1. Nach Abgang von Ruth Fend: stern-Chef Christian Krug übernimmt auch beim Neon-Ableger Nido das Kommando

    Nach Ausscheiden der Neon-Macherin Ruth Fend blieb die Chefredaktion von Nido vakant. Jetzt hat Gruner + Jahr die Führungsstruktur bei dem Elternzeitschrift neu geregelt. Künftig übernimmt stern-Chefredakteur Christian Krug die Verantwortung für das Blatt zusätzlich zu seinen Aufgaben und wird dessen Herausgeber. Er steht hier vor großen Herausforderungen, da die Auflage zuletzt eingebrochen ist.

  2. Ehemalige Neon-Chefredakteurin Ruth Fend wechselt in die Führungsetage von Correctiv

    Ruth Fend wird im September stellvertretende Chefredakteurin bei dem gemeinnützigen Recherchebüro Correctiv. Erst vergangene Woche hatte sie ihren Ausstieg beim Verlagshaus Gruner + Jahr bekanntgegeben. Neben Fend steigt auch Frederik Richter zum stellvertretenden Chefredakteur bei Correctiv auf.

  3. Nach Einstellung des Magazins: Neon-Chefredakteurin Ruth Fend verlässt Gruner + Jahr

    Redaktionsleiterin von Business Punk, dann Chefredakteurin bei den Zeitgeist-Magazinen Neon und Nido – die frühere FTD-Journalistin Ruth Fend hat beim Hamburger Verlagshaus Gruner + Jahr eine steile Karriere hingelegt. Doch nach dem Aus der gedruckten Ausgabe des Jugendmagazins Neon gehen Verlag und die Medienmacherin getrennte Wege. Offen ist, wer die Nachfolge beim Eltern-Titel Nido antritt.

  4. Eigentlich sollten sie erwachsen werden: Was das Neon-Aus über die sich verändernde Magazin-Landschaft aussagt

    War es nun „jahreslanges verlegerisches Missmanagement“, wie der kurzzeitige stern-Chefredakteur Dominik Wichmann meint, oder war es das natürliche Ende eines Produktzyklus, der für das Aus von Neon verantwortlich ist? Für die Verlage insgesamt wäre es sogar beruhigender, wenn „nur“ Missmanagement verantwortlich wäre, denn das ließe sich am leichtesten beheben. Vermutlich liegt die Wahrheit aber dazwischen.

  5. Ende einer einstigen Erfolgsstory: G+J stellt Neon als Print-Magazin ein, Digitalmarke bleibt bestehen

    Das Jungmenschen-Heft Neon war viele Jahre lang ein Vorzeige-Projekt bei Gruner + Jahr. Von den früheren Machern der SZ-Jugendbeilage Jetzt, Timm Klotzek und Michael Ebert, entwickelt, wurde Neon mit Preisen ausgezeichnet und erklomm ungeahnte Auflagenhöhen. Dann begann ein langer Niedergang. Von einst über 250.000 verkauften Heften sind nur noch knapp 61.000 übrig. Hinzu kamen ein folgenschwerer Umzug, häufige Chefwechsel und Querelen in der Redaktion. Nun stellt der Verlag das Heft ein, lässt die Digitalmarke aber fortbestehen.

  6. G+J startet Digitaloffensive für Neon: Wie sich eine einst erfolgsverwöhnte Marke gegen den Abstieg stemmt

    Das Jungmenschen-Magazin Neon steckt in der Krise. Die Auflage befindet sich trotz Neubesetzung der Chefredaktion im Sinkflug. Jetzt startet Gruner + Jahr eine Digitaloffensive für Neon. Der Verlag hofft, dadurch auch den Auflagenverfall des gedruckten Heftes zu bremsen – statt dem Heft einen Relaunch zu verpassen. Das sorgt für Spekulationen über Neons Zukunft, die der Verlag jedoch dementiert.

  7. Aus für jetzt: Der Süddeutsche Verlag stellt gedrucktes Jugendmagazin zum zweiten Mal ein

    Der Verlag der Süddeutscher Zeitung wird um ein Print-Produkt ärmer. Das Münchener Medienhaus stellt ab 2018 das bislang vierteljährlich als Beilage erscheinende Jugend-Magazin jetzt in gedruckter Form ein. Der Verlag sieht hierfür offenbar keine wirtschaftliche Perspektive mehr. Damit ist das renommierte Zeitungshaus zum zweiten Mal gescheitert, jetzt als Print-Produkt am Leben zu erhalten.

  8. IVW-Analyse Zeitschriften: 83 der Top-100-Titel verlieren Auflage, Lego-Ninjago-Magazin springt in die Top 40

    Same Procedure as every Quarter: Erneut verlieren Deutschlands Publikumszeitschriften massiv Auflage. Für 83 der 100 stärksten Titel ging es gegenüber dem Vorjahr bergab, für Neon und Nido z.B. um mehr als 30%, für Mixx Küchenspaß mit dem Thermomix um 40%. Einer der großen Gewinner ist das Magazin zu Lego Ninjago: Mit einem Plus von 48% springt es auf 217.765 Abos und Einzelverkäufe – und damit in die Top 40 aller Magazine.

  9. „Gib mir ein kleines bisschen Sicherheit …“ – für junge Erwachsene ist der sichere Arbeitsplatz das wichtigste Job-Kriterium

    Das G+J-Magazin Neon hat für eine Studie junge Erwachsene zwischen 18 und 35 Jahren zu ihren Zukunftserwartungen und dem persönlichen Lebensumfeld befragen lassen. In punkto Job und Karriere ergab die Befragung, dass ein sicherer Arbeitsplatz (86%) und gute Bezahlung die wichtigsten Kriterien sind. Sicherheit spielt mittlerweile eine bedeutendere Rolle als Spaß im Job oder Selbstverwirklichung.

  10. "Gehen oder bleiben?": Neon stellt die wahre Liebe in Frage – und sichert sich damit die Spitze der Blendle-Charts

    Wahre Liebe oder doch nur eine Station? Die Titelgeschichte der aktuellen Neon, in der Experten erklären, wann eine Liebe auch wirklich liebenswert ist, hat die Spitzenposition der Blendle-Charts erklommen. Überhaupt haben die Leser des Journalismus-Shops Storys aus dem wahren Leben am meisten interessiert. So rollt etwa die Brigitte in einem Experten-Interview die „Kunst, den richtigen Weg zu finden“ auf, während sich der Focus mit kreativem Denken beschäftigt.