1. Facebook einigt sich mit News Corp in Australien

    Wenige Wochen nach der Verabschiedung eines neuen Mediengesetzes in Australien haben sich Facebook und der von Rupert Murdoch gegründete Konzern News Corp auf Zahlungen für journalistische Inhalte des Medienunternehmens geeinigt. In einer Mitteilung hieß es, es handele sich um „eine mehrjährige Vereinbarung, um Millionen von Facebook-Nutzern in Australien über das Produkt Facebook News Zugang zu vertrauenswürdigen Nachrichten und Informationen zu verschaffen“.

  2. Rupert Murdoch: Der alte Mann und das Mehr

    Der letzte Tycoon der Medienbranche feiert heute tatsächlich bereits seinen 90. Geburtstag. Rupert Murdoch hat zwar formell seine Nachfolge geregelt, wirklich loslassen scheint er aber immer noch nicht zu können. Zerfällt das Medien-Imperium ohne den „Mann, dem die Nachrichten gehören?“

  3. Das Wall Street Journal durchbricht die Marke von drei Millionen Abonnenten

    Nicht nur die New York Times verbucht neue Abonnentenrekorde in der Corona-Krise. Auch der langjährige Rivale Wall Street Journal erfreut sich in Zeiten hochvolatiler Ausschläge an den Finanzmärkten anhaltender Leserzuwächse. Wie Mutterkonzern News Corp. gestern im Rahmen der Quartalsbilanz bekanntgab, durchbrach das 131 Jahre alte Pflichtblatt der amerikanischen Börsen die Schallmauer von drei Millionen Abonnenten. Der Zuwachs an Digitalabonnenten fiel dabei erneut zweistellig aus.

  4. Murdochs News Corp verkauft Video-Werbeplattform Unruly an Tremor

    Rupert Murdochs News Corp veräußert die Video-Werbeplattform Unruly an das israelische Video-AdTech-Unternehmen Tremor. News Corp erhält aut Medienberichten dafür einen 6,91 Prozent-Anteil an Tremor in Form von Aktien sowie eine Umsatzgarantie von 35 Millionen Euro im Zuge einer Kooperation.

  5. Nach Aus von Cosmopolitan: Australien-Chef Paul Dykzeul stellt Verlagstochter personell neu auf

    Paul Dykzeul, Firmenchef von Bauer Media in Australien, richtet das Management des Unternehmens neu aus. Grund: Nach dem Aus der Frauenzeitschrift Cosmopolitan down under verlässt die zuständige Publisherin Fiorella Di Santo, die auch für die Sparten Mode, Luxus, Lebensmittel und Wohnen verantwortlich ist, überraschend das Unternehmen. Zudem verkauft Bauer den Webdienst NZ AutoTrader, eine der führenden Verkaufsplattformen für Gebraucht- und Neuwagen in Neuseeland.

  6. Rupert Murdoch fordert: Facebook soll für News von "vertrauenswürdigen" Medien zahlen

    Rupert Murdoch hat Facebook aufgefordert, Medienunternehmen Geld für die Verbreitung ihrer Inhalte zu bezahlen. „Wenn Facebook ‚vertrauenswürdige‘ Verlage anerkennen will, sollte es ihnen eine ähnliche Gebühr bezahlen, wie sie bei Kabel-Unternehmen üblich ist“, erklärte Murdoch am Montag. Kabel- oder Satelliten-TV-Anbieter zahlen Fernsehsendern für das Recht, ihr Programm zu verbreiten.

  7. Quartalsbilanz: Murdochs News Corp macht wegen Anzeigenschwund 290 Millionen Dollar Verlust

    Das Verlagsgeschäft von Medienmogul Rupert Murdoch mit Flaggschiffen wie dem Wall Street Journal oder der britischen Times muss sinkende Erlöse und rote Zahlen verkraften. Im Geschäftsquartal bis Ende Dezember ging der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um zwei Prozent auf 2,1 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro) zurück, wie News Corp am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

  8. Viel lesen, wenig Werbung: Axel Springer SE investiert in Abo-Service „Scroll“ mit NYT und News Corp

    Viel Lesestoff aus zahlreichen Publikationen, fast ohne Werbung – das neue Projekt des ehemaligen Chartbeat-CEO Tony Haile erinnert an Online-Zeitschriftenregale wie Blendle und Readly. Dennoch scheint die Axel Springer SE große Hoffnung mit Scroll zu verbinden: Gemeinsam mit der New York Times und News Corp investierte das Medienhaus rund drei Millionen Dollar in den neuen Abo-Service.

  9. Zeitungs-Geschäft zieht an: Murdochs News Corp mit ersten Umsatzplus seit fünf Quartalen

    Der Medienkonzern News Corp, zu dem unter anderem das Finanzblatt Wall Street Journal und die britische Times gehören, macht wieder mehr Umsatz. Vor allem digital lief es zuletzt es besser. Doch die Probleme im klassischen Print-Geschäft belasten weiter die Bilanz.

  10. Minus von 339 Millionen Euro: Murdochs News Corp rutscht in die roten Zahlen

    Umbaukosten und schwindende Werbeerlöse setzen dem Verlagsgeschäft von US-Medienmogul Rupert Murdoch zu. Im Geschäftsquartal bis Ende Juni fiel bei seiner News Corp unter dem Strich ein Minus von 379 Millionen Dollar (339 Millionen Euro) an, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch einen Gewinn von zwölf Millionen Dollar gegeben.