1. Billiger Auflagen-„Trick“ aus Münster: Mitarbeiter sollen mehrere eigene Zeitungen abonnieren

    Die Mitarbeiter der Mediengruppe Aschendorff sind Kummer gewohnt. Der Verlag, der aus der Münsterschen Zeitung eine Zombie-Zeitung ohne Redaktion machte und seinen Mitarbeitern neue Verträge ohne Tarifbindung präsentierte, hat sich was Neues einfallen lassen. Wie das NRW-Journal des Deutschen Journalisten Verbandes berichtet, sollen Mitarbeiter gleich mehrere Titel des eigenen Verlags abonnieren, um die Auflagenstatistik aufzuhübschen.

  2. Schlappe für Gewerkschaften: Redakteure der Westfälischen Nachrichten stimmen Tarifaustritt zu

    Die Redakteure der Westfälischen Nachrichten (WN) haben dem Austritt aus der Tarifbindung zugestimmt. Sie verzichten u.a. für die nächsten vier Jahre auf mehr Gehalt, bekommen dafür Kündigungsschutz. Durch ihre Entscheidung sind betriebsbedingte Kündigungen verhindert worden. Die Zeitung muss nach Verlagsvorgaben jährlich 1,3 Millionen Euro einsparen. Die neuen Verträge sind eine Niederlage für die Gewerkschaften.

  3. Spardruck bei Westfälische Nachrichten: Mitarbeiter wehren sich gegen Tarif-Rauswurf

    Die Unternehmensgruppe Aschendorff macht die Münstersche Zeitung (MZ) zur Zombie-Zeitung (MEEDIA berichtete). Doch damit nicht genug – der Verlag will auch bei den deutlich größeren Westfälischen Nachrichten (WN) Kosten reduzieren. Dafür verhandelt die Chefredaktion seit Juni mit Mitarbeitern. Ziel: der Ausstieg aus der Tarifbindung. Es geht um Einsparungen in Höhe von jährlich 1,3 Millionen Euro. Doch die Belegschaft weigert sich.

  4. MZ steht für „Münsterscher Zombie“: Was die Ausschlachtung der Münsterschen Zeitung bedeutet

    Die Zukunft der Münsterschen Zeitung (MZ) ist gesichert – das vermeldete ihr neuer Besitzer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, am Montag. Damit gemeint ist aber nur der Name des Blatts. Denn die Münsteraner schlachten die Zeitung aus. Nach der Übernahme vom Medienhaus Lensing wird Aschendorff nur die Hälfte der Mitarbeiter in die Westfälischen Nachrichten (WN) übernehmen und macht die MZ zur Zombie-Zeitung. MEEDIA beantwortet die dazu wichtigsten Fragen:

  5. Aschendorff will bei Münstersche Zeitung die Hälfte der Belegschaft einsparen

    Auf die Mitarbeiter der Münsterschen Zeitung (MZ) kommen harte Zeiten zu: Am Montag hat der neue Eigentümer, die Unternehmensgruppe Aschendorff, bekanntgegeben, die Belegschaft um 50 Prozent streichen zu wollen. Auch ein Drittel der Zusteller soll gehen. Die Maßnahme sei „unausweichlich“, so der neue Inhaber. Anderenfalls drohe der Tageszeitung das Aus.

  6. Kartellmacht: Aschendorff darf defizitäre Münstersche Zeitung übernehmen

    Der Aschendorff Verlag darf die Münstersche Zeitung vom Medienhaus Lensing übernehmen. Das Bundeskartellamt gab am Montag grünes Licht. Ausnahmsweise. Eigentlich entsteht durch die Übernahme in einigen Regionen ein Zeitungsmonopol. Aber Lensing hätte die Münstersche Zeitung bei einer Verweigerung der Kartellhüter wohl dicht gemacht.

  7. „Seit Jahren defizitär“: Lensing will Münstersche Zeitung loswerden

    Im Münsterland rummst es. das Medienhaus Lensing will sein Traditionsblatt Münstersche Zeitung loswerden. Übernehmen soll es die Unternehmensgruppe Aschendorff. Die ist Herausgeber des Konkurrenten Westfälische Nachrichten. Eigentlich ist so eine Fusion nicht erlaubt. Das Kartellamt soll trotzdem zustimmen.