1. Digital-Umsätze der „New York Times“ wachsen deutlich – auch dank einer eigenen TV-Sendung

    197.000 neue Digital-Kunden konnte die „New York Times“ („NYT“) im 2. Quartal dieses Jahres verbuchen. Insgesamt hat das US-Traditionshaus nun 4,7 Millionen Abonnenten. Allerdings ist der operative Gewinn leicht zurückgegangen, was CEO Mark Thompson mit Investitionen ins Abo-Geschäfts begründet.

  2. Glück, Trauer, Hoffnung: Die New York Times vermarktet jetzt Leser-Emotionen

    Gefühle als neue Metrik im Online-Marketing: Die New York Times hat mittels Machine Learning und Umfragen daran gearbeitet, die Emotionen von Lesern bei der Lektüre von Artikeln vorherzusagen. Anzeigenkunden können nun aus 18 Gefühlen wählen. Auch andere Medien versuchen sich schon im Emotionsmarketing.

  3. New York Times entschuldigt sich für Netanjahu-Karikatur: „Es war eine Fehleinschätzung, sie zu veröffentlichen“

    Die New York Times hat sich für eine Karikatur von Benjamin Netanjahu entschuldigt: Israels Ministerpräsident ist darauf als Blindenhund mit Davidstern am Halsband abgebildet, der einen blinden Trump mit Kippa führt. Die Zeichnung war in der internationalen Printausgabe vom Donnerstag erschienen und hatte viel Kritik hervorgerufen, sogar der US-Vizepräsident nahm dazu Stellung.

  4. Pulitzer-Preis: US-Lokalzeitung für Parkland-Berichte geehrt, New York Times räumt mit Trump-Recherche ab

    Bei der 103. Verleihung des Pulitzer hat eine Zeitung aus Florida die begehrteste Auszeichnung bekommen. Sie wurde für ihre Berichterstattung zum Schulmassaker von Parkland geehrt. Aber auch große US-Blätter räumten ab – unter anderem mit Recherchen zu US-Präsident Donald Trump.

  5. „Wir sind misstrauisch gegenüber der Idee“: New-York-Times-CEO warnt Publisher vor Apple News

    Publisher dürften durch digitale Plattformen nicht die Kontrolle über ihre Produkte verlieren. Vor dem Start von Apple News hat sich Mark Thompson, CEO der New York Times (NYT) gegenüber Reuters kritisch zum neuen Dienst des iPhone-Herstellers geäußert. Den Nachrichtenorganisationen könnte ein ähnliches Schicksal bevorstehen wie TV- und Filmproduzenten angesichts des Aufstiegs von Netflix, glaubt er.

  6. Abo-News-Dienst: Apple kann offenbar das Wall Street Journal gewinnen – nicht aber die New York Times

    Fünf Tage noch, dann können sich Apple-Fans wieder auf eine Keynote freuen. Der zweitwertvollste Konzern der Welt lädt am 25. März Journalisten nach Cupertino, um seinen Video-Streaming-Dienst und einen Abo-Magazin-Dienst vorzustellen. Kurz vor der Keynote sind neue Details zum Launch des als „Netflix für News“ umschriebenen journalistischen Abo-Angebots durchgesickert: Demnach sollen zwei renommierte US-Tageszeitungen Apple den Laufpass gegeben haben, während das Wall Street Journal überraschend Teil des neuen Service sein könnte.

  7. „Es ist verrückt“: Selbst der New-York-Times-Chef liest die eigene Zeitung nicht mehr gedruckt

    Marc Thompson, Vorstandschef der New York Times hat im Interview mit der Süddeutschen Zeitung verraten, dass selbst er das Smartphone der eigenen, gedruckten Zeitung vorzieht. Nur am Wochenende greife er noch manchmal zur Print-Ausgabe. Trotzdem prophezeit er, werde es die gedruckte Zeitung noch lange geben.

  8. 265.000 neue Onlineabos in Q4: New York Times macht bald mehr Geld digital als mit Print

    Die New York Times hat im vierten Quartal 2018 rund 265.000 Digitalabos neu dazugewonnen. Das ist der höchste Zuwachs im Digitalgeschäft seit dem US-Wahlkampf 2016, der das Interesse an politischen Nachrichten massiv befeuerte. Etwa 3,4 Millionen Digitalabos zählt die Times damit insgesamt. Bald macht sie digital mehr Umsatz als mit dem Printgeschäft.

  9. Laut NYT-Bericht: Facebook soll Tech-Riesen wie Microsoft und Netflix Zugang zu Nutzerdaten gewährt haben

    Facebook verkauft keine Nutzerdaten, doch nun hat die New York Times in einer aufwendigen Recherche aufgedeckt: Das US-Unternehmen hat viele Abkommen mit Firmen wie Yahoo, Spotify und Netflix, die ihnen Zugang zu Nutzerdaten verschaffen. Manche Partner sollen dabei sogar auf Privatnachrichten zugegriffen haben. Facebook wehrt sich in einer Stellungnahme.

  10. Facebook-Debakel: Ist Vizechefin Sheryl Sandberg noch zu halten?

    Es ist der zweite PR-GAU binnen eines Jahres: Die große Enthüllungsstory in der New York Times hat Facebook mindestens so stark beschädigt wie der Datenskandal um Cambridge Analytica. Im Nachhall der beschämenden PR-Praktiken fordern Branchenexperten inzwischen nicht nur den Rücktritt von Facebook-Chef Zuckerberg als Aufsichtsratschef, sondern auch offen den Rücktritt von Facebooks Vizechefin Sheryl Sandberg.