1. „Debatte am falschen Ort zur falschen Zeit“: Medien-Echo zu Peter-Kritik am Silvester-Einsatz der Polizei

    Nafri: „Ein Wort macht Karriere“, stellt Hans-Jürgen Jakobs in seinem Handelsblatt-Morning-Briefing treffend fest. Die Debatte um den Silvester-Einsatz der Polizei in Köln und den dazugehörigen „Nafri“-Tweet beschäftigt die Medien. Dabei konzentrieren sich die Kommentatoren auf zwei Bereiche: Die Abkürzung für die „Nordafrikanischen Intensivtäter“ und die Kritik der Grünen-Chefin Simone Peters. Vor allem von der Bild muss sich die Politikerin diesmal einiges anhören.

  2. „Gewaltgeile Männerhorden“: WDR-Kommentar zur Kölner Silvesternacht sorgt für Kontroversen

    Wie vor einem Jahr hat Deutschland schnell sein erstes Aufreger-Thema gefunden: Die Debatte um den Einsatz der Kölner Polizei in der Silvesternacht hält die Republik in Atem. Lothar Lenz, Studioleiter des WDR-Hörfunks, wählte in einem Kommentar zur Kölner Silvesternacht im Öffentlichen-Rechtlichen Rundfunk ungewöhnliche Worte und sprach bei der Ansammlung von tausend Nordafrikanern am Kölner Hauptbahnhof von „gewaltgeilen Männerhorden“. Die Beschreibung polarisiert – in den alten und neuen Medien.

  3. Nach Kritik an Silvester-Einsatz: Polizist landet mit Facebook-Standpauke an Grünen-Chefin Viralhit

    Es passiert selten, dass ein Ordnungshüter einen Politiker öffentlich so richtig abkanzelt. Nach der Kritik an der Polizeiarbeit an Silvester platzte dem Hamburger Landesvorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei jedoch so richtig der Uniformkragen. Via Facebook hielt Gerhard Kirsch der Grünen-Chefin Simone Peter eine heftige Standpauke und erhielt dafür im Social Web viel Beifall.

  4. „Nur ein Arbeitsbegriff“: Kölner Polizeipräsident „bedauert“ Nafri-Tweet

    Ein Tweet und sein Folgen: In einem Radio-Interview mit WDR 2 bedauert der Kölner Polizeipräsident Jürgen Mathies die Verwendung der Bezeichnung Nafri für Nordafrikaner. „Den Begriff finde ich sehr unglücklich verwendet hier in der Situation“, sagte der oberste Ordnungshüter der Domstadt. „Das bedauere ich außerordentlich.“ Die Bezeichnung werde nur als „Arbeitsbegriff“ innerhalb der Polizei verwendet.

  5. Die Kölner Polizei hat „Nafri“ gesagt – und schon haben Web und Politik die nächste Silvester-Debatte

    The same procedure as last year: Es ist Anfang Januar, und alle diskutieren wieder über die Kölner Polizei. Anders als vor einem Jahr geht es jedoch nicht um ein Versagen beim Verhindern einer Vielzahl von Straftaten, sondern diesmal um den Begriff „Nafri“. Via Twitter bezeichneten die Beamten so Männer aus Nordafrika. Die Folge: Eine heftige Empörungswelle, die den ansonsten guten (und offenbar auch notwendigen) Silvester-Job der Ordnungshüter zu überlagern droht.