1. Neuer Abonnentenrekord, aber Anzeigenhalbierung im zweiten Quartal

    Auch der Branchenprimus ist vor dem Coronavirus nicht immun. Die New York Times, sowohl nach journalistischen Kriterien als auch dem Geschäftsmodell das große Vorbild für Verleger rund um den Globus, konnte der Krise im ersten Quartal mit einer besser als erwarteten Bilanz und einem Rekord von 587.000 neuen Digitalabonnenten zunächst trotzen. Die Rückgänge im Anzeigengeschäft fallen jedoch dramatisch aus: Die 169 Jahre alte Traditionszeitung rechnet im laufenden Quartal zumindest mit einer Halbierung der Werbeerlöse.

  2. New York Times: Die Wall Street rechnet mit Gewinnrückgang wegen Corona-Krise

    Herausfordernde Zeiten für Verleger: Die Corona-Krise dürfte auch in den Geschäftsbilanzen tiefe Spuren hinterlassen. Während Branchenprimus New York Times wegen COVID-19 bislang im digitalen Anzeigengeschäft von einem Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich ausgeht, sind Analysten schon weiter und versuchen das Ausmaß des Einbruchs einzupreisen. Mit Barclays und Evercore stuften zwei Branchenschwergewichte die Aktie der „Gray Lady“ zurück – nicht zuletzt, weil die Gewinne schrumpfen dürften.

  3. Der Corona-Effekt: Werbeausgaben könnten 2020 schrumpfen

    Die Hiobsbotschaften in Folge des Coronavirus reißen nicht ab. Nachdem die New York Times zu Wochenbeginn vor schwächeren Anzeigenbuchungen wegen der wirtschaftlichen Unsicherheit durch die Pandemie warnte, passt auch Werbemulti Publicis seine Schätzungen für die weltweiten Werbeausgaben in diesem Jahr nach unten an. Das World Advertising Research Center rechnet unterdessen mit „spürbaren Folgen“ für die Werbewirtschaft, sollten die Mega-Events Olympia und die Fußball-EM ausfallen.

  4. Aktie auf 15-Jahreshoch: Der unendliche Siegeszug der New York Times

    Es ist ohne Frage der Goldstandard der Branche: Die New York Times ist sowohl nach journalistischen Kriterien als auch dem Geschäftsmodell das große Vorbild für Verleger rund um den Globus. Warum, hat die jüngste Quartalsbilanz vorgemacht: Umsätze und vor allem die Gewinne ziehen weiter deutlich an. Die Wall Street belohnt die anhaltende Erfolgsstory der NYT mit den höchsten Kursen seit 2004. Die 169 Jahre alte Traditionszeitung nutzt die Gunst der Stunde zu Preisanhebungen.

  5. Rekordjahr: Die New York Times verbucht 2019 mehr als eine Million neue Digitalabonnenten

    Der große Boom geht weiter. Im vergangenen Jahr verbuchte die New York Times einen massiven Rekordzuwachs an neuen Digitalabonnenten. Wie die NYT heute bekannt gab, vermeldete die „Gray Lady“ 2019 mehr als eine Million neue Abonnenten, die sich für das Digitalangebot entschieden. Die Digitalerlöse konnte die US-Qualitätstageszeitung binnen vier Jahren mehr als verdoppeln und dabei konzerneigene Vorgaben überbieten.

  6. Neue Attacken gegen die New York Times: Donald Trump empfiehlt die Übernahme

    Die Dauerfehde zwischen Donald Trump und der New York Times geht in die nächste Runde. Am Wochenende teilte der neue US-Präsident in gleich vier Tweets gegen die 165 Jahre alte Traditionszeitung aus: Donald Trump warf der „Gray Lady“ erneut eine unehrliche Berichterstattung vor und kanzelte die New York Times als „Fake News“ ab. Mehr noch: Der neue US-Präsident empfahl die Übernahme oder Schließung des US-Qualitätsmediums.

  7. 2020-Report: Schneller, digitaler, visueller – wie die New York Times an ihrer Zukunft feilt

    Faszinierender Blick in die Zukunft des Journalismus: Die New York Times hat ihren mit Spannung erwarteten Ausblick über die nötigen Veränderungen bei der vielleicht besten Zeitung der Welt veröffentlicht. Der Report, der den Titel „Journalism that stands apart“ trägt, wirft ein Licht auf die kommenden Anstrengungen, die die „Gray Lady“ bis Ende des Jahrzehnts anstrebt: digitaleren Journalismus, kreativere Mobil-Formate, eine größere Zusammenarbeit mit Freelancern – und Kündigungen.

  8. Digital-Kiosk Blendle: Springer und New York Times steigen mit 3 Mio. Euro ein

    Axel Springer und die New York Times Company investieren gemeinsam drei Millionen Euro in den niederländischen Digital-Kiosk Blendle. Mit dem Geld soll vor allem der internationale Ausbau des Start-ups finanziert werden. Die Gründer, die weiter mehr als 75 Prozent an Blendle halten, fühlen sich „geehrt, dass zwei der einflussreichsten Medienhäuser der Welt so viel Vertrauen in uns haben“.