird. Über den Kaufpreis wurden keine Angaben gemacht.