1. Bayer, Glyphosat und die Stakeholder-Listen: „Ehrlich und faktenbasiert zu kommunizieren, reicht nicht mehr aus“

    Die so genannten Stakeholder-Listen des von Bayer übernommenen Saatgut-Riesen Monsanto, sorgten vor einiger Zeit für einigen Wirbel. Dabei sollen Listen mit sensiblen Daten von Kritikern des umstrittenen Pestizids Glyohosat angelegt worden sein. Eine von Bayer beauftragte Untersuchung des Falls wurde nun abgeschlossen. Laut Bayer gibt es keine Hinweise auf illegales Verhalten, doch es bleiben Fragen. MEEDIA sprach mit Christian Maertin, Leiter Corporate Communicatons bei Bayer.

  2. Wochenrückblick: Wie „Dummy“ den umstrittenen Autoren Dirk Gieselmann verteidigt

    Eine Runde (Selbst-)Mitleid für die armen Multi-Milliardäre Susanne Klatten und Stefan Quandt im „Manager Magazin“. Bayer hat mal wieder Image-Probleme wegen Monsanto-Altlasten. „Dummy“ verteidigt Dirk Gieselmann und Charlotte Roche lädt zusammen mit ihrem Mann zum Seelen-Striptease auf Spotify. Die MEEDIA-Wochenrückblick-Kolumne.

  3. „Das ist Medienmanipulation“ – DJV verlangt von Bayer Aufarbeitung in Sachen Journalisten-Listen

    PR-Agenturen, die im Auftrag von Bayer/Monsanto gearbeitet haben, sollen in Frankreich und eventuell auch in Deutschland und anderen EU-Staaten Journalisten systematisch erfasst und in Listen eingeteilt haben. Der DJV fordert nun eine transparente Aufarbeitung des Skandals.

  4. Überdosis Desinformation: Die PR-Schlacht um Glyphosat flammt wieder auf

    Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat feiert aktuell ein kleines Medien-Comeback. Die Seite Netzpolitik.org erhebt Zensurvorwürfe gegen das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), weil es in Sachen Glyphosat juristisch gegen den MDR vorging. Und die taz hat ausgerechnet, dass es gar nicht so viele Studien gibt, die belegen, dass das Zeug nicht krebserregend ist, wie Bayer/Monsanto angeblich immer behauptet. Wie immer in Sachen Glyphosat gilt: Es ist kompliziert.