1. Der Corona-Effekt: Werbeausgaben könnten 2020 schrumpfen

    Die Hiobsbotschaften in Folge des Coronavirus reißen nicht ab. Nachdem die New York Times zu Wochenbeginn vor schwächeren Anzeigenbuchungen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Pandemie warnte, passt auch Werbemulti Publicis seine Schätzungen für die weltweiten Werbeausgaben in diesem Jahr nach unten an. Das World Advertising Research Center rechnet unterdessen mit „spürbaren Folgen“ für die Werbewirtschaft, sollten die Mega-Events Olympia und die Fußball-EM ausfallen.

  2. „Unsicherheit und Angst“ wegen Coronavirus: Die New York Times warnt vor größerem Anzeigenrückgang

    Das Coronavirus ist in der Verlagsbranche angekommen. Ausgerechnet die New York Times formulierte zu Wochenbeginn wegen des sich immer weiter verbreitenden Coronavirus eine Warnung, die in der ganzen Medienindustrie vernommen werden dürfte. CEO Mark Thompson warnte in einer Pflichtmitteilung, dass sich die Anzeigenbuchungen wegen der Corona-Krise schlechter entwickeln würden als erwartet. Damit spürt die Branche erstmals den wirtschaftlichen Effekt der Lungenkrankheit.

  3. Donald Trumps Wahlkampfteam verklagt „New York Times“

    Das Wahlkampfteam von US-Präsident Donald Trump wirft der „New York Times“ Verleumdung vor und klagt auf Schadenersatz. In der am Mittwoch bei einem Gericht in New York eingereichten Klageschrift heißt es, die Zeitung habe „wissentlich falsche und verleumderische Aussagen“ veröffentlicht.

  4. Aktie auf 15-Jahreshoch: Der unendliche Siegeszug der New York Times

    Es ist ohne Frage der Goldstandard der Branche: Die New York Times ist sowohl nach journalistischen Kriterien als auch dem Geschäftsmodell das große Vorbild für Verleger rund um den Globus. Warum, hat die jüngste Quartalsbilanz vorgemacht: Umsätze und vor allem die Gewinne ziehen weiter deutlich an. Die Wall Street belohnt die anhaltende Erfolgsstory der NYT mit den höchsten Kursen seit 2004. Die 169 Jahre alte Traditionszeitung nutzt die Gunst der Stunde zu Preisanhebungen.

  5. Starbucks bietet US-Kunden freien Zugang zu digitalen Abos – folgt nun Deutschland?

    Vergangenen Herbst hat Starbucks entschieden, keine gedruckten Zeitungen mehr in den Kaffeehäusern in den Vereinigten Staaten zur Verfügung zu stellen, das betraf Titel wie „The New York Times“ oder „The Wall Street Journal“. Stattdessen bietet Starbucks jetzt freien Zugang zu Digitalmedien an.

  6. Rekordjahr: Die New York Times verbucht 2019 mehr als eine Million neue Digitalabonnenten

    Der große Boom geht weiter. Im vergangenen Jahr verbuchte die New York Times einen massiven Rekordzuwachs an neuen Digitalabonnenten. Wie die NYT heute bekannt gab, vermeldete die „Gray Lady“ 2019 mehr als eine Million neue Abonnenten, die sich für das Digitalangebot entschieden. Die Digitalerlöse konnte die US-Qualitätstageszeitung binnen vier Jahren mehr als verdoppeln und dabei konzerneigene Vorgaben überbieten.

  7. Nachrichten-Podcasts im Aufwind: Darum lohnt es sich für Publisher, in Audio-Formate zu investieren

    Sind Podcasts noch Nische oder schon Mainstream? Immerhin steigt die Zahl verfügbarer Formate fast täglich, viele Medienhäuser produzieren mittlerweile auch hochwertige Nachrichten-Podcasts. Mit diesem Bereich haben sich nun zwei Forscher vom Reuters Institute beschäftigt und mit Hilfe von Interviews ein umfassendes Bild gezeichnet.

  8. News-Tab: Facebook testet Bereich mit Medieninhalten in den USA

    Facebook hat in den USA erste Tests mit einem gesonderten Bereich für Medieninhalte in seiner App gestartet. Den News-Tab sollen zunächst nur ausgewählte Nutzer zu sehen bekommen, nach Informationen des „Wall Street Journal“ sind es 200.000. Zum Start in anderen Ländern hieß lediglich, man wolle aus den Erfahrungen in den USA lernen und eine Ausweitung auf andere Regionen prüfen.

  9. Auf Anordnung von Trump: Behörden sollen Abos von „NYT“ und „Washington Post“ nicht erneuern 

    Die „New York Times“ und die „Washington Post“ werden wegen ihrer kritischen Berichterstattung immer wieder zum Ziel von Angriffen von US-Präsident Donald Trump. Nun will das Weiße Haus, dass Bundesbehörden die beiden Publikationen künftig nicht mehr beziehen.

  10. Nach zweieinhalb Jahren: Der „NYT“-Podcast „The Daily“ knackt eine Milliarde Downloads

    „The Daily“, der Nachrichtenpodcast der „New York Times“, hat vergangene Woche die Marke von einer Milliarde Downloads geknackt. Zweieinhalb Jahre nach dem Start verzeichnet der Podcast noch immer ein starkes Wachstum – und trägt einen großen Teil zum Online-Werbeumsatz des Verlags bei.