1. Pulitzer-Preise für „Washington Post“ und Getty

    Die Zeitung „Washington Post“ („WP“) hat für ihre Berichterstattung über den Angriff auf das US-Kapitol im Januar 2021 den Pulitzer-Preis gewonnen. Das Blatt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Dienst an der Öffentlichkeit“ für seine „überzeugend erzählten und anschaulich präsentierten Berichte über den Angriff auf Washington“. Für ihre Foto-Berichterstattung zum Kapitol-Sturm wurden auch mehrere Journalisten von Getty Images ausgezeichnet.

  2. Die wenig witzigen Insta-Konferenzen des Julian Reichelt

    Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt läuft sich auf Instagram und LinkedIn für sein neues Medium warm. „Kress Pro“ parierte erfolgreich eine Millionen-Klage des Verlegers Walterpeter Twer. Elon Musk sorgte für Schnappatmung in der Twitter-Bubble. Und es braucht eindeutig mehr schräge Chefredakteurs-Fotos. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. Elon Musk nimmt der Medien-Bubble ihr Lieblings-Spielzeug weg

    Triggerwarnung: Diese Woche im „Medien Woche“-Podcast geht es um Julian Reichelts Insta-Konferenz, Elon Musks Twitter-Move, den Netflix-Absturz und ungehörige Chefredakteurs-Posen.

  4. „New York Times“ macht Joe Kahn zum Chefredakteur

    Die „New York Times“ ernennt einen früheren China-Korrespondenten und Pulitzer-Preisträger mit einem Vierteljahrhundert Erfahrung im Unternehmen zum neuen Chefredakteur. Der 57-jährige Joe Kahn soll von Juni an auf den 65 Jahre alten Dean Baquet folgen, dessen achtjährige Amtszeit endet. Das teilte die „New York Times“ am Dienstag in New York mit.

  5. Kriegsverbrechen im ukrainischen Bucha, ein Kind wird in Irpin über das Wasser getragen

    Ukraine-Krieg: Bilder, die wir sehen müssen

    Ein weinender Junge an der Grenze der Ukraine, tote Zivilisten in Irpin und Bucha, ein Massengrab bei Mariupol, in das Leichen geworfen werden – solche Bilder zeigen die hässliche Fratze des Ukraine-Krieges. Es gibt gute Gründe, sie zu zeigen. Bei manchen Bildern hingegen heiligt auch der Zweck nicht das Mittel, sagt Medienethikerin Marlis Prinzing. Außerdem blickt sie auf die bemerkenswerte Rolle von TikTok und Telegram.

  6. Reich mit Substack, Zubrot von Steady

    Newsletter sind weiter gefragt wie nie. Vor allem der US-Branchenprimus Substack wächst immer schneller und kann seinen Newsletter-Starautoren Summen ermöglichen, die in keiner Redaktion zu verdienen sind. In Deutschland ist das Geschäft mit Newsletter-Abos noch ein zartes Pflänzchen.

  7. Axios – das heißeste Ticket im US-News-Journalismus

    Das US-Nachrichtenportal Axios ist einer der meistgehypten Digitalverlage. Im vergangenen Jahr rankten sich zahlreiche Übernahmegerüchte – inklusive Axel Springer – um das Unternehmen. Neuer Schub soll das boomende Newsletter-Geschäft bringen – mit Lokal- und Premiuminhalten.

  8. Facebook-Konzern lockert Hassrede-Regeln für Krieg in Ukraine

    Der Facebook-Konzern Meta lockert teilweise seine Regeln, um Aufrufe zur Gewalt gegen russische Truppen in der Ukraine zuzulassen. Als Beispiel für eine Ausnahme bei Äußerungen, die normalerweise gegen Richtlinien verstoßen hätten, nannte ein Facebook-Sprecher in der Nacht zum Freitag den Satz „Tod den russischen Eindringlingen“.

  9. Gelingt der „New York Times“ mit Sport und Worträtseln der nächste Wachstumsschub?

    Sie wächst und wächst immer weiter, die Rede ist von der „New York Times“. Die jüngsten Zukäufe des Sportportals „The Athletic“ und der Rätsel-App Wordle zeigen jedoch, dass Nachrichtenjournalismus allein nicht mehr reicht, um die ehrgeizigen Wachstumsziele der neuen Chefin Meredith Kopit Levien zu erreichen.

  10. Die „New York Times“ wirbt mit ihren Lesern

    Nachdem die „New York Times“ in den vergangenen Jahren für ihren freien, unabhängigen Journalismus aus Sicht ihrer Journalisten und Reporter geworben hatte, stehen in der aktuellen Kampagne die Abonnenten der Zeitung im Mittelpunkt. Statt typografisch gestalteter Anzeigen und Billboards zeigt die Kampagne echte Schlagzeilen und bringt diese mit jeweils einem Leser in Zusammenhang.